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Basketball - Brose Bamberg im Final Four der Champions League: Gegner, Livestream, Termine

Von SPOX
Das Final Four der Basketball Champions League findet in Antwerpen statt.

Brose Bamberg steht im Final Four der Basketball Champions League, welches von 3. bis zum 5. Mai in Antwerpen ausgetragen wird. SPOX liefert alle wichtigen Informationen zum Event, den Gegnern der Oberfranken und erklärt, wo man den deutschen Vertreter live sehen kann. Los geht es am Freitag um 18.30 Uhr mit der Partie von Brose Bamberg gegen Virtus Bologna (live auf DAZN).

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Was ist die Basketball Champions League?

Die Basketball Champions League ist ein europäischer Wettbewerb für Vereinsmannschaften, der unter dem Schirm der FIBA, dem Weltverband des Basketballs ausgetragen wird. Er ist der höchste Vereinswettbewerb unter dem Dach der FIBA, vor dem FIBA Europe Cup. Es ist die dritte Ausgabe des Turniers seit der Installierung vor der Saison 2016/17.

Wo kann ich das Final Four der Basketball Champions League live sehen?

In Deutschland ist DAZN der offizielle Broadcaster der Basketball Champions League, sodass der Streaming-Dienst alle vier Partien des Final Fours und damit natürlich auch die Spiele von Brose Bamberg übertragen wird.

DAZN ist ein kostenpflichtiger Streaming-Dienst und kostet im Monat 9,99 Euro. Erstkunden können das Angebot aber auch einen Monat gratis testen, danach besteht jeden Monat die Möglichkeit, das Abo zu kündigen.

Im Basketball zeigt DAZN neben der BCL fast jeden Tag Spiele aus der NBA und auch den derzeit laufenden Playoffs. Dazu zeigt DAZN internationalen Spitzenfußball wie die Champions League, Europa League oder aber auch die Premier League sowie die Serie A und La Liga.

Basketball Champions League: Der Modus

Insgesamt nahmen in dieser Saison 48 Teams aus 30 Nationen am Wettbewerb teil, wobei zunächst eine Gruppenphase mit 32 Teams ausgespielt wurde. Aus den vier Achtergruppen qualifizierten sich jeweils die besten vier Mannschaften für die K.o.-Phase, welche dann in Hin- und Rückspiel die Sieger ermittelte. Nach zwei Spielen kam das Team weiter, welches in den beiden Partien die meisten Punkte erzielte hatte.

Nach den Viertelfinals qualifizierten sich vier Mannschaften für das Final Four, welches dann in der Halle eines der qualifizierten Teams stattfindet. Dann gibt es kein Hin- und Rückspiel mehr, sondern es entscheidet im Halbfinale sowie im Finale ein einziges Spiel über Wohl oder Übel.

BCL - Final Four: Diese vier Teams sind qualifiziert

Wie schon in den vergangenen beiden Ausgaben haben sich erneut vier Teams aus vier verschiedenen Ländern qualifiziert. Gastgeber der Veranstaltung sind die Telenet Giants aus Antwerpen, die im Viertelfinale den russischen Vertreter Nizhny Novgorod eliminierten. Die weiteren Teilnehmer lauten Brose Bamberg (Deutschland), Iberostar Tenerife (Spanien) sowie Segafredo Virtus Bologna (Italien).

Im ersten Halbfinale tritt Bamberg um 18.30 Uhr auf Bologna, 21.15 Uhr duellieren sich dann im zweiten Halbfinale Tenerife und Antwerpen.

Basketball Champions League: Alle Termine des Final Four

DatumUhrzeitPaarungÜbertragung
3. Mai18.30 UhrBologna - Brose BambergDAZN
3. Mai21.15 UhrTenerife - AntwerpenDAZN
5. Mai15 UhrSpiel um Platz 3DAZN
5. Mai18 UhrFinaleDAZN

Welche deutschen Teams nahmen an der Basketball Champions League teil?

Neben Bamberg starteten auch noch drei weitere deutsche Teams in der BCL, jedoch konnten sich weder die Telekom Baskets Bonn, die MHP Riesen Ludwigsburg noch medi Bayreuth für die K.o-Runde qualifizieren. Ludwigsburg wurde dabei in der Gruppe A mit nur drei Siegen in 14 Spielen abgeschlagen Letzter.

Bayreuth errang immerhin fünf Siege in der Gruppe D, was für den vorletzten Platz reichte. Die Bonner wurden in ihrer Gruppe zumindest Sechster, wodurch sie weiter international im FIBA Europe Cup spielen durften, dort scheiterten die Rheinländer jedoch im Achtelfinale an Alba Fehervar aus Ungarn (gesamt: 154:165).

Brose Bamberg: Der Weg ins Final Four

So war lediglich Bamberg eine kleine Erfolgsstory in dieser Saison der Basketball Champions League aus deutscher Sicht. Die Oberfranken erwischten dabei die Todesgruppe mit AEK Athen, Hapoel Jerusalem sowie den Telenet Giants Antwerpen, errangen aber immerhin neun Siege und qualifizierten sich als Dritter von acht Mannschaften für die K.o.-Phase.

Im Achtelfinale setzte sich das Team von Federico Perego dann in zwei knappen Spielen gegen den türkischen Vertreter Banvit durch (81:79, 88:85), bevor es im Viertelfinale zum Wiedersehen mit AEK Athen kam. Auch gegen die Griechen wurde das Hinspiel in der Brose Arena knapp gewonnen (71:67), bevor es zum Rückspiel in den Hexenkessel der griechischen Metropole ging.

Vor einer Rekordkulisse von knapp 12.000 Fans wurde Tyrese Rice zum Matchwinner für Bamberg, als dieser 8 Sekunden vor dem Ende mit einem schwierigen Leger die entscheidenden Punkte für die Deutschen besorgte. Zuvor hatte Forward Bryce Taylor die Oberfranken drei verwandelten Distanzwürfen im vierten Viertel in Schlagdistanz gehalten.

Alle Ergebnisse von Brose Bamberg in der Champions League

RundeGegnerErgebnisse
GruppeAEK Athen77:73, 86:93
GruppeHapoel Jerusalem85:88, 89:103
GruppeTelenet Giants Antwerpen82:78, 85:76
GruppeBC Lietkabelis82:77, 67:84
GruppeJDA Dijon73:64, 80:61
GruppeCEZ Nymburk78:71, 84:78
GruppeMontakit Fuenlabrada88:89, 75:65
AchtelfinaleBanvit81:79, 88:85
ViertelfinalsAEK Athen71:67, 67:69

Bambergs Gegner im Final Four

  • Segafredo Virtus Bologna (12-5-1)

Die Bamberger bekommen in ihrem Halbfinale gleich ein echtes Highlight. Bologna, gegründet 1929, ist der älteste Basketball-Verein in ganz Italien und gewann seither bereits 15 Meisterschaften. Legenden wie Manu Ginobili oder Predag Danilovic trugen das Jersey von Virtus zu deren Hochzeiten, die nun aber bereits ein paar Jahre zurückliegen.

Zwischenzeitlich stieg Virtus sogar aus der Serie A ab, seit 2017 ist man aber zumindest wieder erstklassig. Nach Platz 9 im Vorjahr sind die Playoffs auch in dieser Spielzeit in Gefahr, da half auch der Trainer-Wechsel zu Ex-Bayern-Coach und dem aktuellen serbischen Nationaltrainer Aleksandar Djordjevic nichts. Bekanntester Spieler von Bologna ist wahrscheinlich Mario Chalmers, der als Starting Point Guard an der Seite von LeBron James und Dwyane Wade zwei Titel (2012, 2013) in der NBA gewann.

Aus der BBL ist vielen deutschen Basketball-Fans zudem der Name von Center Brian Qvale noch ein Begriff. Der Big Man spielte in seinen drei Jahren in Deutschland für Bayreuth (2013/14) sowie Oldenburg (2015-2017).

  • Iberostar Tenerife (14-4)

Eine Konstante der BCL sind die Mannen von der kanarischen Ferieninsel, welche die erste Ausgabe der Champions League gewannen und auch in der Vorsaison zumindest das Achtelfinale erreichten. Nach Platz acht im Vorjahr sind aber diesmal die Playoffs in der ACB in großer Gefahr, wenn auch noch durchaus möglich.

Star der Mannschaft ist Center Colton Iverson, der eine Double-Double-Maschine ist, zudem ist Mavs-Fans sicherlich der Name Nicolas Brussino noch ein Begriff. Mit Lucca Staiger spielt auch ein Deutscher für die Kanaren, der Forward bekommt dabei rund 16 Minuten pro Partie und trifft in dieser Spielzeit rund 35 Prozent von der Dreierlinie in allen Wettbewerben.

  • Telenet Giants Antwerpen (10-8)

Die große Unbekannte bleiben aber die Gastgeber, der Einzug ins Final Four ist für sie der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Head Coach Roel Moors setzt dabei auf einen gesunden Mix aus US-Amerikanern und einheimischen Spielern.

Heraus sticht dabei der junge belgische Center Ismael Bako, der bereits mit 21 Jahren mit zur Eurobasket 2017 durfte und erst kürzlich zum MVP des belgischen Pokals gekürt wurde. Ansonsten ist Point Guard Paris Lee die große Stütze und Motor des Underdogs.

Die bisherigen Sieger der Basketball Champions League

Bisher siegte immer der Gastgeber des Events, beide Male aber nur denkbar knapp. Vor Bamberg schnupperte auch Ludwigsburg in der vergangenen Saison bereits am Titel. Die Truppe von Coach John Patrick war aber im Halbfinale gegen Gastgeber AEK chancenlos.

JahrGastgeberSiegerZweiterDritterVierter
2017TeneriffaIberostar TenerifeBanvitAS MonacoUmana Reyer Venezia
2018AthenAEK AthenAS MonacoUCAM MurciaMHP Riesen Ludwigsburg
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