Donnerstag, 30.01.2014

Euroleague-Top16, 4. Spieltag: Roundup

Real siegt knapp - Pleiß Topscorer

Die Niederlage gegen Anadolu Efes war für Laboral Kutxa wohl das Aus in der Euroleague. Tibor Pleiß scorte zwar, musste aber trotzdem lange auf der Bank schmoren. Und: Erst in den letzten Minuten sicherte Real Madrid das 74:68 gegen Maccabi Tel Aviv und verhinderte damit die zweite Euroleague-Niederlage in Folge. Milan ringte Fenerbahce nieder. Olympiakos dominierte Malaga.

14 Punkte von Tibor Pleiß (r.) reichten nicht zum Sieg gegen Anadolu Efes
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14 Punkte von Tibor Pleiß (r.) reichten nicht zum Sieg gegen Anadolu Efes

Gruppe E

Panathinaikos Athen - FC Barcelona 56:63 (BOXSCORE)

Bereits zur Halbzeit hatte sich der FC Barcelona mit einem 12:0-Rund zwischen dem ersten und zweiten Viertel ein Dutzend Punkte Vorsprung erspielt. Eine Führung, die sich die Katalanen nicht mehr nehmen ließen, und somit ihren 17. aufeinanderfolgenden Sieg in der Europaleague-Top16 perfekt machten.

Angeführt von Marcelo Huertas (17 Punkte) und Kostas Papanikolaou (14 Punkte) erarbeiteten sich die Katalenen ein deutliches Plus aus der Kurz- und Mitteldistanz. Während Barcelona 57 Prozent traf, gingen bei Athen 59 Prozent daneben.

Die Topscorer von Panathinaikos, die Barcelona in Halbzeit zwei nur 19 Punkte gestatteten, waren Stephane Lasme und Dimitrios Diamantidis mit je 13 Punkten. Allerdings schafften die Griechen in den letzten sechs Minuten selbst nur zwei Zähler und wurden somit nicht mehr gefährlich.

Laboral Kutxa - Anadolu Efes 66:72 (BOXSCORE)

Es hat schon wieder nicht gereicht: Zwar war Tibor Pleiß mit 14 Punkten (6/10 FG) in unter 16 Minuten Spielzeit Topscorer seines Teams, Laboral Kutxa verlor allerdings nach dem zweiten Drittel den Anschluss an die Türken.

Anadolu Efes nahm deutlich mehr Würfe und traf dabei etwas besser als die Spanier. Milko Bjelica und Kostas Vasileiadis waren mit 15 Punkten die Topscorer für die Istanbuler.Auch Jamon Gordon und Zoran Planinic kamen über zwölf Punkte.

Gegen diese mannschaftliche Geschlossenheit kam Laboral Kutxa nicht an. Jedes Mal, wenn Fabien Causeur auf dem Parkett stand lief nichts mehr. Der 26-jährige Franzose kam auf ein +/-Ranking von -22.

Olympiakos Piräus - Unicaja Malaga 73:55 (BOXSCORE)

EA7 Emporio Armani Milan - Fenerbahce Ülker 90:85 (BOXSCORE)

Gruppe F

Galatasaray Liv Hospital - Zalgiris Kaunas 90:83 (BOXSCORE)

Partizan NIS Belgrad - Lokomotive Kuban Krasnodar 81:87 (BOXSCORE)

FC Bayern München - ZSKA Moscow 61:86 (BOXSCORE)

Die Bayern verlieren auch ihr drittes Euroleague-Spiel in Folge. Gegen ZSKA Moskau haben die Münchener nicht den Hauch einer Chance. Hier geht's zur Analyse!

Real Madrid - Maccabi Electra Tel Aviv 74:68 (BOXSCORE)

Hat Real seinen Zauber ein wenig verloren? Nachdem der Topfavorit vergangene Woche gegen Moskau seine erste Niederlage der Saison einstecken musste, war auch Maccabi drauf und dran, den Sieg aus dem Palacio de Deportes zu Madrid zu entführen.

66:66 stand es vier Minuten vor dem Ende, ehe der Topfavorit einen 8:2-Run startete und das Spiel schlussendlich noch halbwegs souverän für sich entschied. Und da Real nun mal ein unglaublich breites Offensiv-Arsenal zur Verfügung hat, durfte sich diesmal Sergio Llull beweisen.

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Der Point Guard, der mit 20 Zählern gleichzeitig Topscorer der Partie war, traf in den letzten Minuten gleich zwei Dreier. Und als wäre all das nicht genug, verwandelte er auch noch zwei Freiwürfe und klaute Maccabi mit noch 42 Sekunden auf der Uhr den Ball.

Dabei hatte Llull zuvor wie Reals gesamtes Team Probleme von Downtown gehabt. Mit 1/5 von jenseits des Perimeter ging er in die finalen Minuten, insgesamt traf das beste Dreierteam der Euroleague nur 31 Prozent seiner Distanzwürfe und lag damit deutlich unter seinem Saisonschnitt von 40,4 Prozent. Mitverantwortlich dafür war sicherlich das Fehlen von Scharfschütze Jaycee Carroll, der bereits in Moskau hatte zusehen müssen.

Maccabi traf aus der Distanz zwar ebenfalls nicht herausragend (36 Prozent), war von diesseits des Perimeter jedoch effizienter als die Königlichen (51 zu 46 Prozent 2FG). Angesichts der schwachen Freiwurfquote (57 Prozent FT) reicht es am Ende allerdings nicht zur Überraschung. Da halfen auch die starken Leistungen von Sofoklis Schortsanitis (15 Punkte, 5 Rebounds) und Guy Pnini (15 Punkte, 5/7 3FG) nichts.

Der Euroleague-Spielplan im Überblick

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