Frankreich - Serbien 81:68

Frankreich mit Vollgas zum Trostpreis

Von SPOX
Sonntag, 20.09.2015 | 15:45 Uhr
Tony Parker ist schneller als Serbiens Defense
© getty
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Im Spiel um Platz drei hat Frankreich einen versöhnlichen Turnier-Abschluss gefeiert. Gegen phasenweise unmotiviert auftretende Serben sorgte das NBA-Trio um Tony Parker, Rudy Gobert und Evan Fournier für einen deutlichen Sieg im kleinen Finale. Am Abend treffen dann im Finale Spanien und Litauen (ab 19 Uhr im LIVETICKER) durcheinander.

Frankreich - Serbien 81:68

Punkte: Nando De Colo (20) - Bogdan Bogdanovic (14)

Rebounds: Rudy Gobert (14) - Miroslav Raduljica (8)

Assists: Boris Diaw (6) - Miroslav Raduljica (4)

Nicht wenige hatten diese Paarung im Finale erwartet - doch es kam mal wieder anders. Sportlich ging es in diesem "kleinen" Endspiel nicht mehr um viel, doch die Franzosen wollten den erneut zahlreich ins Lille-Stadion strömenden Fans einen versöhnlichen Abschluss bereiten. Entsprechend intensiv ging die L'Equipe Tricolore vom Start weg ans Werk und fand schneller ihren Rhythmus, besonders Nando De Colo versenkte den Molten umgehend mehrfach in der Reuse.

Die in manchen Phasen nicht ganz so motiviert auftretenden Serben verließen sich auf ihre Feuerkraft von der Dreierlinie und hatten zur Halbzeit bereits 17 Mal (bei 5 Treffern) von Downtown abgedrückt, einzig Bogdan Bogdanovic suchte mit Erfolg den Zug zum Korb. Das Spiel der Franzosen war deutlich ausbalancierter, sodass der 37:32-Vorsprung zur Halbzeit fast schon zu gering ausfiel.

Dieses Bild setzte sich auch nach dem Durchgang fort. Die Franzosen versuchten stets, das Tempo hochzuhalten und sich einfache Punkte durch Fastbreaks zu erarbeiten. Diese Taktik ging auch mehrfach auf, woran Rudy Gobert (15 Pkt, 14 Reb, 3 Blk) großen Anteil hatte: Der Center leitete mit perfekt getimten Blocks Fastbreaks ein, Tony Parker sorgte mit Assists auf Batum oder De Colo für die finale Vorbereitung.

In der Folgezeit stellte Serbien das Spielen nahezu ein und leistete sich mehrere einfache Ballverluste in Folge, ohne den Fastbreak auch nur ansatzweise zu verhindern. Als es dann mit einem 14-Punkte-Vorsprung für die Franzosen ins letzte Viertel ging, schien die Sache schon vorentschieden. Doch Serbien fasste sich noch einmal ein Herz und begann dann doch noch, regelmäßig den Korb zu attackieren. Die Belohnung: viele Freiwürfe und ein zwischenzeitliches Schrumpfen des Vorsprungs. Doch Frankreich fand schnell wieder in die Spur und sicherte sich nach dem Halbfinal-Aus gegen Spanien immerhin den Trostpreis.

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