Beachvolleyball

Wildcard für Borger/Kozuch

SID
Margareta Kozuch war bislang in der Halle aktiv und geht nun erstmals bei einer Beachvolleyball-WM an den Start.

Umsteigerin Margareta Kozuch ist erstmals bei einer Beachvolleyball-Weltmeisterschaft dabei. Die langjährige Hallen-Nationalspielerin hat mit ihrer Partnerin Karla Borger eine Wildcard für die diesjährige WM in Wien (28. Juli bis 6. August) erhalten. Dies gab der Weltverband FIVB am Freitag bekannt.

"Das ist ein toller Erfolg für den DVV, und ich freue mich für Karla und Maggi, dass ihre bisherigen guten Leistungen belohnt werden", sagte Thomas Krohne, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV): "Zudem zeigt es, dass wir versuchen, alle unsere Teams bestmöglich in ihrer Entwicklung zu unterstützen, auch wenn dies von vielen angezweifelt wird." Der Verband hatte Borger/Kozuch Anfang Mai nicht für das World-Tour-Turnier in Rio de Janeiro gemeldet und eine Diskussion entfacht.

Der DVV tritt in der österreichischen Hauptstadt mit nunmehr fünf Frauen-Teams an. Neben Borger/Kozuch (Stuttgart) sind das die Olympiasiegerinnen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (Hamburg), Chantal Laboureur/Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen), Victoria Bieneck/Isabel Schneider (Berlin/Leverkusen) und Nadja Glenzke/Julia Großner (Berlin).

Nur ein Männer-Team dabei

Bei den Männern sind nur die WM-Debütanten Markus Böckermann/Lars Flüggen (Hamburg) am Start. Der Wildcard-Antrag von Armin Dollinger/Jonathan Erdmann (Hamburg) wurde abgelehnt. "Es ist natürlich sehr betrüblich, dass wir nur mit einem Männer-Team bei der WM sind. Auch deswegen haben wir mit der Konzentration der Teams in Hamburg die notwendigen Schritte eingeleitet, damit sich dies in Zukunft nicht wiederholt", so Krohne.

Bei der WM spielen jeweils 48 Frauen- und Männer-Teams. Der Gruppenphase mit zwölf Vierergruppen schließt sich die K.o.-Phase an, für die sich die Erst- und Zweitplatzierten sowie die vier besten Dritten direkt qualifizieren. Die übrigen Drittplatzierten ermitteln in einer zusätzlichen Runde die letzten vier Teilnehmer.

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