Bayern-Präsident Hoeneß spricht über Zusammenarbeit mit Red Bull

Hoeneß: "Bayern wird Mieter bei Red Bull"

Von SPOX
Freitag, 10.02.2017 | 09:30 Uhr
Hoeneß sprach über das Hallenbauprojekt für FC Bayern Basketball
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Der Präsident des FC Bayern ist neben seiner Tätigkeit als Chef des Aufsichtsrats der FC Bayern München AG im Fußballbereich auch der Macher im Verein, wenn es um die Basketballabteilung geht. Am Rande des Flyeralarm-Events des FC Bayern Basketball Business Circle sprach Uli Hoeneß über die Pläne zum Bau einer neuen Halle mit Red Bull, einen möglichen Plan B dazu sowie über sein Verhältnis zu Konzernchef Didi Mateschitz.

Uli Hoeneß über...

... das Hallenprojekt mit Didi Mateschitz: "Ich freue mich sehr, dass er sich entschieden hat, für seinen Eishockeyverein eine Halle zu bauen. In den nächsten Wochen werde ich mit meinen Präsidiumskollegen nach Salzburg reisen, um mit ihm zu sprechen. Aber eines ist jetzt schon klar: Wenn wir zusammenkommen sollten, werden wir in seiner Halle Mieter sein. Grundsätzlich sind wir nicht unzufrieden im Audi Dome, der eine tolle Atmosphäre bietet und bis jetzt brauchen wir noch nicht mehr als 6700 Zuschauer. Wenn sich der Sport aber so weiterentwickelt, dann ist irgendwann eine Halle mit 10.000 bis 12.000 Plätzen vielleicht hilfreich und dann würde so eine Halle prima zum FC Bayern passen."

... die Beziehung zu Didi Mateschitz: "Ich sehe mich nicht auf einer Wellenlänge mit Herrn Mateschitz. Dazu sind mein Konto und das des FC Bayern zu klein, da fehlen ein paar Nullen. Ich bin glücklich, dass wir mit ihm einen Partner finden können, der bereit ist, in so ein Projekt 100 Millionen Euro reinzustecken. Das könnten wir vom FC Bayern Basketball nie stemmen. Er macht das Ganze ja nicht, weil ich ein netter Kerl bin, sondern weil er seinem Eishockeyklub eine Heimat bieten will. Er hat das nötige Kleingeld, um so ein riesiges Projekt zu finanzieren."

... einen Plan B beim Hallenbau: "Den Plan B gibt's, der würde so aussehen, dass wir den Audi Dome auf etwa 8000 Plätze ausbauen. Es wird auf jeden Fall weiterhin Basketball im Audi Dome geben. Wir sind nicht daran interessiert, alle Spiele in der neuen Halle auszutragen. Wir gehen davon aus, dass wir etwa 30 Spiele im Jahr haben und ich könnte mir vorstellen, dass man im Audi Dome macht und 15 in der neuen Halle. Wobei wir möglicherweise auch das Naming Right übernehmen, so dass die Halle nicht Red Bull Arena heißen wird."

... die aktuelle Situation des Teams: "Ich schaue nicht nur auf die Ergebnisse, sondern auch auf die Leistungen und da stelle ich einen klaren Aufwärtstrend fest. Spiele, die unsere Mannschaft zuvor in den letzten fünf Minuten verloren hat, gewinnt sie jetzt. Ich denke an das Spiel gegen Ulm mit dem Dreier von Bryce Taylor - da bin ich fast ausgeflippt. Das gefällt mir sehr."

... die Chancen auf einen Titel: "Im Eurocup ist die Ausgangsposition prima, weil wir im Viertel- und Halbfinale bei Best-of-three zwei Heimspiele hätten, das würde die Chance aufs Finale zumindest aufmachen. In der Meisterschaft müssen wir mindestens Platz zwei erreichen. Als Dritter zweimal drei Auswärtsspiele zu machen, wenn es drauf ankommt, wird schwer. Aber im Moment traue ich unserer Mannschaft einiges zu. Es ist endlich so, wie ich mir das gewünscht habe, dass die Mannschaft nicht so gut anfängt, immer stärker wird und nicht am Ende abfällt, wie es letztes Jahr offensichtlich der Fall war. Der Trend geht in die richtige Richtung. Wir müssen abwarten, wie sich Zirbes integriert, der gerade in der Defense eine Bank ist. "

... den Sieg in Moskau: "Ich bin sehr stolz. Früher war es undenkbar, dass ein deutsches Team eine russische Spitzenmannschaft schlägt. Der am Ende souveräne Sieg hat Basketball-Europa überrascht. Dass unsere Mannschaft in der Gruppenphase ungeschlagen geblieben ist, ist eine enorme Leistung."

... die Bedeutung des Sieges in Moskau: "Der Sieg war enorm wichtig, weil man gute und international erfahrene Spieler nur kriegt, wenn man auch international eine Rolle spielt. Wenn man sich nur auf die Bundesliga konzentriert, kriegt man keine guten Amerikaner und keine Ost-Europäer. Deshalb ist dieser Sieg, dieses Ausrufezeichen für den FC Bayern Basketball und für den gesamten deutschen Basketball eine wunderbare Sache."

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