Samstag, 18.01.2014

Angestrebter Einstieg in die BBL "nicht so einfach"

Pommer empfiehlt Hamburg "Plan B"

Die Hamburg Towers müssen sich beim angestrebten Einstieg in die BBL wohl in Geduld üben. "Das ist nicht so einfach", stellte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer am Rande des Allstar-Games in Bonn klar.

Jan Pommer (l.) rät Hamburg zu Geldud
© getty
Jan Pommer (l.) rät Hamburg zu Geldud

"Eine Wildcard liegt nicht herum. Wir können, müssen aber keine vergeben." Nur auf diesem Weg könnte Hamburg schon in der kommenden Saison im Oberhaus dabei sein.

Grundsätzlich würde Pommer das Team gerne aufnehmen. "Wir haben immer gesagt, ein Bundesliga-Standort Hamburg stünde uns gut zu Gesicht", erklärte der 43-Jährige. Allerdings müssten sich die Towers im Werben um die Wildcard höchstwahrscheinlich gegen Bundesliga-Absteiger mit reichlich Tradition auseinandersetzen. Und da sei, so Pommer, "die Wahrscheinlichkeit keine überwiegende. Man sollte sich nicht darauf verlassen."

München und Vechta als Vorbild

Sollte es eine Wildcard geben, würde bei einer Liga-Tagung über die Bewerber abgestimmt. Zuletzt waren die Neckar Riesen Ludwigsburg auf diesem Wege trotz ihres sportlichen Abstiegs in der BBL geblieben.

Pommer sagte, er habe den Hamburgern einen "Plan B" ans Herz gelegt. Der Umweg über die 2. Liga sei auch ein möglicher Weg in die BBL, dies hätten zuletzt die Beispiele Bayern München und Rasta Vechta gezeigt.

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