Basketball

FC Bayern: Uli Hoeneß möchte Gehälter aufstocken, um konkurrenzfähig zu bleiben

Von SPOX
Dienstag, 11.09.2018 | 07:50 Uhr
Uli Hoeneß will mit Bayern wieder Basketball-Meister werden
© getty

Der Basketball zählte für Uli Hoeneß beim FC Bayern München schon immer zu den Herzensangelegenheiten. Der Vereinspräsident erklärte nun, dass er Basketball als feste Sportart in München etablieren möchte. Der Rückstand zur Elite soll auch mit höheren Gehältern geschlossen werden.

Wichtig sei laut Hoeneß vor allem, dass sich sein Nachfolger an der Vereinsspitze ebenfalls für Basketball begeistern müsste. "Natürlich ist es wichtig, dass, wenn ich aufhöre, jemand gefunden wird, der vernünftigerweise nicht sagt: Basketball interessiert mich nicht. Das ist ein Entscheidungskriterium" führte Hoeneß im Interview mit dem Basketball-Magazin BIG aus.

Die Bayern hatten im Sommer ihren zweiten Meistertitel nach 2014 eingefahren. Nach dem ersten Titel konnten sich die Münchner aber nicht nachhaltig ganz oben etablieren, auch weil mit Hoeneß der größte Förderer im Gefängnis saß. In Zukunft solle der Sport aber eine konstant wichtige Rolle einnehmen: "Zunächst steht das gesamte Präsidium hinter dieser Entscheidung. Das macht nicht Uli Hoeneß allein. Wir haben inzwischen ein Management, das professionell arbeitet."

Hoeneß will Lücke zu Spitzenteams schließen

Ein Meilenstein der Entwicklung des Sports in München soll die neue Multifunktionshalle sein, die wohl spätestens ab 2021 die neue Heimat der Basketballer sein wird. Dann wollen die Bayern laut Hoeneß "eine echte Rolle in der EuroLeague spielen." Dies sei auch notwendig, da die Fans in München Basketball nur akzeptieren würden, wenn die Bayern mit den Spitzenteams aus Europa mithalten können.

Dazu müsse aber vor allem der Etat aufgestockt und mehr investiert werden. "Wir müssen halt versuchen, die Distanz zwischen den Gehältern in Europa zu verkleinern", erklärte Hoeneß. Vor allem die besten Teams aus Russland, Spanien oder der Türkei zahlen im Moment Gehälter, mit denen auch die Bayern nicht mithalten können.

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