Nach Niederlage in Moskau

Protest gegen Urteil des Klitschko-Kampfes

SID
Dienstag, 11.09.2012 | 13:21 Uhr
Manuel Charrs (l.) Cut beim Kampf gegen Witali Klitschko (r.) am vergangenen Wochenende
© Getty
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Nach seiner Niederlage gegen Weltmeister Witali Klitschko am vergangenen Wochenende in Moskau hat Profiboxer Manuel Charr beim Weltverband WBC offiziell Protest gegen das Urteil eingelegt.

Nach Ansicht seines Managements sei die Platzwunde an der Augenbraue des Kölner Schwergewichtlers fälschlicherweise nicht in seiner eigenen, sondern in Klitschkos Ecke vom Ringarzt begutachtet worden.

"Der Protest ist durch einen eindeutigen und unstrittigen Regelverstoß begründet. Im offiziellen Rules-Meeting am Tag vor dem Kampf wurde im Beisein beider Teams verabschiedet, dass der Ringrichter im Falle einer Verletzung den betreffenden Boxer in die nächstgelegene Ecke zu einem der beiden Ringärzte zu führen hat", sagte Pit Gleim, Geschäftsführer der Charr vertretenden Diamondboy Promotion in einer Pressemitteilung, und fügte an: "Auf den TV-Aufzeichnungen ist deutlich zu sehen, dass Manuel im Moment der Unterbrechung viel näher an der eigenen Ecke war."

Charr hatte den Kampf gegen den hoch überlegenen Titelverteidiger aus der Ukraine durch technischen K.o. in der vierten Runde verloren. Der Arzt hatte zuvor die Empfehlung gegeben, das Duell aufgrund von Charrs stark blutender Verletzung zu beenden. Gleim hält die Ansicht des Mediziners für eine Fehleinschätzung. Der Cut sei eine "im Boxsport völlig übliche und unspektakuläre Verletzung" gewesen. "Eine Fortsetzung des Kampfes hätte kein gesundheitliches Risiko dargestellt", erklärte Gleim.

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