"Da braucht man nicht böse sein"

SID
Mittwoch, 23.07.2014 | 12:10 Uhr
In der kommenden Saison wird Gavel (m.) das Trikot des FC Bayern München tragen
© getty
Advertisement
BSL
Anadolu Efes -
Sakarya
NBA
Celtics @ Bulls
Basketball Champions League
Oostende -
Bonn
NBA
76ers @ Timberwolves
Basketball Champions League
Yenisey -
Oldenburg
Basketball Champions League
PAOK -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Rosa Radom
NBA
Thunder @ Pacers
NBA
Lakers @ Cavaliers
NBA
Spurs @ Rockets
BSL
Besiktas -
Galatasaray
NBA
Jazz @ Cavaliers
ACB
Barcelona -
Gran Canaria
ACB
Obradoiro -
Real Madrid
NBA
Kings @ Raptors
NBA
Warriors @ Lakers
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Teneriffa
Basketball Champions League
Bonn -
Zielona Gora
NBA
Cavaliers @ Bucks
Basketball Champions League
Oldenburg -
Sassari
Basketball Champions League
Straßburg -
Bayreuth
NBA
Lakers @ Rockets
NBA
Celtics @ Knicks
NBA
Lakers @ Warriors
BSL
Darüssafaka -
Trabzonspor
ACB
Montakit Fuenlabrada -
Iberostar Tenerife
NBA
Mavericks @ Hawks

Sportdirektor Wolfgang Heyder vom sechsmaligen deutschen Basketball-Meister Brose Baskets Bamberg hat mit Verständnis auf den Abschied von Schlüsselspieler Anton Gavel zum neuen Titelträger Bayern München reagiert.

"So ist der Markt. Am Ende haben wir keinen Einfluss darauf, und da braucht man auch nicht böse sein", sagte der 57-Jährige dem "SID".

Gavel hat Bamberg nach fünf erfolgreichen Jahren mit vier Meistertiteln und drei Pokalsiegen verlassen. In München unterschrieb der 29 Jahre alte Slowake mit deutschen Pass einen Vertrag bis bis 2016.

"Ich hab das immer erwartet", sagte Heyder. Dass der Guard nicht zu halten ist, wusste der Manager aber erst seit drei Wochen: "Wir hatten noch ein paar Gespräche, und er hat kurz ernsthaft überlegt, noch bei uns zu bleiben. Aber sein Drang, was Neues zu machen, war größer."

Wechsel hat sich seit Monaten abgezeichnet

Der Wechsel des slowakischen Nationalspielers, wertvollster Spieler (MVP) der Bundesliga-Finals 2013 und bester Defensivspieler von 2012 und 2013, hatte sich schon seit Monaten abgezeichnet. Da die Bayern auch in der kommenden Saison in der Königsklasse Euroleague spielen und Bamberg nur im zweitklassigen Eurocup, fehlte bei den im Umbruch befindlichen Brose Baskets auch die sportliche Perspektive.

Vermisst werden wird Publikumsliebling Gavel in Bamberg nicht nur von den Fans. "Er war ein absolutes Idol, eine tolle Figur, auch ein Vorbild für junge Spieler", sagte Heyder, der bereits seit zehn Tagen vom Wechsel nach München wusste: "Es ist ein großer Verlust. Aber es war auch zu erwarten, weil er konkret signalisiert hat, dass er nochmal was Neues machen will. Insofern muss man das akzeptieren."

Anton Gavel im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung