Sonntag, 01.12.2013

BBL, 11. Spieltag

Bayern und Bamberg siegen

Bayern München hat am 11. Spieltag einen klaren Sieg gegen den Mitteldeutschen BC eingefahren und dabei die meisten Punkte in der bisherigen Saison erzielt. Stefan Koch feierte bei seinem Debüt als Würzburg-Coach einen überraschenden Sieg in Bonn, Bamberg ließ Oldenburg keine Chance. Berlin patzte bereits am Samstag gegen Bremerhaven.

John Bryant (r.) steuerte 10 Punkte zum Sieg der Bayern gegen den MBC bei
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John Bryant (r.) steuerte 10 Punkte zum Sieg der Bayern gegen den MBC bei

Bayern München - Mitteldeutscher BC 106:81 BOXSCORE

Die Bayern haben sich von der bitteren 62:71-Niederlage in der Euroleague in Siena gut erholt. 106 Punkte schenkte das Team von Trainer Svetislav Pesic dem MBC letztlich ein, so viel wie noch keiner anderen Mannschaft in der laufenden Saison.

Dabei ließen die Münchner den Gästen von Beginn an keine Chance. Bereits nach dem ersten Viertel führte der Tabellenführer mit 16 Zählern Vorsprung, die Partie war also frühzeitig gelaufen. Bester Bayern-Spieler war Deon Thompson mit 18 Punkten und 9 Rebounds.

Topscorer der Partie war allerdings ein Akteur des Mitteldeutschen BC. Adonte Parker kam auf 21 Zähler. Für die Bayern war es der zehnte Sieg im elften BBL-Spiel, der MBC liegt mit drei Siegen nur knapp vor den Abstiegsrängen.

EWE Baskets Oldenburg - Brose Baskets Bamberg 59:73 BOXSCORE

Nach dem siebten Liga-Sieg in Folge ist Bamberg endlich das, was man von Beginn an von den Franken erwartet hatte: Bayern-Jäger Nummer eins. Der Meister zeigte dabei in Oldenburg, das seine zweite Niederlage kassierte, eine gute Vorstellung und ist nun Zweiter.

Stärkster Akteur beim Team von Trainer Chris Fleming war Neuzugang D'or Fischer. Der Center kam in seinem zweiten Spiel im Trikot der Bamberger ausgerechnet bei seinem Ex-Klub auf 16 Punkte und 7 Rebounds. "Ich wollte meine Mannschaft nur besser machen", sagte der US-Amerikaner bei "Sport1".

Der Topscorer der Gastgeber war Chris Kramer, der wie Fischer auf 16 Zähler und 7 Rebounds kam.

Telekom Baskets Bonn - s.Oliver Baskets Würzburg 76:87 BOXSCORE

Stefan Koch, der noch zu Beginn der Saison als NBA-Kommentator für SPOX tätig war, hat einen traumhaften Einstand als Trainer der Würzburger gefeiert. Völlig überraschend gewann das Team des 49-Jährigen bei Spitzenteam Bonn und gab damit die Rote Laterne an Tübingen ab.

Die Würzburger erwischten einen glänzenden Auftakt und führten während der ersten Hälfte bereits zweitweise mit 20 Zählern Vorsprung. Bärenstark waren die Franken, die in Maximilian Kleber (19 Punkte) ihren Topscorer hatten, bei den Zweiern (78 Prozent).

Die Bonner hatten dagegen große Probleme und trafen aus dem Feld nur 39 Prozent ihrer Würfe. Bester Werfer beim Team von Coach Mathias Fischer war Jared Jordan mit 19 Zählern.

MHP Riesen Ludwigsburg - TBB Trier 77:81 BOXSCORE

Frankfurt Skyliners - Phoenix Hagen 82:79 BOXSCORE

ratiopharm Ulm - Walter Tigers Tübingen 92:55 BOXSCORE

40 Punkte betrug Ulms Vorsprung zu Beginn des vierten Viertels. Zu keinem Zeitpunkt waren die Tübinger dem Halbfinalisten der letzten Saison ebenbürtig. Vor allem die Würfe aus der Zwei-Punkt-Distanz fielen viel zu einfach: 22 von 26 Versuchen (84 Prozent) trafen die Ulmer. Auch 10 von 26 Würfen von Downtown (38 Prozent) fanden ihr Ziel.

Neben Cameron Long (16 Punkte), scorten auch Will Clyburn (14) und Daniel Theis (13) zweistellig. Insgesamt elf Ulmer kamen auf mindestens vier Punkte. Mit dieser mannschaftlichen Geschlossenheit konnten die Tigers nicht mithalten. Besonders im zweiten Viertel wollte nichts funktionieren. In zehn Minuten kam Tübingen nur auf zehn Punkte.

Tyrone Nash und Aleksandar Nadjfeji teilten sich letztlich mit 13 Punkten den Topscorer-Status. Branislav Ratkovica steuerte zwar zehn weitere Zähler bei, doch insbesondere unter den Brettern hatten die Tübinger Probleme. Das Rebound-Duell endete 42:27 aus Sicht der Ulmer.

Alba Berlin - Eisbären Bremerhaven 79:85 BOXSCORE

Ein unglaublich schlechtes Viertel kostete die Berliner wichtige Punkte. Die Mannschaft von Sasa Obradovic tat sich gegen die Gäste aus dem Tabellenkeller extrem schwer, war unter den Brettern deutlich unterlegen und lief teilweise sogar einer 16-Punkte-Führung hinterher. Zweitweise traf Alba nur 14 Prozent seiner Zweierversuche und auch die Defense hinkte den bisherigen Leistungen deutlich hinterher.

Die erste Unterbrechung und das folgende zweite Viertel brachten schließlich doch das bekannte Gesicht der Hauptstädter zur Erscheinung. Plötzlich traf man deutlich sicherer, auch die Versuche von Downtown stimmten mit über 30 Prozent. Angeführt von den starken David Logan (14 Punkte) und Vojdan Stojanovski (16 Punkte) kämpfte sich Berlin zurück und bereitete den Eisbären erste Probleme.

Erst spät im letzten Viertel war die Aufholjagd letztlich von Erfolg gekrönt. Vier Minuten vor Schluss ging Berlin in Führung. Mit starkem Teamplay und vor allem einer überzeugenden Leistung unter dem eigenen Korb mit insgesamt 29 Defensiv-Rebounds holten sich die Eisbären die zuvor erstrittene Führung und damit auch wichtige Punkte im Abstiegskampf zurück.

Phantoms Braunschweig - Artland Dragons 74:89 BOXSCORE

Beide Trainer gingen mit großen Verletzungssorgen im Frountcourt in die Partie. Letztlich entwickelte sich aber eine ansehnliche Partie mit vielen Führungswechseln und einem hart erkämpften Sieg für den Tabellenfünften.

Immer wieder angestachelt von den auffälligen Isajah Swann (17 Punkte) und James Florence (19 Punkte) machten die Gastgeber es den Dragons bei weitem nicht leicht, scheiterten jedoch an der letzten Konsequenz. Dies machte sich besonders im letzten Viertel bemerkbar, als die Dragons konzentrierter und wacher wirkten und sich so doch noch absetzen konnten.

Eine durchweg gut scorende Starting-Five, sowie eine grundsolide Defense sicherten den Gästen damit den ersten Sieg nach zwei Niederlagen in Folge und damit auch weiter beste Chancen für die Playoffs, nachdem Alba Berlin kurz zuvor patzte.

SC Rasta Vechta - medi Bayreuth 85:80 BOXSCORE

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