Bamberg wieder an Bayern vorbei

SID
Sonntag, 01.02.2015 | 19:41 Uhr
Josh Duncan steuerte 21 Punkte zum Bamberger Sieg bei
© getty
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Alba Berlin bleibt in der BBL das Maß der Dinge. Die Hauptstädter feierten am 20. Spieltag beim 91:60 (45:27) gegen medi Bayreuth bereits den 19. Saisonsieg. Mit weiterhin vier Punkten Rückstand bleiben die Brose Baskets Bamberg nach dem 89:82 (41:38) gegen die EWE Baskets Oldenburg Zweiter vor Titelverteidiger Bayern München, der beim 124:79 (65:44) gegen Phoenix Hagen seinen höchsten Saisonsieg feierte.

Auch der Tabellenvierte ratiopharm Ulm gab sich beim 86:71 (54:36) gegen das abgeschlagene Schlusslicht Crailsheim Merlins keine Blöße. Die Telekom Baskets Bonn besiegten den Mitteldeutschen BC mühelos mit 96:66 (53:31) und sind nun Fünfter vor Oldenburg.

Nach zwischenzeitlich sechs Pleiten in Serie scheinen sich die Artland Dragons wieder gefangen zu haben. Durch das 88:69 (43:36) gegen die Eisbären Bremerhaven bleiben die Niedersachsen auf Platz sieben.

Die Frankfurt Skyliners bezogen bei der BG Göttingen mit 62:74 (29:36) bereits die achte Pleite im zehnten Auswärtsspiel. Die Löwen Braunschweig setzten sich gegen die Walter Tigers Tübingen mit 86:72 (39:34) durch. Am Freitag hatten die MHP Riesen Ludwigsburg den Spieltag durch das 74:69 (42:36) gegen die TBB Trier eröffnet.

"Die Art und Weise war wichtig"

Alba hatte das Geschehen in eigener Halle über die vollen 40 Minuten im Griff. Dennoch gab es einen Aufreger: Alba-Coach Sasa Obradovic geriet gegen Ende des dritten Abschnitts mit seinem Bamberger Pendant Michael Koch aneinander und wurde der Halle verwiesen. Auffälligster Berliner war Nationalspieler Nils Giffey (14 Punkte, sechs Rebounds).

Vor 5512 Zuschauern in München brillierten aufseiten der offensivfreudigen Hausherren vor allem Bryce Taylor (19 Punkte) und John Bryant (17 Punkte, neun Rebounds). Insgesamt punkteten sechs Bayern-Akteure zweistellig. "Nicht nur dieser Sieg war wichtig, sondern auch die Art und Weise, wie wir heute gewonnen haben", resümierte Bayern-Trainer Svetislav Pesic zufrieden.

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