Donnerstag, 13.02.2014

Euroleague, Top 16: 6. Spieltag

Bayern verliert bei Djedovic-Comeback

Nihad Djedovic kehrt gegen Maccabi Tel Aviv zurück, kann das knappe 64:66 des FC Bayern München aber nicht verhindern. Real hat bei Lokomotive Kuban Probleme. Olympiakos fertigt Anadolu Efes ab.

Nihad Djedovic liefert gegen Maccabi ein starkes Euroleague-Comeback
© getty
Nihad Djedovic liefert gegen Maccabi ein starkes Euroleague-Comeback

Gruppe E:

Olympiakos Piräus - Anadolu Efes 78:60 (BOXSCORE)

Fenerbahce Ülker - Laboral Kutxa 98:64 (BOXSCORE)

Auch eine ordentliche Leistung von Tibor Pleiß konnte die herbe Klatsche der Spanier bei Fenerbahce nicht verhindern. Pleiß erzielte 14 Punkte (4 Rebounds) und war damit bester Scorer seines Teams.

Im ersten Drittel konnte Laboral noch gut mithalten, aber danach brach die Truppe von Sergio Scariolo ein hatte gegen die Türken nicht mehr den Hauch einer Chance. Im letzten Viertel erzielte Laboral indiskutable neun Punkte.

Unicaja Malaga - Panathinaikos Athen 87:71 (BOXSCORE)

FC Barcelona - EA7 Emporio Armani Milan 80:70

Gruppe F:

Lokomotive Kuban Krasnodar - Real Madrid 74:78 (BOXSCORE)

Zalgiris Kaunas - Partizan NIS Belgrad 89:77 (BOXSCORE)

Maccabi Electra Tel Aviv - FC Bayern München (BOXSCORE)

Konventionell war Svetislav Pesic noch nie. Weshalb Nihad Djedovic also erst einmal langsam heranführen? Direkt im ersten Spiel nach seinem Bänderriss startete der Bosnier - und gab seinem Coach mit einer starken Leistung Recht (14 Punkte, 66 Prozent 2FG, 50 Prozent 3FG). Djedovic machte viel, andererseits gelang ihm auch viel. Vor allem bewies er, wie sehr den Bayern sein Scoring, seine Penetration zum Korb und seine Spielintelligenz abgegangen war.

So startete der FCB auch dank Djedovic sehr gut ins Spiel, führte schnell und hielt stark mit Israels 50-fachem Meister mit. Unter dem Brett arbeiteten die Münchner gewohnt gut (34:33 Rebounds), legten dazu solide Quoten auf (47 Prozent 2FG). Einzig in der Defense bekamen sie Maccabi zu selten gestoppt, weshalb sich die Gastgeber auch zu keiner Zeit abschütteln ließen.

Also stellte Pesic zur zweiten Halbzeit auf Zonenverteidigung um und bereitete dem Favoriten damit durchaus Probleme. Zudem erspielten sich die Münchner dank drei schneller Steals, inklusive Fast-Break Layup eine kleine Führung, die noch beeindruckender anmutete, als Djedovic Sofoklis Schortsanitis früh im dritten Viertel dessen viertes Foul anhängte.

Nun zählt Maccabi allerdings nicht umsonst zu den Favoriten auf den Einzug in die Playoffs. Die Israelis verteidigten Bayern ihrerseits stark und kamen trotz schwacher Quoten von draußen meist zu ihren Punkten. Beispielsweise durch John Ingles' Dreier Sekunden vor Ende des dritten Viertels.

Während der FCB seinen Offensivrhythmus mangels Fast-Break-Optionen nun gänzlich verloren zu haben schien, hatte sich Maccabi dazu mittlerweile auf Bayerns Zone eingestellt. Alles roch nach einem sicheren Sieg für Maccabi - bis die Bayern von draußen plötzlich heiß liefen. Nacheinander trafen Benzing, Staiger und Delaney selbst wildeste Würfe von Downtown.

Plötzlich war der FCB bis auf zwei Zähler dran. Und es wurde wild. 15 Sekunden vor dem Ende ließ sich Maccabi beim Einwurf unter dem Bayern-Korb den Ball klauen, doch die Münchner liefen den Fast-Break zu überhastet. Die Chance zum Ausgleich oder sogar Sieg bot sich dennoch, ehe Djedovic mit dem Buzzer vergab. Gemeinsam mit Tel Avivs Ricky Hickman und David Blu war der Bosnier immerhin Topscorer der Partie.

Galatasaray Liv Hospital - ZSKA Moskau 71:74 (BOXSCORE)

Der Euroleague-Spielplan im Überblick

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