BBL, 15. Spieltag: Roundup

Doppelsiege für Alba und Oldenburg

Von SPOX
Sonntag, 29.12.2013 | 19:53 Uhr
Isaiah Swann (l.) kam auf 31 Punkte, Albas Akeem Vargas nur auf zehn. Der Berliner siegte trotzdem
© getty
Advertisement
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NBA
Warriors @ Mavericks
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NBA
Knicks @ Celtics
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
ACB
Valencia -
Gran Canaria
NBA
Spurs @ Pacers
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn
NBA
Thunder @ Bucks
Basketball Champions League
Ventspils -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Banvit -
Bayreuth
Basketball Champions League
EWE Baskets -
Murcia
NBA
Bulls @ Heat
NBA
Warriors @ Spurs
NBA
Cavaliers @ Wizards

Alba Berlin siegte am 15. BBL-Spieltag gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig, obwohl Isaiah Swann auf mehr als doppelt so viele Punkte kam wie jeder andere Spieler. Auch die EWE Baskets gaben sich keine Blöße. Schon am Samstag wurden die Brose Baskets Bamberg und der FC Bayern München ihrer Favoritenrolle gerecht.

Die Spiele vom Sonntag

Alba Berlin - New Yorker Phantoms Braunschweig 98:79 BOXSCORE

Teamleistung gegen One-Man-Show: Obwohl Isaiah Swann 62,5 Prozent (10/16) seiner Feldwürfe traf und mit seinen 31 Punkten alle anderen Spieler deutlich übertrumpfte, reichte es für die New York Phantoms gegen Alba nicht zum Sieg. Die Berliner setzten damit ihre positive Serie fort und sind mit sieben Siegen in den letzten zehn Spielen nach Bayern und Bamberg das Team mit der drittbesten Form in der Liga.

Das Erfolgsgeheimnis: Die Berliner verteilten den Workload gegen Braunschweig auf sämtliche Schultern. David Logan war mit 15 Punkten Topscorer, doch auch Leon Radosevic, Reggie Redding (je 14), Jan-Hendrik Jagla (11) und Akeem Vargas (10) scorten zweistellig. Bis zum Ende hatten alle zwölf eingesetzten Alba-Spieler mindestens zwei Punkte auf dem Konto.

Bei Braunschweig gelang das zwar ebenfalls elf Akteuren, doch außer Swann schaffte es niemand in den zweistelligen Punktebereich. Besonders unter den Brettern hatte Alba ein deutliches Übergewicht: 50:30 lautete die Rebound-Bilanz am Ende. Allein neun davon holte Vargas und verpasste damit nur knapp das Double-Double.

Eisbären Bremerhaven - EWE Baskets Oldenburg 76:85 BOXSCORE

Die EWE Baskets schieben sich an den Artland Dragons und den Telekom Baskets vorbei auf Platz drei der Tabelle. Gegen Bremerhaven profitierten die Niedersachsen von einer deutlich besseren Quote aus der Nahdistanz. 67 Prozent (26/39) der Würfe innerhalb der Drei-Punkte-Linie trafen die Oldenburger, bei Bremerhaven waren es nur 40 Prozent (18/47).

Die EWE Baskets leisteten sich im gesamten Spiel nur zwei kurze Schwächeperioden in der ersten Halbzweit. Die Eisbären spielten im ersten Viertel einen Sechs-Punkte-Vorsprung heraus und gingen im zweiten mit elf Punkten in Folge nochmals kurz in Führung.

Insgesamt war Oldenburg aber die spielbestimmende Mannschaft. Center Andrea Crosariol führte die EWE Baskets als Topscorer mit 21 Punkten an. Rickey Paulding hatte mit 13 Zählern und fünf Rebounds in den ersten beiden Vierteln die Grundlage für den Sieg gelegt. Insgesamt kam der US-Amerikaner auf 15 Punkte und sieben Rebounds.

Fraport Skyliners - Rasta Vechta 70:67 BOXSCORE

Die Spiele vom Samstag

FC Bayern München - ratiopharm Ulm 87:70 BOXSCORE

Die Münchener starteten mit einem Feuerwerk in die Partie und trafen wie sie wollten: 62,5 Prozent der Würfe aus dem Feld waren im ersten Viertel erfolgreich, dabei saß Nihad Djedovic mit einer Fußverletzung nur am Rand. Neun Punkte betrug Bayerns der Vorsprung nach zehn Minuten. Malcolm Delaney hatte allein zehn Punkte, vier Rebounds und zwei Assists gesammelt.

Ulm fand überhaupt keinen Zugriff und wurde an den Brettern anfangs gnadenlos dominiert, sodass die Bayern schon während des zweiten Viertels einen Gang zurückschalten konnten. Svetislav Pesic begann früh, seinen Ersatzspielern viele Minuten zu geben. Zehn Spieler trugen sich bis zum Ende ins Scoreboard ein. Delaney war mit 18 Punkten Topscorer, auch John Bryant (13 Punkte, 12 Rebounds) und Deon Thompson (11 Punkte) scorten zweistellig.

Bei Ulm stand unterdessen Cameron Long (10 Punkte) anfangs teilweise völlig neben sich. Vorbereitete Würfe waren lange Zeit absolute Mangelware, die Würfe von Downtown im Fast-Break fielen aber auch nicht. Nur ein erfolgreicher Dreier stand 20 Versuchen in der ersten Halbzeit gegenüber. Lediglich im Schlussviertel konnten die Ulmer um Topscorer Edgar Sosa (17 Punkte) annähernd mithalten.

Telekom Baskets Bonn - TBB Trier 66:86 BOXSCORE

Völlige Verunsicherung bei den Bonnern - Anfang des Schlussviertels hatten die Telekom Baskets lediglich einen einzigen Dreier getroffen, 14 Mal ging der Ball daneben. Bei nur sieben Prozent von Downtown hätte der Tabellendritte gegen den Dreizehnten aus Trier nur über die Defense gewinnen können. Doch die TBB ließ den Hartbergern mit ihrer besten Saisonleistung keine Chance.

Insbesondere Andreas Seiferth profitierte dauerhaft von den offenen Laufwegen, die ihm die Bonner ließen. Der Center kam bis zur Schlusssirene auf 27 Punkte und 13 Rebounds. Auch Jermaine Anderson (15) und Trevon Hughes (11) kamen auf über zehn Zähler. Vor allem die Wurfquote war beeindruckend: Knapp 60 Prozent der Trierer Würfe fanden den Weg in den Korb.

Bonns Verunsicherung wirkte sich dagegen in multiplen Airballs aus. Topscorer war Jamel McLean mit 16 Zählern, wobei er 14 schon in der ersten Halbzeit erzielte. Zudem punkteten Steve Wachalski (14) und Jared Jordan (10) zweistellig. Allerdings gab es für einen Wermutstropfen: Center Stefan Schmidt humpelte nach nur vier Minuten auf dem Parkett vom Feld. Er war umgeknickt.

Phoenix Hagen - Artland Dragons 87:74 BOXSCORE

Nach vier verlorenen Spielen hat Phoenix Hagen durch ein herausragendes drittes Viertel endlich wieder zuhause gewonnen. Zuvor war der Gameplan der Quakenbrücker aufgegangen, die ihren Größenvorteil ausspielten. Zwischenzeitlich führten die Artland Dragons mit 16 Punkten.

Allerdings kämpften sich die Gastgeber nach der Halbzeit direkt heran. Das dritte Viertel ging mit 30:14 an Hagen, die sich im vierten Viertel selbst einen 16 Punkte Vorsprung erarbeiteten. Die Hagener dürfte der Sieg jedoch einige Kräfte gekostet haben. Dorris Mark (21), Henry Dugat (17), Larry Gordon (16) und David Bell (14) holten fast 80 Prozent der Punkte - nur vier weitere Spieler trafen überhaupt.

Die Dragons verteilten die Arbeit zwar besser, konnten die Größenvorteile in der zweiten Hälfte aber nicht mehr für eine Dominanz am Brett nutzen. Das Rebound-Duell entschieden sie nur mit 43:42 für sich und leisteten sich zudem 17 Turnover. Topscorer der Niedersachsen war David Holsten (17 Punkte). Auch Kenneth Frease (12) und Lawrence Hill (10) trafen zweistellig.

s.Oliver Baskets - Brose Baskets 49:61 BOXSCORE

Obwohl sie sich schon im ersten Viertel einen Vorsprung von zehn Punkten herausspielten, haben die Würzburger erstmals nach vier Siegen in Folge wieder verloren. Ein punktreicher Schlagabtausch blieb den Fans in der s.Oliver Arena dabei allerdings verwehrt.

Besonders von Downtown kamen die s.Oliver Baskets nicht in Hochform, 20 Prozent der Würfe (4/20) trafen das Ziel. Die Hälfte davon besorgte Maximilian Kleber, der sich mit zehn Punkten die Rolle des Topscorers mit den punktgleichen Chris McNaughton und Jason Boone teilte. Steven Esterkamp kam im ersten Spiel nach seiner Verpflichtung in elf Minuten auf vier Punkte.

Bei den Bambergern ging dagegen D'Or Fisher voran. Neben 14 Punkten holte der Center auch acht Rebounds. Elias Harris spielte auch in seinem zweiten Spiel stark auf: In 17 Minuten holte er elf Punkte, traf er drei von vier Würfen aus dem Feld, alle drei Versuche von Downtown saßen.

MHP Riesen Ludwigsburg - Walter Tigers Tübingen 78:68 BOXSCORE

medi Bayreuth - Mitteldeutscher BC 77:83 BOXSCORE

Der 15. Spieltag im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung