Euroleague, 4. Spieltag: Roundup

Magier Teodosic nahe der Perfektion

Von SPOX
Freitag, 07.11.2014 | 22:50 Uhr
Milos Teodosic führte ZSKA Moskau zum vierten Sieg im vierten Spiel der Saison
© getty
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Milos Teodosic liefert gegen das ungeschlagenen Unicaja Malaga eine überragende Vorstellung und führt ZSKA Moskau zum 95:85. Panathinaikos überrent Emporio Armani Milan. Olympiakos Piräus gewinnt dank Vassilis Spanoulis auch in Belgrad. Der FC Barcelona ringt mit Tibor Pleiß Fenerbahce im Topspiel knapp mit 80:78 nieder. Real Madrid brennt gegen Sassari ein Offensivfeuerwerk ab. Champion Maccbai Tel Aviv unterliegt zuhause gegen Zagreb.

Gruppe A

Real Madrid - Dinamo Banco di Sardegna Sassari 115:94 (BOXSCORE)

Reals Offense ist derzeit einfach nicht zu stoppen. Nachdem die Madrilenen Nizhny Novgorod am 3. Spieltag bereits 112 Punkte eingeschenkt hatten, verpassten sie diesmal nur knapp ihre eigene Bestmarke des Jahrhunderts. Per Vierpunktspiel schraubte Jaycee Carroll Reals Ausbeute 12 Sekunden vor dem Ende auf 115 Zähler, lediglich ein weitere Korberfolg fehlte damit auf die 116 Punkte, die die Könglichen 2000 gegen Ovarense aufgelegt hatten.

Großartig geärgert haben wird sich der Vorjahresfinalist dennoch nicht. Zu dominant war der Auftritt, zu herausragend der Teambasketball. 33 Assists spielte Real und stellte damit direkt seinen erst im letzten Spiel aufgestellten Rekord ein. Allein Sergio Rodriguez steuerte 12 Vorlagen bei und stellte damit eine persönliche Bestleistung in der Euroleague auf.

So zog Real gegen am Ende chancenlose Italiener bereits im ersten Viertel auf zehn Zähler davon. Dabei hatte Sassari zu Beginn noch gut mitgehalten. Nate Lawal brachte den Gast sogar in Führung. Nach Gustavo Ayons Fast-Break-Dunk startete Real jedoch einen kleinen Lauf, den Andres Nocioni schließlich mit vier erfolgreichen Freiwürfen und dem 27:17 beendete.

Im Anschluss hatte Sassari einem unglaublich ausgeglichenen Real immer weniger entgegenzusetzen. Stück für Stück bauten die Madrilenen ihren Vorsprung aus und fuhren am Ende im vierten Spiel den vierten Sieg ein. Mit 17 Punkten war Felipe Reyes erfolgreichster von insgesamt fünf zweistellig scorenden Spaniern. Miroslav Todic kam für Sassari auf 20 Zähler.

Nizhny Novgorod - Anadolu Efes 66:76 (BOXSCORE)

Zalagiris Kaunas - Unics Kazan 77:71 (BOXSCORE)

Gruppe B

Maccabi Electra Tel Aviv - Cedevita Zagreb 73:83 (BOXSCORE)

Es läuft noch nicht richtig beim Champion. Verständlicherweise. Schließlich war der Umbruch im Sommer groß, mit Coach David Blatt fehlt mittlerweile das Mastermind des Erfolgs. All das machte sich Zagreb zunutzte. All das und die eigene Stärke beim Dreier. 14 Mal trafen die Kroaten in Tel Aviv von Downtown und versetzten Maccabi damit einen herben Schlag.

Während des gesamten Spiels führten die Gastgeber lediglich einmal. Und das für nur 20 Sekunden im ersten Viertel. Zwar verhalfen der starke Jeremy Pargo sowie Sofoklis Schortsanitis Maccabi noch einmal zu einem kleinen Run, der im zwischenzeitlichen 44:44 seinen Höhepunkt fand, Zagreb ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Zagreb und Fran Pilepic.

Der Guard erzielte allein in der zweiten Hälfte 12 seiner insgesamt 14 Punkte und hatte damit großen Anteil an Zagrebs erstem Euroleague-Auswärtssieg der Geschichte. Topscorer der Partie war allerdings Pargo mit 24 Punkten. Nemanaj Gordic kam für die Kroaten auf 16 Zähler.

ZSKA Moskau - Unicaja Malaga 95:85 (BOXSCORE)

Unicaja ging ungeschlagen ins Spiel beim Gruppenfavoriten aus Moskau und trat zu Beginn entsprechend selbstbewusst auf. Die Spanier attackierten die Bretter, gaben keinen Ball verloren und sicherten sich so allein im ersten Viertel 7 Offensiv Rebounds. Zu viel für Moskau. Die Russen antworteten mit sehr intensivem, hartem Spiel, bekamen die Rebound-Problematik zusehends in den Griff.

Malaga verlor ein wenig die Selbstverständlichkeit und sah sich zudem der gesamten Magie des Milo Teodosic ausgesetzt. Der Serbe lieferte ein unglaublich effektives Spiel (6/8 2FG, 5/6 3FG), dirigierte Moskaus Offense mitunter nahe der Perfektion (10 Assists). So zog ZSKA auch dank seines Playmakers im zweiten Viertel teilweise bis auf 20 Zähler davon.

Allerdings verkürzte Malaga seinen Rückstand bis zur Halbzeit auf 13 Punkte und erhöhte mit Beginn des dritten Viertels das Tempo. Die Spanier attackierten immer wieder den Korb, setzten auf ihre Early Offense und erwischten so häufig defensiv ungeordnete Moskowiter. Als Teodosic dann auch noch eine Pause bekam, verkürzte Unicaja sogar auf drei, doch der Serbe kam zurück und traf in den finalen Sekunden des dritten Viertels umgehend den Dreier.

Ähnlich verlief das Spiel auch im finalen Abschnitt. Wann immer es schien, als zöge Moskau davon, antwortete Malaga, ganz reichte es für die Spanier dabei allerdings nie. So auch, als Unicaja kurz vor Schluss bei fünf Punkten Rückstand zum Fast Break ansetzte, Aaron Jackson jedoch das Hustleplay auspackte und Sonny Weems bediente, der den offenen Jumper traf. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Topscorer der Partie war Teodosic (27 Punkte), der sich bei aller Magie allerdings 5 Turnover leistete. Jayson Granger und Mindaugas Kusminskas kamen für Malaga auf jeweils 20 Zähler.

Alba Berlin - Limoges CSP 89:66 (BOXSCORE)

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