Basketball

Alba vermöbelt den Meister

Von SPOX
Reggie Redding (r.) zeigte eine bärenstarke Partie
© getty

Mit einem deutlichen 81:55-Heimerfolg hat Alba Berlin zum Auftakt der Halbfinalserie gegen die Bayern ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. In der Wiederauflage der letztjährigen Finals zog Berlin bereits früh davon und konnte seine Stars schonen.

Alba Berlin - Bayern München 81:55 - Serie 1-0 BOXSCORE

Mit einem 10:1-Lauf zum Ende des ersten Viertels setzte sich das Team von Trainer Sasa Obradovic bereits früh auf 18:9 ab und ließ die Münchner, die im gesamten Spielverlauf nicht einmal in Führung gehen konnten, nie mehr herankommen.

Nach einem 12:2-Lauf in den letzten Minuten des dritten Viertels war die Partie entschieden. Bereits zu Beginn des letzten Abschnitts schonte Bayern-Trainer Svetislav Pesic seine Stars und ließ die Reservisten ran. Daraufhin schickte auch Alba die zweite Garde auf das Feld.

Playoff-Halbfinale, Spiel 1: Bamberg überrollt Ulm

Alba dominierte das Geschehen von Beginn an vor allem mit seiner knallharten Defense, die die Bayern bei unter 60 Punkten hielt. Die Gäste warfen 14 Mal den Ball weg, zudem traf der Meister gerade mal 18 Prozent (3/17) seiner Dreier. Vor allem Heiko Schaffartzik (0/4) fand nie seinen Rhythmus.

Alba überzeugte dagegen mit einer guten Mischung aus Inside- und Outside-Game und ließ sich auch an den Boards (34:26) nicht die Butter vom Brot nehmen. Bester Akteur des Vizemeister war Forward Reggie Redding, der auf 14 Punkte (6/7 FG), 6 Rebounds und 5 Assists kam. Mit Jamel McLean (14 Punkte, 6/6 FG) und Niels Giffey (11 Punkte, 3/6 Dreier) punkteten zwei weitere Spieler zweistellig.

Bei den Bayern stemmten sich Nihad Djedovic (13 Punkte, 2/3 Dreier) und Vladimir Stimac (11 Punkte, 5 Rebounds) noch am härtesten gegen die Niederlage, konnten den Blowout aber auch nicht verhindern.

Die BBL-Playoffs auf einen Blick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung