Freitag, 28.11.2014

Euroleague, 7. Spieltag: Roundup

Barca hilft den Bayern

Durch einen Sieg über den Emporio Armani Milan leistet der FC Barcelona Schützenhilfe für den FC Bayern München. Galatasaray velriert in Valencia. Olympiakos Piräus unterliegt bei Laboral Kutxa zwar erstmals in dieser Saison, Vassilis Spanoulis steigt dabei jedoch in einen elitären Kreis auf. Die Basken stellen einen Rekord auf. Unics Kaza gewinnt überraschend bei Real Madrid. Fenerbahce Ülker lässt in Bayerns Gruppe ein chancenloses Turow Zgorzelec zurück.

Marcelinho Huertas (r.) und der FC Barcelona sind in der Euroleague weiter ungeschlagen
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Marcelinho Huertas (r.) und der FC Barcelona sind in der Euroleague weiter ungeschlagen

Gruppe A

Real Madrid - Unics Kazan 75:85 (BOXSCORE)

Bereits die vergangenen Wochen liefen nicht ganz optimal für Real. Zunächst verlor der Finalist der vergangenen beiden Jahre bei Anadolu Efes, dann rang er Zalgiris Kaunas nur dank eines 12:1-Runs kurz vor dem Ende nieder. Selbstverständlich gingen die Madrilenen dennoch als großer Favorit ins Spiel gegen Kazan, das zuvor erst zwei Partien gewonnen hatte.

Lange sah es auch nicht danach aus, als würde sich Real am Ende die zweite Pleite der Saison einhandeln. Zur Halbzeit führten die Königlichen sogar mit 46:42. Das Problem: Sie brachten D'Or Fischer zu keiner Zeit unter Kontrolle. Der Ex-Bamberg dominierte nahezu nach Belieben, traf 11 seiner 17 Würfe und war damit durchaus mitverantwortlich für ein unglaublich gutes drittes Viertel Kazans.

Noch wichtiger war dort allerdings die Defense. Nur 15 Punkte gestatteten die Russen Reals eigentlich so schwer zu stoppender Offense und erspielten sich so einen kleinen Vorteil, den sie bis zu Ende nicht mehr hergaben. Dass Curtis Jerrells (23 Punkte) ähnlich aufdrehte wie Fischer und gleich 5 seiner 7 Dreier traf, war sicherlich ebenfalls nicht unbedingt hinderlich. Topscorer der Partie war am Ende dennoch der ehemalige Bamberg. Für Real, das aufgrund einer Hand-OP auf Rudy Fernandez verzichten musste, kam Sergio Rodriguez auf 12 Zähler.

Nizhny Novgorod - Zalgiris Kaunas 55:61

Anadolu Efes Istanbul - Dinamo Banco di Sardegna Sassari 85:62 (BOXSCORE)

Gruppe B

Maccabi Electra Tel Aviv - ZSKA Moskau 61:84 (BOXSCORE)

Mittlerweile dürfte sich herumgesprochen haben, dass das Maccabi dieser Saison nur noch wenig mit dem Champion der vergangenen zu tun hat. ZSKA wusste jedenfalls Bescheid und ließ sich diesmal auch nicht überrumpeln wie noch während des Final Four, als es einen deutlichen Vorsprung verspielte, um am Ende überraschend im Halbfinale zu scheiterte.

Moskau überrannte Maccabi im ersten Viertel in dessen Halle geradezu und zwang die Israelis im gesamten Spiel zu verheerenden Quoten aus dem Feld (33,3 Prozent FG. 52,4 Prozent FT). Selbst besaßen die Moskowiter, bei denen Milos Teodosic erneut fehlte, mit Sonny Weems dagegen die personifizierte Effizienz (7(12 FG) und dazu Big Men, die das Duell unter den Brettern knapp für sich entschieden (45:40 Rebounds).

Entscheidend war am Ende jedoch die eigenen Defense gepaart mit Maccabis Wurfschwäche - und vielleicht auch ein wenig die Final-Four-Wut. So ließ ZSKA trotz eigentlich klarer Führung auch im Schlussviertel nicht nach und fügte dem Titelverteidiger damit eine bittere Heimniederlage zu.

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Alba Berlin - Unicaja Malaga 79:78 (BOXSCORE)

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Cedevita Zagreb - Limoges CSP 102:83 (BOXSCORE)

Die Gruppen A und B

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