Beachvolleyball

Brink/Reckermann Nr.1 zum Saisonende

SID
Sonntag, 23.08.2009 | 16:32 Uhr
Jonas Reckermann (o.) und Julius Brink sind diese Saison kaum zu besiegen
© sid
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Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann haben den Sieg beim Weltserienturnier in Finnland verpasst, schließen die Saison aber als Weltranglistenerste ab.

Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink/Jonas Reckermann haben das Finale beim Weltserienturnier im finnischen Aland verloren, werden die Saison aber als erstes europäisches Team auf Weltranglistenposition eins beenden.

Das Duo aus Leverkusen und Köln unterlag den Niederländern Reinder Nummerdor/Richard Schuil 1:2 (23:21, 15:21, 11:15). Als Trost blieben 21.000 Dollar Preisgeld.

Klemperer und Koreng auf Platz 3

David Klemperer/Eric Koreng krönten mit Platz drei eine starke Vorstellung der Deutschen. Nach dem 2:1 (21:19, 16:21, 15:13) im "kleinen Finale" gegen die Brasilianer Ricardo/Pedro kassierten die Essener 15.000 Dollar.

Klemperer/Koreng hatten in der Vorrunde gegen Brink/Reckermann gewonnen, dann kämpften sich die Weltmeister allerdings über die Verliererrunde ins Finale.

Mit der Endspiel-Teilnahme sicherten sich Brink/Reckermann schon zwei Turniere vor dem Ende der Weltserie die historische Bestmarke als Weltranglisten-Erster. 14 Jahre lang war der "Titel" zuvor an Teams aus Südamerika gegangen, davon 13-mal an brasilianische.

Reckermann: "Das ist das i-Tüpfelchen"

"Das ist natürlich sensationell und das i-Tüpfelchen auf eine unglaubliche Saison. Wir haben es geschafft, gleich im ersten Jahr auf konstant hohem Niveau zu spielen - das ist das schöne Resultat. Es ist ein tolles Gefühl, als erstes europäisches Team ganz oben zu stehen", sagte Reckermann: "Da kann man auch die Final-Niederlage wegstecken."

Brink/Reckermann brechen in ihrer Premierensaison alle Rekorde.

Zunächst gelang der WM-Triumph in Stavanger, anschließend folgte mit den Turniersiegen bei den Grand Slams in Gstaad und Moskau sowie der Halbfinalteilnahme in Marseille ein Weltrekord mit 25 gewonnenen Spielen in Serie.

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