Beachvolleyball

Brink/Reckermann gewinnen Nervenschlacht

SID
Julius Brink zog mit seinem Partner Jonas Reckermann ins WM-Viertelfinale von Rom ein
© Getty

Einen Matchball abgewehrt, den dritten eigenen zum Sieg verwandelt: Julius Brink und Jonas Reckermann haben die Nervenschlacht gegen Rogers/Dalhausser (USA) mit 2:1 gewonnen.

Einen Matchball abgewehrt, den dritten eigenen zum Sieg verwandelt: Julius Brink und Jonas Reckermann haben die Nervenschlacht im Duell der Giganten gewonnen und dürfen weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung bei der Beachvolleyball-WM in Rom träumen.

Die Weltmeister von 2009 besiegten die Olympiasieger Todd Rogers/Phil Dalhausser (USA) 2:1 (17:21, 21:19, 18:16) und stehen im Viertelfinale. "Klar war das ein riesiger Schritt. Die beiden zu schlagen ist immer etwas Besonderes", sagte Reckermann.

Mit 3:8 lagen die beiden Berliner im entscheidenden dritten Satz hinten, bevor sie mit einer einzigartigen Aufholjagd das Spiel noch drehten. "Wir glauben an uns und dann geht's halt immer weiter", sagte Reckermann. Sein Partner Brink drückte es ein wenig drastischer aus: "Ich hab wohl sowas gedacht wie: Leck' mich halt am Arsch. Wie kann ich das 4:8 machen?"

Das Denken von Punkt zu Punkt half ihnen dann auch beim Matchball für Rogers/Dalhausser. "Das war ein richtiger Kampf, eine eindrucksvolle Leistung", sagte Brink. Im Viertelfinale wartet am Samstag mit dem polnischen Duo Grzegorz Fijalek/Mariusz Prudel auf den ersten Blick ein Außenseiter-Team, das allerdings in Rom noch keinen einzigen Satz abgegeben hat.

Erdmann/Matysik scheiden aus

"Die Polen sind momentan sicher nicht schlechter als die US-Amerikaner. Wenn wir nicht wieder ganz oben spielen, scheiden wir aus", sagte Reckermann.

Dieses Schicksal hat Jonathan Erdmann und Kay Matysik bereits im Achtelfinale ereilt. Die Berliner verloren die hart umkämpfte Partie gegen Martins Plavins/Janis Smedins (Lettland) hauchdünn mit 1:2 (17:21, 21:16, 17:19) und beenden das Turnier auf Platz neun mit 7688 Euro Preisgeld.

Vom Viertelfinale träumen dürfen dagegen weiterhin Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif. Die Berliner spielen gegen das brasilianische Topteam Marcio Araujo/Ricardo um den Einzug in die Runde der besten acht WM-Mannschaften (20.00 Uhr).

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