Würzburger ab Sommer vertragsfrei

Top-Talent zieht es zum FC Bayern

Mittwoch, 22.01.2014 | 10:04 Uhr
Maxi Kleber (r.) könnte in der kommenden Saison beim FC Bayern spielen
© imago
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Fragezeichen sind sein Wegbegleiter. Ist Maxi Kleber wirklich so begnadet, wie alle sagen? Eignet er sich sogar für die NBA? Aber sollten nicht all die Verletzungen zur Vorsicht mahnen?

Der Würzburger, der in einer Woche seinen 22. Geburtstag feiert, ist das große Rätsel des deutschen Basketballs. Und zugleich das spannendste Projekt. Nachdem er sich in den vergangenen drei Jahren meist auf Reha und Aufbautraining beschränken musste, spielt er seit Ende Oktober für die s.Oliver Baskets Würzburg erstmals regelmäßig in der BBL und lässt erahnen, zu was er befähigt ist.

Im Fokus der NBA und aller Top-Klubs

In seinen ersten 6 Spielen wurden für ihn 13,7 Punkte bei einer Dreierquote von 41,9 Prozent und 5,7 Rebounds verzeichnet. Bedingt durch die lange Pause fiel er allerdings schnell in ein körperliches Tief, was die 7,0 Punkte (24 Prozent Dreier) in den folgenden 6 Partien erklären. Wobei sein Reboundschnitt von 7,0 Rebounds weiterhin zu überzeugen weiß.

Seine bisherigen 12 Einsätze stimmten derart hoffnungsfroh, dass die BBL-Fans ihn jüngst mit den drittmeisten Stimmen aller Deutschen in die Starting Five des All-Star-Games wählten. Und derart zuversichtlich, dass sich neben den in Würzburg häufig einfindenden NBA-Scouts alle deutschen Top-Klubs mit ihm beschäftigen.

Kleber im SPOX-Interview: "Die NBA ist ein Ansporn"

Bayern in der Pole Position

Doch bei allem Interesse von Alba Berlin und Bamberg: Nach SPOX-Informationen ist es am wahrscheinlichsten, dass Kleber im Sommer dem FC Bayern die Zusage gibt. Aus dem Umfeld der Würzburger und der Münchner ist zu vernehmen, dass die Gespräche weit gediegen sind.

Zwischen dem BBL-Tabellenführer sowie dem Spieler und dessen Eltern wurden bereits unterschiedliche Vertragsszenarien diskutiert, unter welchen Bedingungen Kleber bestmöglich gefördert wird.

Wechsel 2014 oder 2015?

Eine Möglichkeit: Kleber, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, verlängert bei den abstiegsbedrohten Würzburgern im Falle des Klassenerhalts für zwei Jahre inklusive eines vorher definierten Buy-Outs für die Bayern. Damit wird sichergestellt, dass Kleber in gewohnter Umgebung zu seinen Einsätzen kommt, an Stabilität gewinnt und spätestens 2015 zum FCB stößt.

Aber auch ein Wechsel in diesem Sommer ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Im Frontcourt der Bayern sind nur die beiden Center John Bryant und Yassin Idbihi bis 2015 gebunden. Bei den Power Forwards Deon Thompson, Chevon Troutman und Boris Savovic wartet der Verein den Verlauf der Saison ab. Was für Kleber spricht: Vom reinen Talent her ist er ihnen überlegen.

Allerdings betont Klebers Berater Jan Rohdewald im Gespräch mit SPOX: "Wir haben mit keinem Verein konkrete Verhandlungen geführt. Für Maxi geht es jetzt darum, sich voll auf Würzburg und den Abstiegskampf zu konzentrieren."

Mischung aus Shooter und Flyer

Die Vergleiche mit Dirk Nowitzki sind nicht nur wegen der ausgeprägten Wurfstärke und der gemeinsamen Herkunft aus Würzburg verständlich - wobei Kleber kein Abziehbild des NBA-Superstars sein mag. Die Besonderheit von Kleber: Für einen Stretch Four ist seine Athletik herausragend.

"Ich bin wahrscheinlich eine Mischung aus Shooter und Flieger. Meine größte Stärke ist der Wurf von außen, daraus ergeben sich für mich dann andere Möglichkeiten wie der Zug zum Korb. Dazu bin ich ziemlich beweglich und flink", sagt er im SPOX-Interview.

Womit er auch die Begründung dafür gibt, warum die Bayern sich so sehr um ihn bemühen.

Maximilian Klebers BBL-Stats

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