Freitag, 06.02.2015

Vlantimir Giankovits im Porträt

Im Namen des Vaters

Eine Kurzschlussreaktion veränderte das Leben des Slobodan Jankovic schlagartig - und noch heute beeinflusst sie seinen Sohn Vlantimir Giankovits. Das Erbe des Serben ist allgegenwärtig, wird mitunter sogar zur Bürde. Gerade in jungen Jahren. Mittlerweile geht Giankovits seinen eigenen Weg, spielt bei Panathinaikos. Auch dort trifft er immer wieder auf die Vergangenheit, am Freitag zunächst aber auf Alba Berlin (ab 20 Uhr im LIVE-TICKER).

Vlantimir Giankovits (l.) wechselte 2013 zu Panathinaikos
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Vlantimir Giankovits (l.) wechselte 2013 zu Panathinaikos

Wut. Häufig kommt sie völlig unvermittelt. Sie bricht einfach heraus und zieht meist entsprechend fatale Konsequenzen nach sich. Nehmen wir nur Slobodan Jankovic. Einst war der Serbe gefeiertes Talent, hochangesehener Profi, Jankovic war sogar Mitglied einer Nationalmannschaft rund um Vlade Divac und Tony Kukoc.

Zudem war "der Bomber" ehrgeizig. Sehr ehrgeizig. Er lebte die Rivalität zwischen Kroaten und Serben auf dem Court derart exzessiv aus, dass er Virtus Rom 41 Punkte einschenkte. Einfach, weil die Italiener mit Dino Radja einen hochtalentierten, hochgepriesenen Kroaten im Kader hatten. "Das war eine der wenigen Ausnahmen, an denen ich ihn nicht habe lachen sehen", erzählt Jankovic' ehemaliger Teamkollege P.J. Brown später. "Er wollte unbedingt gewinnen und hat das Team quasi auf seine Schultern genommen."

Slobodan Jankovic liebte die Herausforderung, nahm sie stets dankend an. So auch an jenem verhängnisvollen 28. April 1993. Im Playoff-Halbfinale traf Jankovic mit Panionios auf das schier übermächtige Panathinaikos um Griechenlands Volkshelden Nikos Galis. Das Duell klein gegen groß lockte den Serben. Also zog er, Panionios lag im vierten Viertel 50:56 zurück, in Richtung Korb und legte den Ball durch die Reuse.

Ein kurzer Moment - und plötzlich ist alles anders

Ein Pfiff. Offensivfoul. Gegenspieler Fragiskos Alvertis hatte sich dankend nach hinten fallen lassen, Jankovic so sein fünftes Foul des Spiels angehängt. Für Panionios' Small Forward war die Partie damit beendet. Und da war sie. Die Wut. Unvermittelt brach sie aus Jankovic heraus - mit fatalen Folgen.

Vor Ärger schlug Jankovic mit dem Kopf gegen die Korbanlage und sackte sofort in sich zusammen. Es war nur ein Moment. Ein Moment jedoch, der das komplette Leben des Slobodan Jankovic veränderte. Bei seinem Kopfstoß verletzte sich der Serbe so schwer am Rückenmark, dass er Zeit seines Lebens gelähmt blieb, auch seine Arme nur noch eingeschränkt bewegen konnte.

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"Es war surreal"

Während Jankovic' Ehefrau die Situation in der Halle mitansehen musste, erlebte Sohn Vlantimir sie nicht bewusst. Der Filius war gerade erst drei Jahre alt. Erst acht Jahre später, Vlantimir war inzwischen elf, sah er erstmals jene Szene, die die Karriere seines Vaters jäh beendet, das Leben der Familie völlig auf den Kopf gestellt hatte.

Während Slobodan ein Interview für das griechische Fernsehen gab, habe er Backstage die Bilder gesehen, erinnert sich Vlantimir später. "Und ich muss zugeben, dass ich sehr schockiert war. Emotionen? Ich habe mich gefragt, wie das passieren konnte, hatte das Gefühl, dass mir jemand einen Streich spielt. Es war surreal. Seither habe ich es nicht mehr gesehen."

Völlig verständlich spricht Vlantimir, genannt Vlado, auch heute kaum über den Unfall seines Vaters. Das Thema wird gemieden, auch im Gespräch mit seinem Vater. "Das war einfach etwas, das ich nie aus ihm herausbekommen habe", sagt Vlado. "Ich habe es natürlich angesprochen. Doch er antwortete nur: ‚Dämliche Entscheidung, dämliche Zeit. Was kann ich jetzt noch ändern?' Und ich stimmte zu."

Was damals wirklich in seinem Vater vorging, Vlantimir wird es nie erfahren. Slobodan Jankovic verstarb am 28. Juni 2006 während einer Kreuzfahrt nach einem Herzanfall. Sein Erbe aber lebt weiter. Speziell bei Panionios. Dort wird Jankovic noch heute vereehrt, sein Trikot mit der Nummer 8 hängt unter der Hallendecke, Fans singen Lieder auf den Serben.

Unterstützung durch Verein und Fans

Allerdings ging die Liebe der Griechen weit über das im Sport alltägliche Verehren ehemaliger Helden hinaus. So unterstützte die gesamte Gemeinde Nea Smyrni, Heimat von Panionios, nach dem Unfall die Familie Jankovic. Im Grunde musste Slobodan für nichts mehr bezahlen, erhielt sogar Kleidung umsonst. Auch der Verein leistete Hilfe. Die Gemeinde bezahlte später sogar für Jankovic' Beerdigung.

Man fühlte sich einfach verantwortlich - und gab doch nur zurück was man zuvor erhalten hatte. Denn Jankovic war nicht nur irgendein Angestellter, ein Spieler, der auf dem Court seine Arbeit verrichtete, dann aber wieder in seine Welt entschwand. Nicht selten gab der Serbe den Fans ein Essen oder Getränke aus. Als sie ihn während eines Spiels lautstark aufforderten, doch bitte einen Half-Court Shot zu nehmen, kam er ihrem Bitten nach, traf und dreht sich im Anschluss schelmisch grinsend in Richtung Ränge.

"Er war ein besonderer Mensch", erinnert sich P.J. Brown. "Er hat immer dafür gesorgt, dass das Team locker war, lachte und Spaß hatte. Er war klug. Beinahe wie ein Coach auf dem Feld. Zwar war er nicht extrem explosiv, dennoch wusste er, wie er seine Sweet Spots auf dem Feld erreichen konnte. Zudem hatte er einen Wurf wie aus dem Bilderbuch."

Ein Erbe als Bürde

Ein solcher wird im Übrigen auch Vlantimir nachgesagt. Er mache beim Wurf sogar dasselbe Gesicht wie sein Vater, behauptet ein ehemaliger Mitspieler Slobodans. Und dennoch belastete die Verehrung des Vaters den Sohn mitunter. Als er zunächst ins Nachwuchsteam Panionios' berufen, später zu den Profis hochgezogen wurde, fragte sich Giankovits, ob all das tatsächlich aufgrund seines Talents passiert sei oder eben doch nur durch seinen berühmten Vater.

"Den Namen meines Vaters zu tragen, war eine große Bürde", sagt er. "Ich konnte mit dem Druck nicht umgehen. An schlechten Tagen dachte ich: ‚Wieso ich? Wieso muss mich jeder kennen? Ich kann mich nicht verstecken.' Es war ein Balanceakt zwischen Schule, Pubertät und Teenager-Sein."

Selbiger Balance-Akt war für den jungen Vlantimir jedoch zu wacklig. Er kämpfte mit Problemen, wirkte unreif - und wurde schlussendlich in die alte Heimat verliehen. Bei Mega in Serbien sollte Giankovits Abstand gewinnen. Von Griechenland. Von Athen. Von Panionios. Vor allem aber vom Schatten seines Vaters.

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Die alte Heimat bringt die Wende

Es war eine naheliegende Idee. Eine gute noch dazu. Denn das Jahr Griechenland-Pause tat Giankovits sichtlich gut. "Er ist endlich erwachsen geworden", resümierte Panionios-Besitzer Elias Lianos gegenüber der "New York Times" im Jahr 2013, drei Jahre nach Giankovits' Rückkehr aus Serbien. "Es hat lange gedauert. Mittlerweile arbeitet er jeden Sommer sehr hart. Das hat er früher nicht getan. Deshalb ist er heute in einer solch guten Position. Er ist definitiv für viele Top Clubs interessant."

Das waren sie tatsächlich. Immerhin hatte Giankovits soeben die beste Saison seiner Karriere absolviert (13 Punkte, 7 Rebounds) und war zur Belohnung zum Most Improved Player der griechischen Liga gewählt worden. Natürlich stand da ein Wechsel zur Debatte, natürlich wollten die Fans ihren Vlantimir aber gern behalten.

"Das ist dein Team", hätten sie ihm gesagt. Doch natürlich nicht nur seines. Auch das seines Vaters sei Panionios. Und der wolle sicherlich, dass sein Sohnemann weiter beim Klub bliebe. Da war er wieder. Vlantimir und Panionios ohne Slobodan war und ist nicht möglich. Es wird wahrscheinlich niemals möglich sein.

Vielleicht stand am Ende auch deshalb für einen Wechsel. Zwar sei Panionios wie eine Familie, meint er, daran würde sich nie etwas ändern, "manchmal im Leben schließt sich jedoch ein Kreis und du musst weiterziehen." Seine Familie zu verlassen, sei dennoch nie einfach.

Ausgerechnet Pana

Nur verließ Giankovits seine Familie nicht einfach nur, in den Augen vieler verriet er sie dazu ein Stück weit. Viele Fans gönnten dem Small Forward einen Wechsel zu einem großen europäischen Klub, nur dieses eine Ziel sollte es einfach nicht sein. Kein Panionios-Anhänger wollte Giankovits bei Panathinaikos sehen. Bei jenem Verein, gegen den sich sein Vater einst so schwer verletzt hatte.

Und dennoch entschied sich Vlado schlussendlich für Pana, was jedoch keinesfalls bedeutet, dass ihm das Vermächtnis seines Vaters plötzlich gleichgültig geworden war. Giankovits suchte einfach seinen eigenen Weg.

Entscheidung für Griechenland

Dass er mittlerweile nicht mehr als Vlantimir Jankovic bekannt ist, hat damit allerdings nicht zu tun. Der Namenswechsel ist vielmehr Konsequenz aus Giankovits' Entscheidung für Griechenland, für den griechischen Verband - und gegen den serbischen. "Ich habe alle Jugendnationalmannschaften Griechenlands durchlaufen, bin in diesen Teams gewachsen", erklärt er seine Entscheidung. Zudem habe er dort Freunde gewonnen. "Deshalb gibt es für mich keinen Grund, mich anders zu entscheiden."

Vielleicht gab es für Giankovits auch keinen Grund, sich gegen Panathinaikos zu entscheiden. Natürlich wird der Klub auf ewig mit dem schlimmen Schicksal des Slobodan Jankovic verbunden sein, nur trägt er eben nicht die Verantwortung. Ebenso wenig wie Schiedsrichter Stelios Koukoulekidis, der das sicherlich diskutable Foul pfiff.

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Und wie Fragiskos Alvertis, der das folgenschwere Offensivfoul aufnahm, es gut verkaufte, gleichzeitig aber ein normales Basketballplay lieferte, der im März 2014 auch noch interimsweise das Traineramt bei Pana übernahm und somit für Giankovits verantwortlich war. Problematisch? Mitnichten.

Den Vater immer dabei

Denn Giankovits ist sich all dessen bewusst, macht einzig und allein seinen Vater für das Unglück verantwortlich. Was ein wenig nach Wut klingt, ist am Ende jedoch einzig und allein eine realistische Sicht der Dinge. Zumal Giankovits das Erbe seines Vaters auch bei Pana fortsetzt. Sichtbar. Auf Brust und Rücken. Mit dem Wechsel weg von Panionios wechselte er nämlich auch seine Nummer.

Seit dieser Saison trägt er die 8. Jene Nummer, die auch Slobodan einst getragen, die Panionios retired hatte. Vlantimir möchte seinen Vater damit ehren und sich selbst daran erinnern, "dass ich jeden Tag ein besserer Spieler und Mensch werden muss."

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Max Marbeiter

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Max Marbeiter(Redaktion)

Max Marbeiter, Jahrgang 1984, ist seit 2012 bei SPOX.com. Während seines Anglistik- und Politikstudiums in Erlangen knapp 3 Jahre lang freier Mitarbeiter bei kicker.de und im Anschluss an ein Praktikum auch einige Monate in der Lokalsportredaktion der Süddeutschen Zeitung. Bei SPOX.com festes Mitglied im Basketball-Ressort. Neben Texten zur NBA zählt der europäische Basketball zum Hauptaufgabenbereich.

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