Bamberg "müsste Einiges falsch machen"

SID
Donnerstag, 08.06.2017 | 15:38 Uhr
Bereits in den vergangenen beiden Jahren feierten die Bamberger den Meistertitel in der BBL
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Brose Bamberg hat auch das zweite Finale überlegen gewonnen und steht in der BBL kurz vor dem Gewinn des dritten Meistertitels in Folge (Spiel 3 am So., 17.15 Uhr im LIVETICKER). Die EWE Baskets Oldenburg haben eine schier unlösbare Aufgabe vor sich.

Ein Schritt fehlt zum großen Ziel, und Brose Bamberg will ihn so schnell wie möglich machen. "Der Job ist noch nicht erledigt", sagte Spielmacher Fabien Causeur nach dem zweiten Sieg im zweiten Finalspiel der BBL bei den EWE Baskets Oldenburg und gab sich betont zurückhaltend. Doch es wäre schon ein Wunder, wenn die Franken am Wochenende nicht ihren dritten Meistertitel in Serie klar machen würden.

Ja, das zweite Duell der best-of-five-Serie war nicht ganz so einseitig wie das Auftaktspiel. Aber die Bamberger wackelten nicht ein einziges Mal, schon wieder, der Favorit war beim 88:76 (48:32) erneut in allen Belangen überlegen und geriet nie in Gefahr, das 1:1 zu kassieren. Mut macht den Oldenburgern wenig, eigentlich fast gar nichts.

"Um Spiel drei zu gewinnen, müssen wir ein perfektes Spiel machen - und Bamberg müsste Einiges falsch machen", erklärte Mladen Drijencic, Trainer der EWE Baskets, vielsagend. Bamberg spielt derzeit auf einem anderen Niveau, defensiv und offensiv. Werfen die Franken die Passmaschine an und lassen den Ball so präzise und schnell laufen wie am Mittwochabend, ist für wenige Gegner etwas auszurichten.

Andrea Trinchieri zufrieden mit "cleveren" Bambergern

Entsprechend zufrieden war Andrea Trinchieri. "Wir haben clever agiert und über 35 Minuten eine konstante Defensive gespielt", sagte der Headcoach. Die Unkonzentriertheiten in der Schlussphase, als die Gastgeber noch einmal herankamen (65:75), verzieh der Italiener seiner Mannschaft: "Dass wir ein wenig nachgelassen haben, ist nur allzu menschlich, wenn man mit 20 Punkten führt. Man kann ein Spiel nicht komplett kontrollieren."

Oldenburg müsste nun dreimal nacheinander gewinnen, um den Titelverteidiger zu stürzen. Das ist schon äußerst unwahrscheinlich, sehr wahrscheinlich ist dagegen, dass es nur noch ein Spiel gibt: Am Sonntag (17.15 Uhr/Sport1 und telekombasketball.de) in Bamberg.

Es wäre sicher kein Fehler, Meister-Shirts drucken zu lassen und den Meistersekt kalt zu stellen, alles andere als ein Sieg der Bamberger käme überraschend. "Heute haben wir unser wahres Gesicht gezeigt. Ich freue mich für meine Mannschaft, dass sie heute die Kraft aufbringen konnte, ein gutes Spiel abzuliefern", sagte Drijencic nach der klaren Heimniederlage. Ein gutes Spiel hat nicht ansatzweise gereicht, um für Spannung zu sorgen.

Bamberg vor viertem Double der Vereinsgeschichte

Natürlich warnen die Bamberger weiter vor Überheblichkeit, so wie nach der Demonstration in Spiel eins (96:60). "Ich erwarte in Spiel drei, dass Oldenburg alles geben wird. Das wird ein ganz schweres Spiel für uns", sagte Trinchieri und griff in die Kiste mit den Sportfloskeln. Er muss das tun.

Sollte der Pokalsieger für die schnellstmögliche Entscheidung sorgen, wäre der dritte Meistertitel in Serie und gleichzeitig das vierte Double der Vereinsgeschichte nach 2010, 2011 und 2012 perfekt. Bamberg hat in den laufenden Playoffs nur ein Spiel verloren, dies allerdings zu Hause. Hoffnung verbreiten dürfte sich dadurch bei den EWE Baskets aber wohl kaum.

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