Bayern Münchens Basketballer verderben Brose Bamberg Trinchieri-Comeback

SID
Sonntag, 11.02.2018 | 22:22 Uhr
Andrea Trinchieri kehrte gegen Bayern München an die Seitenlinie zurück.
© getty
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Die Basketballer von Bayern München haben Trainer Andrea Trinchieri die Rückkehr an die Seitenlinie bei Brose Bamberg gründlich verdorben und dank einer starken Aufholjagd die Krise des Serienmeisters verschärft. Der nach einer Schulter-OP mit einer Armmanschette coachende Trinchieri konnte die 63:71 (35:29)-Niederlage seines Teams nicht verhindern - dabei hatte sein Team nach einer furiosen Anfangsphase zwischenzeitlich schon mit 15 Punkten geführt.

Während Bamberg nach der dritten Ligapleite in Serie ernsthaft um die Play-off-Teilnahme zittern muss, feierte Bayern den 16. Sieg in Folge und marschiert weiter vorneweg. Danilo Barthel war mit 20 Punkten bester Werfer des Münchner Siegerteams. Bei Brose überzeugten Maodo Lo und Daniel Hackett mit je zwölf Zählern.

"Wir haben alle fest daran geglaubt. Wir konzentrieren uns auf unsere Stärken, auch wenn es mal nicht so gut läuft", sagte Barthel bei Telekom Sport.

Bamberg konnte die dritte Saisonniederlage gegen die Münchner nicht verhindern. Auch im Hinspiel und im Pokal hatte sich das Team von Trainer Sasa Djordjevic durchgesetzt. Zuletzt hatten die Bayern in der Saison 2013/2014 beide Liga-Partien gegen Bamberg für sich entschieden. Damals gewannen sie am Ende die Meisterschaft.

In der Frankenhölle legten die Gastgeber mit einem 10:0-Lauf los und dominierten den Gegner im ersten Viertel. Nach und nach entwickelte sich eine völlig offene Partie, in der die Gäste am Ende die Nase vorn hatten. Wie schon häufiger in dieser Saison haperte es bei den Bambergern bei den Würfen aus der Distanz, die Dreierquote lag bei lediglich 22 Prozent.

Bambergs Coach Trinchieri war am Sonntag erstmals nach seiner Schulter-OP wieder im Einsatz. Am kommenden Wochenende steht für die Münchner das Top Four im Pokal auf dem Programm. In Neu-Ulm treffen die favorisierten Bayern im ersten Halbfinale auf Gastgeber ratiopharm Ulm. Das zweite Halbfinale bestreiten Alba Berlin und medi Bayreuth.

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