Die Bayern treffen auf Alba Berlin

Von Ruben Zimmermann / Nikolai Mende
Samstag, 27.04.2013 | 22:44 Uhr
Tyrese Rice und Bayern München treffen in der ersten Runde der Playoffs auf Alba Berlin
© getty
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Am 34. Spieltag der Basketball-Bundesliga fielen die letzten Entscheidungen. ALBA Berlin setzte sich hauchdünn gegen Bayreuth durch und trifft nun im Viertelfinale auf den FC Bayern München. Die Neckar Riesen aus Ludwigsburg unterlagen trotz verzweifelter Aufholjagd bei den Fraport Skyliners und konnten den Abstieg nicht mehr verhindern.

FRAPORT SKYLINERS - Neckar RIESEN Ludwigsburg 77:72 (16:7, 15:13, 18:15, 28:37)

Frankfurt: Peacock (20), Gibson (12), Klein, Prowell (Beide 11), Robertson (10), Brooks (6), Voigtmann (4), Barthel (3)

Ludwigsburg: Blakely, Staiger (Beide 16), Turek (15), Bernard (11), Coleman, Zimmerman (Beide 6), Jackson (2)

Die Fraport Skyliners haben sich in einem wahren Abstiegs-Krimi gegen Ludwigsburg durchgesetzt und damit am letzten Spieltag den Klassenerhalt gesichert. Die Neckar Riesen müssen trotz einer spektakulären Aufholjagd den Gang in die zweite Liga antreten.

Frankfurt legte vor allem im ersten Viertel los wie die Feuerwehr und konnte auf 16:7 davonziehen. Erst danach kamen die Gäste besser in die Partie, verloren jedoch auch den zweiten und dritten Spielabschnitt.

Mit dem Rücken zur Wand startete Ludwigsburg im vierten Viertel einen wahren Sturmlauf und kam bis auf fünf Punkte an die Skyliners heran. Fünf Sekunden vor Schluss war damit ein Sieg jedoch nicht mehr möglich, der letzte verzweifelte Dreierversuch schlug fehl. Zachery Peacock war mit 20 Punkten bester Frankfurter, bei den Neckar Riesen machte Marqus Blakely mit 16 Punkten (11 Rebounds) auf sich aufmerksam.

Telekom Baskets Bonn - FC Bayern München 103:98 (23:27, 26:21, 22:18, 12:17, 1. VL: 20:15, 2. VL: 0:0)

Bonn: McCray (21), Veikalas (20), Jordan (19), Weems (14), McLean (13), Wohlfarth-Bottermann (7), Ensminger (6), Thülig (3)

München: Benzing, Rice (Beide 21), Troutman (17), Jagla ( 13), Roberts, Thomas (Beide 8), Hamann, Halperin (Beide 5)

Die Bayern unterlagen am 34. Spieltag bei den Telekom Baskets Bonn und treffen nun in einem wahren Viertelfinal-Knaller auf ALBA Berlin. Die Bonner spielten ohne ihren Topscorer Robert Vaden, der am Morgen wegen positiver THC-Werte entlassen worden war.

In einer von Anfang an vollkommen ausgeglichenen Partie schenkten sich beide Mannschaften bis zum Ende nichts und mussten schließlich in die Verlängerung. Dort hatten die Baskets das Glück auf ihrer Seite und sicherten sich durch den knappen Heimerfolg ihren Platz in den Play- offs.

Bonn konnte insgesamt 14 Dreierversuche verwerten, David McCray gelangen 21 Punkte. Auf dieselbe Zahl kam auch Bayerns Tyrese Rice, der jedoch während seiner 31-minütigen Einsatzzeit keinen einzigen Dreier verwandeln konnte. Die meisten Rebounds gelangen Chevon Troutman (8).

ALBA Berlin - BBC Bayreuth 75:74 (14:17, 21:25, 15:12, 25:20)

Berlin: Schaffartzik (15), Djedovic (14), Thompson (12), Forster (10), Schultze (9), Morley (7), Idbihi, Miralles (Beide 4)

Bayreuth: Bailey (18), Hamilton (14), Spöler, McGhee (Beide 8), Wyrick (7), Siksnius, Schmitz (Beide 5), Cain (4), Zeis (3), Schmidt (2)

ALBA Berlin konnte im Heimspiel gegen Bayreuth einen hauchdünnen Sieg erringen. In einer vollkommen ausgeglichenen Begegnung fiel die Entscheidung erst in den letzten Sekunden des vierten Viertels.

Nihad Djedovic verwandelte fünf Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe und sicherte seiner Mannschaft damit die Punkte 74 und 75.

Im direkten Gegenzug bekam auch BBC zwei Freiwürfe zugesprochen, die Bryan Bailey beide versenkte und seine Mannschaft auf 74:75 heranbrachte. Aufgrund von nur einer verbliebenen Sekunde auf der Uhr kamen diese Punkte jedoch zu spät.

Insgesamt kamen die Gäste bei den Freiwürfen auf eine beachtliche Ausbeute von 100%, bei den Dreierversuchen konnten zehn von 20 versenkt werden.

Im Viertelfinale kommt es nun zu einem wahren Highlight zwischen ALBA und dem FC Bayern München.

s.Oliver Baskets Würzburg - Brose Baskets Bamberg 52:70 (12:18, 16:20, 13:20, 11:12)

Würzburg: Anderson, Robinson (beide 9), King (8), McIntosh (7), Lenzly, Boone (beide 5), Henneberger, McNaughton, Stuckey (alle 3)

Bamberg: Nachbar (17), Jacobsen (12), Gavel (11), Renfroe, Ford (beide 8), Neumann (7), Tadda, Goldsberry (beide 3), Zirbes (1)

Die Brose Baskets Bamberg haben die Hauptrunde der BBL mit einem 70:52-Sieg über Würzburg beendet. Die Würzburger haben den Einzug in die Play-offs damit haarscharf verpasst.

Zu Beginn der Partie konnten die Gastgeber noch mithalten, im zweiten Viertel zog der amtierende Meister dann allerdings nach einem 15:2-Lauf davon. Danach brachten die Bamberger ihre Führung souverän über die Zeit. Bester Werfer der Gäste war Bostjan Nachbar mit 17 Punkten.

In der ersten Play-off-Runde trifft Bamberg, das die Hauptrunde auf Platz eins abschließt, nun auf Hagen. Die Würzburger beenden die Saison auf dem undankbaren neunten Platz.

Artland Dragons - TBB Trier 78:71 (24:22, 13:23, 20:13, 21:13)

Artland: Taylor (16), Mallet (13), Popovic (12), Buckman (11), Strasser, Haynes (beide 9), Grünheid (8)

Trier: Harper (16), Stewart (12), Linhart (11), Howell, Seiferth (beide 8), Chikoko (6), Mönninghoff (5)

Der TBB Trier hat in seinem letzten Saisonspiel eine 71:78-Niederlage bei den Artland Dragons kassiert. Artland zieht auf Platz sechs in die Play-offs ein, Trier beendet die Spielzeit auf Platz zwölf.

Ende des dritten Viertels kippte die Partie. Trier, das bis dahin teilweise deutlich geführt hatte, gab das Spiel komplett aus der Hand. Zwischenzeitlich hatten die Dragons einen unfassbaren 26:2-Lauf. Danach fand der TBB nicht mehr ins Spiel zurück.

Artland bester Mann war Bryce Taylor mit 16 Punkten und vier Assists. In der ersten Runde der Play-offs wartet nun Ulm auf die Dragons.

Phoenix Hagen - Mitteldeutscher BC 99:88 (28:13, 19:21, 19:26, 33:28)

Hagen: White (33), Bell (21), Gordon (19), Hess (11), Gregory (8), Dorris (7)

MBC: Uskoski (21), Schwarz (18), Heyden (12), Timberlake (10), Beidler (8), Vilhjalmsson (7), Wachalski (6), Pantelic (3), Lieser (2), Gibson (1)

Phoenix Hagen hat sich durch einen 99:88-Sieg über den Mitteldeutschen BC ein Ticket für die Play-offs gesichert. Der MBC beendet die Saison auf Platz 16.

Gleich im ersten Viertel zogen die Gastgeber bis auf 15 Punkte davon. Diese Führung gaben sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Überragender Werfer war dabei Davin White mit 33 Punkten und fünf Assists. Bester Werfer des MBC war Devin Uskoski (21 Punkte).

Hagen beendet die Hauptrunde auf Platz acht und trifft in den Play-offs nun auf Serienmeister Bamberg.

Ratiopharm Ulm - Walter Tigers Tübingen 95:84 (22:23, 26:15, 24:23, 23:23)

Ulm: Esterkamp (16), Bryant, Ray (beide 15), Theis (14), Samhan (10), Schwethelm, Günther (beide 8), Jeter (6), Hesson (3)

Tübingen: Duggins (25), Lischka (16), Nash, Young (beide 11), Redding (9), Frease, Wells (beide 6)

Ratiopharm Ulm hat die Walter Tigers Tübingen mit 95:84 geschlagen und damit alle Play-off-Träume der Tübinger beendet. Ulm schließt die Hauptrunde auf Platz drei ab.

Die Gäste hielten eine lange Zeit gut mit, fielen dann allerdings im dritten Viertel bis auf 19 Punkte zurück. Trotz eines überragenden Vaughn Duggins (25 Punkte) fanden die Gäste danach nicht mehr in die Partie zurück.

Ulm, bei denen Steven Michael Esterkamp mit 16 Punkten bester Werfer war, trifft in der ersten Play-off-Runde nun auf Artland. Tübingen beendet seine Saison auf Platz zehn.

New Yorker Phantoms Braunschweig - Eisbären Bremerhaven 104:75 (24:13, 31:21, 22:26, 27:15)

Braunschweig: Barton (27), Mittmann (16), Sant-Roos (14), McElroy (13), Pigram (12), Land (11), Kulawick (6), Gertz (5)

Bremerhaven: Jackson (16), Everett (14), Morrison (13), Drevo (7), Kone, Zwiener (beide 5), El Domiaty, Harris (beide 4), Waleszkowski (3), Raffington, Canty (beide 2)

Die erste Runde im Überblick:

Brose Baskets Bamberg (1) - Phoenix Hagen (8)

EWE Baskets Oldenburg (2) - Telekom Baskets (7)

ratiopharm Ulm (3) - Artland Dragons (6)

Bayern München (4) - Alba Berlin (5)

Die Tabelle der BBL

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