Boxen

Klitschko-Fight scheint gerettet

SID
Wladimir Klitschko kann nach gelungener Nieren-OP seinen Titel wohl am 10. Dezember verteidigen
© Getty

Die Nierenstein-Operation bei Schwergewichtsboxer Wladimir Klitschko am Samstag ist gut und komplikationslos verlaufen. Das teilte Klitschko-Manager Bernd Bönte auf Anfrage der Nachrichtenagentur "dapd" mit.

Dem Schwergewichts-Champion wurde in der Urologie des Universitätsklinikums Düsseldorf von Professor Peter Albers endoskopisch ein Niederstein entfernt. Der Eingriff dauerte etwa 45 Minuten. Klitschko konnte anschließend die Klinik verlassen und sein Hotelzimmer in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt beziehen.

Sollte es nicht zu unerwarteten Komplikationen kommen, wird sein am kommenden Samstag in Düsseldorf angesetzter Kampf um die WM-Titel der Verbände WBO, IBF und WBA gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck wie geplant stattfinden.

Nierenkolik am Freitag im Trainingslager

Der 35 Jahre alte Klitschko hatte in der Nacht zum Freitag in seinem Trainingslager im österreichischen Going eine Nierenkolik erlitten und wurde zur Erstversorgung in ein Krankenhaus in Innsbruck gebracht.

Nach Konsultation der dortigen Ärzte und seines Hamburger Sportarztes Dr. Bernd Kabelka wurde dann entschieden, dass der Eingriff in Düsseldorf von Professor Abers vorgenommen werden sollte. Klitschko wurde deshalb in die Urologie des dortigen Uni-Klinikums verlegt.

Die Weltranglisten der vier großen Verbände

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