Finale: Frankreich - Litauen 80:66

Frankreich ist Europameister!

Von Marc-Oliver Robbers
Sonntag, 22.09.2013 | 23:30 Uhr
Frankreich hat sich mit einer beeindruckenden Leistung den EM-Titel gesichert
© getty
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Frankreich ist Europameister. Die Equipe Tricolore hat sich mit einem beeindruckenden 80:66 über Litauen den Titel gesichert. Dabei überzeugten die Franzosen vor allem in der Verteidigung und durch eine geschlossene Teamleistung. Tony Parker wurde zum MVP des Turniers gewählt.

Dabei war der Superstar über lange Zeit abgemeldet und kam am Ende nur auf 12 Punkte. Das war aber überhaupt kein Problem, da die Franzosen als Team überzeugten. Nicolas Batum spielte eine starke erste Hälfte und erzielte 17 Punkte. Boris Diaw machte 15 Punkte, 6 Rebounds und 4 Assists. Unterstützung kam zudem von der Bank, die 25 Punkte erzielte.

Auf litauischer Seite erreichte nur Linas Kleiza Normalform. Der Forward kam auf 20 Punkte und 5 Rebounds und steht auch im All-Star-Team der EM. Die weiteren Mitglieder sind Goran Dragic (Slowenien), Parker, Bojan Bogdanovic (Kroatien und Marc Gasol (Spanien).

Reaktionen:

Tony Parker über...

... die Leistung des Teams: "Wir hatten dank Coach Collet einen perfekten Plan, ihm kann man vertrauen. Nach dem Halbfinale habe ich sofort mit Nic Batum gesprochen und ihm gesagt, dass seine Chancen kommen werden, dass er weitermachen muss. Wenn ich gedoppelt werde, bekommt er freie Würfe. Uns war klar, dass so eine Chance auf den Titel nicht oft kommt. Jeder konnte etwas beitragen, gibt es eine schönere Art, um sich Gold zu holen?"

... die Absagen vieler NBA-Kollegen: "Ich bin nicht hier, um über andere zu urteilen. Ich spiele einfach gern für mein Land und bin mit den Spurs beim besten NBA-Team, das mir immer den Rücken stärkt. Coach Popovich war der erste, der mich nach dem Viertelfinale angerufen und gemeint hat: 'Es geht weiter, immer weiter.' Er hat mir ein paar Tipps gegeben. Natürlich weiß er, dass ich müde bin und nicht topfit im Trainingscamp erscheinen werde. Aber er weiß auch, was mir diese Goldmedaille bedeutet."

... den langen Weg bis zur Goldmedaille: "Wir hatten harte Jahre. Aber das macht den Erfolg jetzt umso schöner, ich würde nichts ändern wollen. Sport kann so grausam sein, das habe ich in den letzten Monaten nach den verlorenen NBA Finals gemerkt. Auch diese Reise mit dem Nationalteam war schwer, aber auch großartig. Florent (Pietrus), Boris (Diaw), Mickael (Gelabale): Sie alle sind den Weg von Anfang an mitgegangen, wir werden bestimmt noch in zehn, zwanzig Jahren davon sprechen. Nach vielen Rückschlägen mussten wieder uns gegenseitig aufbauen und den Zweiflern gegenüber treten. Aber am Ende haben wir Geschichte geschrieben, haben als erste französische Mannschaft den Titel geholt. Das ist großartig, ich bin überwältigt. Solche Gefühle weckt nur der Sport."

Vincent Collet (Trainer Frankreich): "Über so viele Jahre hat Tony Parker für unser Land alles gegeben, um endlich Gold zu gewinnen. Er hat es sich verdient. Obwohl oder gerade weil der Weg dahin so schwer war."

Robertas Javtokas (Litauen): "Wir hatten die Chance auf den Titel, aber Frankreich war einfach besser als wir. Wir haben nichts dafür tun können, den Ausgang des Spiels zu beeinflussen. Wir haben sie früh in ihren Rhythmus kommen lassen - und am Ende verdient verloren. Mehr gibt's nicht zu sagen."

Nicolas Batum (Frankreich): "Ich war von Anfang an bereit, meinem Team zu helfen. Zunächst haben beide Mannschaften zu leicht gescort. Aber als wir im zweiten Viertel ins Laufen gekommen sind und wichtige Würfe getroffen haben, haben wir sie entmutigt."

Boris Diaw (Frankreich): "Über Nacht zu einem Titelteam zu werden, ist nicht leicht. Schritt für Schritt, das ist der normale Weg. Wir haben viele Jahre gebraucht, sind besser und besser geworden. Erst haben wir Bronze geholt, dann Silber. Jetzt sind wir am Ziel."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Frankreich geht unverändert ins Finale. Coach Vincent Collet schickt Parker, Gelabale, Batum, Diaw und Ajinca aufs Parkett. Auch die Litauer wechseln nicht. Kalnietis, Seibutis, Maciulis, Kleiza und Darjus Lavrinovic stehen zu Spielbeginn auf dem Feld.

4.: Kleiza nagelt den Dreier rein, aber das kann auch Batum und zwar von ganz weit draußen! 11:7 für Frankreich und Batum bereits mit 5 Punkten.

8.: Da sind die ersten Punkte von Parker - per Korbleger, aber im Gegenzug trifft Kleiza aus der Mitteldistanz und nimmt das Foul von Diaw gleich mit. Der Bonusfreiwurf sitzt. 17:15 für Frankreich.

16.: Unglaublich hohes Niveau! Batum trifft den Dreier, Kalnietis auch. Egal denkt sich Batum und trifft erneut. 39:34 für Frankreich.

20.: Was geht denn hier ab? 18:3-Lauf von Frankreich! Batum trifft alles, aber auch die Bank der Franzosen ist unglaublich stark. 47:34!

20.: Diot toppt das Ganze noch! Der Guard trifft den ganz weiten Dreier mit 0,9 Sekunden auf der Uhr. Mit 50:34 geht's in die Pause.

26.: Das ist einfach gut gespielt. Die Franzosen passen den Ball klug herum. Diaw bekommt den Spalding und schließt locker per Korbleger ab. Der Forward macht es im nächsten Angriff gleich nochmal. 64:42!

37.: Wunderschön! Parker zieht aus dem Pick-n-Roll zum Korb und trifft per Floater! 76:56 für Frankreich! Das Ding ist durch!

40.: Beide Teams lassen die Uhr runterlaufen! Das war's! Frankreich ist Europameister!

Der Star des Spiels: Frankreichs Team. Vor dem Finale hatte man nur über Tony Parker diskutiert. Kann der Superstar sein Team zum Titel tragen? Konnte er nicht, aber das spielte überhaupt keine Rolle, weil plötzlich seine viel kritisierten Nebenspieler ausnahmslos eine starke Partie spielten. Batum in der ersten Hälfte, Diaw im dritten Viertel und auch die Bank war zur Stelle. Es war eine der besten Teamleistungen auf diesem Niveau seit Jahren. Die Mannschaft konnte Parker so einiges von dem zurückgeben, was er im Laufe des Turniers für sie geleistet hatte.

Der Flop des Spiels: Litauens Reboundarbeit. Das litauische Team besitzt Größe, Power und Athletik und dennoch verloren sie den Kampf unter den Brettern deutlich. Es war ein entscheidender Faktor. Bis weit ins Schlussviertel hatten sie nicht einen einzigen Offensivrebound geholt. Dabei holten sie im Turnierverlauf 11 im Schnitt. Am Ende lag die Bilanz bei ernüchternden 42:25 Rebounds zugunsten der Equipe. Frankreich machte 48 Punkte in der Zone, Litauen nur 24.

Analyse: Alle hatten vor dem Spiel damit gerechnet, dass Parker sein Team tragen muss, damit es zum Titel reicht, aber seine Teamkollegen bewiesen genau das Gegenteil. Der Superstar war nämlich erneut lange bei Seibutis abgemeldet und erzielte in der ersten Hälfte nur 4 Punkte. Am Ende waren es 12 Punkte.

Das war allerdings überhaupt kein Problem, denn vor allem Batum fand rechtzeitig zum Finale seinen Wurf wieder. Der Trail Blazer hatte bereits zur Pause 17 Punkte auf seinem Konto und auch die Bank präsentierte sich in ungewohnt starker Verfassung. Petro, Pietrus, Diot...alle trafen. Die Trefferquote lag zur Pause bei unglaublichen 63 Prozent. Ein 18:3-Lauf bescherte Frankreich eine komfortable 50:34-Führung.

Dazu kam eine richtig gute Team-Defense und starke Arbeit unter den Brettern. Frankreich hatte die Reboundüberlegenheit und kam so auch immer wieder zu Second-Chance-Opportunities. Dabei sollten die Litauer aufgrund ihrer Größe und Athletik dort eigentlich Vorteile haben. Die Balten konnten sich zur Halbzeit bei Kleiza bedanken, dass sie noch halbwegs im Spiel waren. Der Forward erzielte 16 Punkte.

Das Spiel ging nach der Pause genauso weiter. Frankreich traf alles, griff sich so ziemlich jeden Rebound (42:25, bis weit ins Schlussviertel kein litauischer Offensiv-Rebound) und zeigte einfach richtig guten Team-Basketball (25:3 Bankpunkte).

Collet brachte 2 Minuten vor dem Ende die Reservisten Heurtel und Kahudi und dankte ihnen so für das klaglose Akzeptieren ihrer Rollen. Frankreich holte sich den Titel durch eine überragende Verteidigung, eine tolle Teamleistung in der Offensive und darf nun feiern.

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