Boxen

Marco Huck bleibt im Cruisergewicht

SID
Verlor einen starken Kampf gegen Alexander Powetkin in Stuttgart nach Punkten
© Getty

Box-Weltmeister Marco Huck bleibt im Cruisergewicht und verzichtet damit auf einen sofortigen Aufstieg ins Schwergewicht. Damit setzte sich Promoter Wilfried Sauerland gegen den Willen des 27 Jahre alten Berliners durch. Huck muss nun seinen WBO-Gürtel gegen Interimschampion Ola Afolabi (Großbritannien) verteidigen.

Huck hatte am 25. Februar in Stuttgart um die WBA-WM im Schwergewicht gegen Titelverteidiger Alexander Powetkin (Russland) nach einem beherzten Kampf nur knapp und zum Teil umstritten nach Punkten verloren und dabei gesehen, dass er in der höchsten Gewichtsklasse mithalten kann.

Wir sind der Meinung, dass es für Marco das Beste ist, jetzt erst einmal seinen WBO-Titel im Cruisergewicht zu verteidigen", sagte Sauerland am Donnerstag. "Mit seinen 27 Jahren ist er noch sehr jung. Ins Schwergewicht kann er später immer noch aufsteigen."

"Dann haue ich dort weiter alles kurz und klein"

Huck, der gerne sofort ins Schwergewicht gewechselt wäre, gibt sich vor seiner Titelverteidigung gegen den britischen Interimschampion im Cruisergewicht selbstbewusst. "Dann haue ich dort weiter alles kurz und klein", sagte der Boxer. "Den Anfang mache ich mit Afolabi. Das ist ein starker Mann. Aber gegen mich hat er keine Chance."

Der 31-jährige Brite ist für Huck kein Unbekannter. Bei seiner ersten Titelverteidigung im Dezember 2009 verlangte Afolabi dem damals frisch gebackenen Weltmeister alles ab.

Huck setzte sich seinerzeit in Ludwigsburg knapp nach Punkten durch. Afolabi hat seither fünf Mal gewonnen, zuletzt gegen den Russen Waleri Brudow. Nach seinem Sieg über Afolabi verteidigte Huck seinen WBO-Gürtel noch sieben weitere Male erfolgreich, ehe er sich in der höchsten Gewichtsklasse versuchte.

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