Boxen

Erneutes Verfahren gegen Sturm

Von SPOX
Gegen Felix Sturm wird wegen des Verdachts eines Auftragsmordes ermittelt
© getty

Das Verfahren gegen Felix Sturm wegen des Vorwurfs eines Auftragsmordes war eingestellt, jetzt rollt die Staatsanwaltschaft den Fall neu auf. Es soll gute Gründe dafür geben. Außerdem: Legende Bernard Hopkins könnte Arthur Abraham fordern.

Neue Ermittlungen gegen Sturm: Ende April wurde ein Verfahren gegen Felix Sturm eingestellt. Dem Boxer und seinem Manager Roland Bebak wurde vorgeworfen, einen libanesischen Auftragskiller beauftragt zu haben, Ex-Box-Promoter Ahmet Öner umbringen zu lassen. Die Vorwürfe wurden von der Staatsanwaltschaft aber wegen "mangels Tatverdacht" eingestellt.

Nun hat die Staatsanwaltschaft aber die Ermittlungen wieder aufgenommen. Öner-Anwalt Werner Nehnes bestätigte das gegenüber der Bild: "Das Verfahren ist wieder eröffnet. Dass ein Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen wird, geschieht nicht allzu oft. Es müssen schwerwiegende Gründe vorliegen", so Nehnes.

Der leitende Staatsanwalt Dr. Kortz wollte sich zum laufenden Verfahren nicht äußern. Gottfried Reims, Anwalt von Sturm-Manager Roland Bebak, ist sich aber sicher, dass die Vorwürfe auch diesmal fallen gelassen werden: "Dieses Verfahren hat nach wie vor dasselbe Schicksal - nämlich eingestellt zu werden."

Fordert Hopkins Abraham? Nach dem Sieg von Arthur Abraham gegen Robert Stieglitz steht der nächste Gegner des siegreichen Abraham noch nicht fest. Während Bob Arum einen Fight mit dem Mexikaner Gilberto Ramirez organisieren will, gibt es nun auch Gerüchte um einen möglichen Kampf mit Legende Bernard Hopkins.

Hopkins, der trotz seiner 50 Jahren noch immer in guter Form ist, hat gegenüber ESPN bestätigt, dass er gegen Abraham antreten möchte. Dafür würde er auch einem Kampf in Deutschland zustimmen, obwohl beide mit einem Fight in den USA deutlich mehr Geld verdienen könnten.

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