Nach Frankreich die Sintflut?

Donnerstag, 03.09.2015 | 17:20 Uhr
Frankreich geht als Topfavorit in die EuroBasket im eigenen Land
© getty
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Mehr als einem halben Dutzend Teams werden bei der EuroBasket 2015 Medaillenchancen eingeräumt. Neben den üblichen Verdächtigen gesellt sich dieses Mal auch ein deutscher Gruppengegner zum erweiterten Favoritenkreis. Aber kann irgendjemand den Franzosen gefährlich werden? Und reicht die Qualität des DBB-Teams? Das Power-Ranking zur EM.

24. Niederlande

Die Stars: Robin Smeulders (EWE Baskets), Henk Norel (Saragossa)

Unsere Nachbarn sind erstmals seit 26 Jahren wieder bei einer EM dabei, umso größer war der Jubel. "Ich bin extrem stolz auf das Team. Niemand hat von uns erwartet, dass wir uns für die EuroBasket qualifizieren", brach es aus Head Coach Toon van Helfteren heraus. Und damit ist das Ziel wohl auch schon erreicht. Denn gerade im Backcourt fehlt es an Qualität, da täuschen auch nicht der Oldenburger Robin Smeulders und Saragossas Center Henk Norel drüber hinweg.

23. Island

Die Stars: Jon Stefansson (CB Malaga), Hördur Vilhjalmsson (MBC)

Bundestrainer Chris Fleming warnte erst unlängst im SPOX-Interview vor dem ersten Gruppengegner: "Die Isländer haben eine sehr gute Qualifikation gespielt. Sie sind sehr unangenehm und spielen 40 Minuten mit einer kleinen Aufstellung." Bei ihrer Premiere wird ihnen auch nichts anderes übrig bleiben. Zwar haben sie einen 2,18-Mann im Kader, aber die restlichen Kollegen würden auch als hoch aufgeschossene Innenverteidiger im Fußball durchgehen.

Deutschlands Gruppengegner im Check: Favoriten, Wundertüte und Zwerge

22. Estland

Die Stars: Kristjan Kangur (Varese)

Wie sich das für eine baltische Mannschaft gehört, kommen auch die Esten über ihre gefährlichen Schützen. Wenn der Wurf fällt, kann das für jedes Team gefährlich werden, aber im Grunde fehlt die internationale Klasse und Erfahrung, um in der eher leichten Gruppe D zu bestehen. Gerade unter den Brettern sind sie zu schmal besetzt.

21. Bosnien und Herzegowina

Die Stars: Alex Renfroe (Bayern München)

Bosnien so weit hinten im Ranking? Ja, leider. Dem Team fehlen im Sommer Leistungsträger wie NBA-Spieler Mirza Teletovic, Center-Hoffnung Jusuf Nurkic und Bayerns Nihad Djedovic. Der Aderlass wird trotz Trainerfuchs Dusko Ivanovic und dem frisch eingebürgerten Bayern-Neuzugang Alex Renfroe zu groß sein, um wirklich für Furore sorgen zu können.

20. Mazedonien

Die Stars: Richard Hendrix (Lokomotive Kuban)

Was für Bosnien gilt, trifft auch auf die Mazedonier zu, die 2011 sensationell das Halbfinale erreichten. Damals führte allerdings Bo McCalebb Regie und auch Ex-Hawks-Center Pero Antic nimmt sich dieses Mal eine Auszeit. So fehlen die beiden besten Spieler der letzten Jahre. Auch der kurzfristige Trainerwechsel wird nicht zum Erfolg beitragen.

19. Tschechien

Die Stars: Jan Vesely (Fenerbahce), Tomas Satoransky (Barcelona)

Die Tschechen haben traditionell ein sehr athletisches Team, das sich aber zu sehr auf das Transition Game verlässt. Die Gruppe D ist machbar, auch weil alle namhaften Akteure an Bord sind, aber die holprige Qualifikation, die fast noch gegen Ungarn weggeschenkt wurde, ist ein Wink mit dem Zaunpfahl. Für ganz oben wird es eher nicht reichen.

18. Israel

Die Stars: Omri Casspi (Sacramento Kings) Gal Mekel (Nischni Nowgorod)

Israel fehlen in Yotam Halperin und Guy Pnini zwei wichtige Akteure. Umso mehr kommt es daher darauf an, dass Kings-Forward Omri Casspi im Nationalteam überzeugt. Das war in der Vergangenheit nicht immer so. Er muss mit Ex-Mav Gal Mekel das Team führen. Klappt das, ist das Achtelfinale drin.

17. Georgien

Die Stars: Zaza Pachulia (Dallas Mavericks), Tornike Shengelia (Laboral Kutxa)

2013 fehlten Zaza Pachulia und Tornike Shengelia verletzungsbedingt. Mit den beiden Stars an Bord sollte es für Georgien ins Achtelfinale gehen. Dort warten dann höchstwahrscheinlich die Litauer und damit wohl auch das Turnieraus. Das Team spielt zwar schon lange so zusammen, richtig tief ist es dennoch nicht.

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