Sonntag, 24.04.2016

BBL, 32. Spieltag

Frankfurt siegt auch in Berlin

Die Fraport Skyliners haben ihre Siegesserie zum Ende der Saison fortgesetzt und auch bei Alba Berlin gewonnen. Während sich Bamberg mit einem Sieg über die Bayern den Regular-Season-Titel sicherte, schlug Oldenburg Ulm.

Alba-Coach Sasa Obradovic konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden sein
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Alba-Coach Sasa Obradovic konnte mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden sein

Alba Berlin - Fraport Skyliners 64:80

Die FRAPORT SKYLINERS scheinen bestens gerüstet für die Playoffs. Die Frankfurter gewannen bei ihrem letzten Hauptrundenspiel mit 80:64 bei ALBA BERLIN, um ihre Siegesserie auf neun ungeschlagene Partien in Folge auszubauen.

Spielverlauf und Wendepunkt: Dank eines 13:5-Rebound-Vorteils bestimmten die Albatrosse das erste Viertel, doch im zweiten Durchgang drehten die Frankfurter die Partie. Das hatten sie vor allem Quantez Robertson zu verdanken, der jeden seiner 15 Zähler in der ersten Halbzeit erzielte. Beim Stand von 35:44 ging es für beide Teams in die Kabinen.

Nach der Pause intensivierten die Gäste ihre Verteidigung und ließen im gesamten dritten Viertel nur elf Zähler zu. Mit einer 17-Punkte-Führung vor dem letzten Viertel hatten die SKYLINERS eine Vorentscheidung herbeigeführt.

Den SKYLINERS (52:16) wird der dritte Platz damit nicht mehr zu nehmen sein. Denn sowohl gegen den FC Bayern München als auch gegen die EWE Baskets Oldenburg haben die Frankfurter den direkten Vergleich für sich entscheiden. Und eines dieser beiden Teams wird noch auf 16 negative Wertungspunkte kommen.

Duell im Fokus: Jordan Taylor gegen Jordan Theodore. Am Ende trat eindeutig Theodore mehr "Jordan-like" auf. Mit 19 Zählern avancierte der Frankfurter Aufbauspieler zum Topscorer, Taylor kam hingegen nicht über drei Punkte (1/4 FG) hinaus.

Zahlen, bitte: 20 TO - die vielen Ballverluste Berlins waren Ausdruck der starken Frankfurter Verteidigung.

Die BBL-Topscorer der letzten 15 Jahre
BBL-TOPSCORER DER SAISON 2014/2015: D.J. Kennedy (USA/MHP Riesen Ludwigsburg), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2014/2015: D.J. Kennedy (USA/MHP Riesen Ludwigsburg), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2013/2014: Darius Adams (USA/Eisbären Bremerhaven), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2013/2014: Darius Adams (USA/Eisbären Bremerhaven), 18,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2012/2013: Davin White (USA/Phoenix Hagen), 17,1 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2012/2013: Davin White (USA/Phoenix Hagen), 17,1 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2011/2012: Bobby Brown (USA/EWE Baskets Oldenburg), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2011/2012: Bobby Brown (USA/EWE Baskets Oldenburg), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2010/2011: DaShaun Wood (USA/Frankfurt Skyliners), 19,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2010/2011: DaShaun Wood (USA/Frankfurt Skyliners), 19,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2009/2010: Christopher Copeland (USA/TBB Trier), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2009/2010: Christopher Copeland (USA/TBB Trier), 16,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2008/2009: Omari Westley (USA/Giants Nördlingen), 15,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2008/2009: Omari Westley (USA/Giants Nördlingen), 15,9 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2007/2008: Timothy James Black (USA/digibu Baskets Paderborn), 21,3 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2007/2008: Timothy James Black (USA/digibu Baskets Paderborn), 21,3 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2006/2007: Derrick Allen (USA/Giants Leverkusen), 17,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2006/2007: Derrick Allen (USA/Giants Leverkusen), 17,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2005/2006: Andrew Wisniewski (USA/Telekom Baskets Bonn), 21,4 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2005/2006: Andrew Wisniewski (USA/Telekom Baskets Bonn), 21,4 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2004/2005: Narcisse Ewodo (CAM/BG Karlsruhe), 21,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2004/2005: Narcisse Ewodo (CAM/BG Karlsruhe), 21,0 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2003/2004: Bjorn Aubre McKie (USA/TBB Trier), 23,2 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2003/2004: Bjorn Aubre McKie (USA/TBB Trier), 23,2 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2002/2003: Bjorn Aubre McKie (USA/Avitos Gießen), 25,7 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2002/2003: Bjorn Aubre McKie (USA/Avitos Gießen), 25,7 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2001/2002: DeJuan Collins (USA/Wired Minds Tübingen), 23,6 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2001/2002: DeJuan Collins (USA/Wired Minds Tübingen), 23,6 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2000/2001: John Best (USA/Bayer Giants Leverkusen), 23,6 Punkte
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BBL-TOPSCORER DER SAISON 2000/2001: John Best (USA/Bayer Giants Leverkusen), 23,6 Punkte
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Die Spieler der Partie: Theodores und Roberstons Leistungen wurden erwähnt, bei den Berlinern überzeugte Elmedin Kikanovic (19 PTS) am meisten.

Die Deutschen: Danilo Barthel (14 PTS, 5/6 FG) und Johannes Voigtmann (11 PTS) punkteten bei den Frankfurtern zweistellig; bei den Berlinern legte Ismet Akpinar (8 PTS) teamintern die drittmeisten Zähler auf.

Am Rande der Bande: Aaron Doornekamp fehlte den Frankfurtern auf Grund einer Knöchelverletzung.

Wie geht's weiter: Für die Frankfurter stehen nun das Final Four im FIBA Europe Cup an. Am Freitag treffen sie im französischen Chalon im Halbfinale auf Tim Ohlbrechts Club Enisey Krasnoyarsk. ALBA BERLIN gastiert am Freitag für das Top-Spiel bei den Brose Baskets.

EWE Baskets Oldenburg - ratiopharm Ulm 90:75

Lange Zeit war die Partie zwischen den EWE Baskets Oldenburg und ratiopharm ulm ausgeglichen, doch im Schlussviertel drehte ein Guard der Donnervögel auf und sorgte gemeinsam mit einem Routinier für den 90:75 (37:40)-Sieg der Niedersachsen.

Spielverlauf und Wendepunkt: Zwischen den beiden Playoff-Teams entwickelte sich schnell eine intensive und spannende Partie, bei der sich weder die Hausherren noch die Gäste einen länger bestehenden Vorsprung erspielen konnten. Nach dem 37:36 durch Robin Smeulders (17.) dauerte es zwar fast fünf Minuten, bis die Donnervögeln wieder punkten konnten (39:44, 22.), aber bis zum Beginn des Schlussabschnitts waren die EWE Baskets wieder obenauf (60:57, 30.).

Nun drehte Vaughn Duggins auf, lieferte binnen fünf Minuten sieben Punkte und drei Assists ab, und brachte Oldenburg so auf die Siegerstraße. Spätestens der Dreier von Rickey Paulding zum 81:69 (37.) war dann die Vorentscheidung.

Zahlen, bitte: Von außen war Oldenburg heiß (41,9 Prozent Dreierquote). Ulm nicht (22,7 Prozent).

Die Spieler der Partie: Die Stadt heißt nicht ohne Grund Pauldingburg, und man fragt sich, wann das endlich auch auf den Ortseingangsschildern so umgesetzt wird: 23 Punkte und sechs Rebounds sind jedenfalls ein starkes Bewerbungsschreiben dafür.

Die BBL-Meister der letzten 15 Jahre
2001: Marko Pesic feierte mit Alba Berlin den fünften Titel in Folge
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2001: Marko Pesic feierte mit Alba Berlin den fünften Titel in Folge
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2002: Auch Titel Nummer sechs war für die Albatrosse um Henrik Rödl kein Problem
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2003: Marko Pesic küsst die Trophäe, die Alba Berlins siebten Triumph perfekt macht
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2004: Die Alba-Dominaz ist gebrochen. Die Frankfurt Skyliners um Marcin Gortat und Pascal Roller holen den Titel
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2005: Damals noch als GHP Bamberg holt Freak City den Titel. Erster Playoff-MVP wird Chris Williams
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2006: Zwei Große im Gespräch: Marcin Gortat und Sasa Obradovic holten mit RheinEnergie Köln den Titel. Playoff-MVP wurde Casey Jacobsen
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2007: Bambergs nächster Streich. Diesmal als Brose Baskets, mit Dirk Bauermann und Playoff-MVP Casey Jacobsen
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2008: Alba is back! Mit MVP Julius Jenkins gelang nach vier Jahren Pause wieder ein Titel
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2009: Triumph der Donnervögel! Die EWE Baskets Oldenburg holen ihren ersten BBL-Titel - auch dank Playoff-MVP Rickey Pauldiing
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2010: Die Franken-Jahre! Bamberg wird Meister, Casey Jacobsen zum dritten Mal MVP
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2011: Wieder die Brose Baskets, diesmal aber mit Kyle Hines als Playoff-MVP
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2013: Der vierte Titel ist da! Und Anton Gavel wird dazu noch Playoff-MVP für Bamberg
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2014: Erlösung nach 59 Jahren. Der FC Bayern ist wieder deutscher Meister, Malcolm Delaney Finals-MVP
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2015: Die Baskets schlagen zurück und holen sich in einem Finals-Thriller in Spiel 5 den Pokal von den Bayern zurück
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Die Deutschen: Philipp Neumann kennt die Körbe in der EWE Arena noch gut genug: Zwölf Punkte bei 75 Prozent Trefferquote aus dem Feld sind aller Ehren wert. Das hätte bestimmt auch sein Teamkollege Per Günther bewundert - der hatte aber keine Zeit, stand der Point Guard doch exakt 40 Minuten auf dem Parkett.

Am Rande der Bande: Durch den Sieg und die gleichzeitige Niederlage der MHP RIESEN Ludwigsburg haben die EWE Baskets Oldenburg in jedem Fall Heimvorteil in den Beko BBL-Playoffs.

Wie geht's weiter: Die EWE Baskets Oldenburg reisen als nächstes zum Nachbarn Eisbären Bremerhaven, bevor es am letzten Spieltag gegen den FC Bayern München geht. Ratiopharm ulm trifft noch auf den Mitteldeutschen BC und die MHP RIESEN Ludwigsburg.

Bayern München - Brose Baskets Bamberg 90:97 OT

Hier geht's zur Analyse

Phoenix Hagen - BG Göttingen 83:96 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

Eisbären Bremerhaven - Crailsheim Merlins 72:64 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

medi Bayreuth - s.oliver Baskets Würzburg 81:74 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

MHP RIESEN Ludwigsburg - Giessen 46ers 81:90 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

WALTER Tigers Tübingen - Basketball Löwen Braunschweig 66:68 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

Mitteldeutscher BC - Telekom Baskets Bonn 92:84 (Spielbericht auf beko-bbl.de)

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Die Brose Baskets Bamberg setzten sich in der Saison 2015/2016 die BBL-Krone auf
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