Firat Arslan im Interview

"Was sind schon 43 Jahre?"

SID
Samstag, 18.01.2014 | 16:17 Uhr
Firat Arslan trifft in Stuttgart auf Weltmeister Marco Huck
© getty
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Am Samstag will sich Firat Arslan gegen Cruisergewichts-Champion Marco Huck (Sa., 22.10 Uhr im LIVE-TICKER) seinen großen Traum erfüllen: erneut Weltmeister werden! Im Interview spricht der mittlerweile 43-Jährige über sein Alter, den Heimvorteil und eine Kampfabsage.

Frage: Herr Arslan, haben Sie sich je länger auf einen Kampf vorbereitet als auf das zweite Duell mit Marco Huck?

Firat Arslan: (lacht) Wenn man die Vorbereitung auf den letzten, kurzfristig abgesagten Kampf und die auf den jetzigen Fight zusammenzählt, wahrscheinlich nicht. Aber das ist kein Problem. Ich wäre damals topfit gewesen - und ich werde jetzt wieder topfit sein.

Frage: Wie bewerten Sie rückblickend die Kampfabsage vom 14. September letzten Jahres?

Arslan: Das sind Dinge, die passieren und die niemand beeinflussen kann. Natürlich hätte ich gerne gekämpft, ich war in einer sehr guten Verfassung. Aber das werde ich auch am 25. Januar sein.

Frage: Huck besiegte zuletzt Ola Afolabi eindeutig. Glauben Sie, dass er sich seit ihrem ersten Kampf noch einmal gesteigert hat?

Arslan: Das kann ich nicht beurteilen. Und ich bin auch kein Freund von Quervergleichen. Jeder Kampf ist anders. Und ganz ehrlich: Darüber mache ich mir auch keine Gedanken. Ich konzentriere mich nur auf das, was ich beeinflussen kann: Und das ist meine Leistung.

Frage: Sie sind jetzt 43 Jahre alt. Können Sie überhaupt noch einmal eine Leistung wie im November 2012 abrufen?

Arslan: Davon bin ich überzeugt. Es ist immer viel von meinem Alter die Rede - aber schauen Sie sich mal meinen Krafttrainer Ted Lackner an. Er ist 66 Jahre alt - und so etwas von in Form, dass ich mir jeden Tag denke: Was sind da schon 43 Jahre? Auch meine Werte haben sich nicht verschlechtert. Ich bin also optimistisch, auch am 25. Januar wieder eine Top-Leistung zeigen zu können.

Frage: Das Duell mit Huck findet dieses Mal quasi vor Ihrer "Haustür" statt - ein Vorteil für Sie?

Arslan: Natürlich ist es schön, in Stuttgart zu boxen. Aber ich hätte überall gegen Marco gekämpft. Beim letzten Mal haben wir quasi in Marcos Wohnzimmer geboxt - das hat mich auch nicht beeinflusst.

Frage: Was wird Ihrer Meinung nach am 25. Januar den Ausschlag für den Ausgang des Kampfes geben?

Arslan: Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich alles für den Sieg geben werde. Ich will noch mal Weltmeister werden, das ist mein großes Ziel!

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