Dienstag, 28.08.2012

Vor WM-Kampf

Klitschko mit Respekt vor 2,02-Meter-Riese Wach

Vor dem WM-Kampf gegen den Polen Mariusz Wach am 10. November in Hamburg zeigt Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko Respekt vor der Körpergröße seines Gegners.

Waldimir Klitschko trifft am 10. November in Hamburg auf Mariusz Wach
© Getty
Waldimir Klitschko trifft am 10. November in Hamburg auf Mariusz Wach

"Moin moin, es ist schön wieder in Hamburg zu sein", sagte Boxprofi Wladimir Klitschko bei der ersten Pressekonferenz in Hamburg. In der "o2 World" trifft der Schwergewichtsweltmeister am 10. November auf Mariusz Wach aus Polen.

Hamburg ist für Klitschko eine ganz besondere Stadt. "Vor 16 Jahren habe ich hier meine Profikarriere begonnen", schwelgte der sichtlich gut gelaunte 36-Jährige in Erinnerungen. Manchmal kann er selbst kaum glauben, bisher 61 Kämpfe (58 Siege) bestritten zu haben. "Die Anzahl wird immer größer. Und meine Gegner auch", sagte Klitschko.

Körpergröße wird zur Herausforderung

Zum ersten Mal trifft er auf einen Boxer mit einer längeren Reichweite. "Ich unterschätze ihn nicht. Er wird hoch motiviert sein und hat nichts zu verlieren. Die Herausforderung ist für mich seine Körpergröße", sagte der Weltmeister, der am 1. Oktober mit seiner Vorbereitung in Tirol (Österreich) beginnen wird.

Klitschko vs. Thompson: Die besten Bilder
Aus der Bahn, der Weltmeister kommt! Wladimir Klitschko musste seine WM-Gürtel gegen Tony Thompson aufs Spiel setzen
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Als Schauplatz hatten sich die Veranstalter das Stade de Suisse ausgesucht, in dem normalerweise die Young Boys Bern ihre Heimspiele austragen
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Wie so oft dauerte das Rahmenprogramm mal wieder länger als der eigentlich Fight. Dazu durfte auch die Band Triggerfinger mit seichter Musik ihren Teil beitragen
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Deutlich mehr Stimmung dann beim Einmarsch von Tony Thompson mit Musik von Linkin Park und Pyrotechnik im Hintergrund
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Wladimir Klitschko dagegen entschied sich für die Red Hot Chili Peppers als musikalische Untermalung. Sein Gefolge durfte seine Gürtelsammlung hinter ihm herschleppen
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Natürlich durfte auch der Mann nicht fehlen, der aus einem Satz eine Karriere gemach hat: Mister Let's-get-ready-to-rumble Michael Buffer
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Zu Beginn ließen es Thompson (r.) und Klitschko (l.) eher ruhig angehen. Viel Abtasten, wenig Schläge. Die ersten vier Runden plätschern so vor sich hin
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In Runde fünf trifft ihn Klitschko aber mit der Rechten voll ins Gesicht und Thompson sinkt zu Boden. Den endgültigen K.o. verpasst ihm Klitschko eine Runde später
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Tony Thompson sinkt in die Ringecke und kann sich danach kaum noch auf den Beinen halten. Der Ringrichter bricht den Kampf ab und Klitschko gewinnt
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Dr. Steelhammer bleibt also Schwergewichtsweltmeister und darf sich von den rund 26.000 Zuschauern in Bern feiern lassen
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Bitte lächeln fürs Siegerfoto: Wladimir Klitschko und Anhang, samt WBA-, WBO-, IBF-, IBO- und "The Ring"-Gürtel
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Wach: "Ich werde millionprozentig vorbereitet sein."

Der 2,02 Meter große und damit vier Zentimeter längere Wach machte bei der ersten Pressekonferenz einen fast schüchternen Eindruck. Anders als einige frühere Klitschko-Gegner, wie zum Beispiel David Haye, gab der Pole keine großen Töne von sich: "Ich werde alles tun, damit es ein guter Kampf wird und sich die Zuschauer nicht langweilen. Ich werde millionprozentig vorbereitet sein."

Als kleines Dankeschön für den Titelkampf brachte Wach dem Weltmeister sogar ein Geschenk mit: Ein eingerahmtes Bild von Klitschko und Wach aus früheren Zeiten. "Ich habe vor acht Jahren in Hamburg trainiert und ihn getroffen", sagte der 32-Jährige. Damals war er ein Fan, nun ist er der Herausforderer. Klitschko erinnerte sich zwar nicht an die Begegnung, freute sich aber trotzdem. Es war festzustellen: Die beiden Gegner sind sich sympathisch. "Im Ring spielt das allerdings keine Rolle mehr", sagte Klitschko. "Wir sind Kontrahenten, ich werde gewinnen. Am besten eindeutig. Der Kampf muss nicht lange dauern." Spätestens im Ring wird es also mit den Freundlichkeiten vorbei sein.

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