Basketball

Aus Protest: Galatasaray tritt nicht an

SID
Galatasaray wird nicht zum letzten Spiel antreten
© seskim

Historischer Tag in der Türkei: Der amtierende Meister Galatasaray hat am Dienstag bekannt gegeben, dass er das letzte und entscheidende Spiel um die Basketball-Meisterschaft bei Fenerbahce nicht antreten wird.

3:3 steht nach sechs Spielen der Finalserie der türkischen Basketball-Meisterschaft zwischen Erzrivalen Fenerbahce und Galatasaray. Am Donnerstag soll das letzte und entscheidende siebte Spiel in der Ülker Sports Arena, der Heimstätte Fenerbahces, stattfinden.

Allerdings wird das Spiel nicht stattfinden. Galatasaray hat einen Tag nach dem Ausgleich in der Finalserie bekanntgegeben, dass man das letzte Spiel nicht bestreiten werde.

Verband setzt Ankarali als Schiedsrichter ein

Dem Vernehmen nach reagierte Galatasaray damit auf die Entscheidungen des türkischen Basketballverbands. Die TBF verhängte zunächst eine Zuschauersperre gegen Galatasaray für das Spiel 6 der Finalserie, nachdem es in Spiel 4 zum Fehlverhalten von Teilen der Zuschauer kam.

Dass gegen Fenerbahce nach ähnlichen Vorkommnissen keine Zuschauersperre ausgesprochen wurde und dass nun Recep Ankarali als Schiedsrichter der Partie angesetzt wurde, veranlasste Galatasaray zu dieser drastischen Maßnahme.

Ankarali kam im Zuge des Manipulationsskandals aus dem Jahre 2011 in die Schlagzeilen, bei denen Fenerbahce eine Hauptrolle einnahm.

Galatasaray erwägt Liga-Austritt

Galatasaray-Präsident Ünal Aysal verkündete die Entscheidung am Dienstag per TV-Ansprache beim klubeigenen Sender.

Auch einen Rücktritt aus der Liga prüfe der Klub, hieß es in der kurzen Mitteilung. Wird Galatasaray am Donnerstag tatsächlich nicht antreten, wird Fenerbahce der Sieg zugesprochen. Damit wäre der Klub von Zeljko Obradovic Meister der Saison 2013/2014.

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