Nur Oldenburg siegreich

SID
Dienstag, 12.03.2013 | 23:58 Uhr
John Bryant unterlag mit Ratiopharm Ulm deutlich mit 78:101 bei Uxue Bilbao Basket
© getty
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Ratiopharm Ulm hat im Eurocup den Sprung ins Halbfinale verpasst. In der EuroChallenge liegt Oldenburg nach der ersten Viertelfinalbegegnung auf Halbfinalkurs. Für die Telekom Baskets Bonn sieht es dagegen schlecht aus.

Im Eurocup hat Ratiopharm Ulm den Sprung ins Halbfinale verpasst. Der deutsche Vize-Meister unterlag bei Uxue Bilbao Basket klar mit 78:101 (47:57). Im Hinspiel hatte Ulm die Spanier noch mit 85:81 im Schach gehalten. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath wandelt damit nicht länger auf den Spuren von Bundesliga-Konkurrent Alba Berlin, der 2010 als bisher einzige deutsche Mannschaft das Finale des zweitwichtigsten europäischen Klubwettbewerbes erreicht hatte.

In Bilbao hielten die Ulmer vor 8693 Zuschauern nur zu Beginn mit den Gastgebern Schritt. Spätestens nach der Pause musste der Bundesligist, für den John Bryant 21 Punkte markierte, die Basken davonziehen lassen.

Oldenburg auf Kurs

Basketball-Bundesligist EWE Baskets Oldenburg hat in der EuroChallenge Kurs auf das Halbfinale genommen. Der Ex-Meister besiegte im ersten Viertelfinale nach dem Best-of-three-Modus Chimik Juschni mit 82:74 (40:34) und kann am Donnerstag in der Ukraine den Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt machen. Dagegen müssen die Telekom Baskets Bonn nach dem 60:80 (34:53) beim favorisierten russischen Vertreter Krylia Samara das zweite Duell mit dem Finalisten von 2010 für sich entscheiden, um ein Entscheidungsspiel am 19. März in Samara zu erzwingen.

Vor 1721 Zuschauern spielte sich Oldenburg nach einer ausgeglichenen und umkämpften Anfangsphase bis zum Ende des dritten Viertels zwar einen Vorsprung von 13 Punkten heraus, musste nach einem Durchhänger im Schlussabschnitt aber noch einmal um den Sieg bangen. Überragender Akteur aufseiten der Gastgeber war Julius Jenkins mit 23 Punkten.

Dagegen war Bonn ohne die verletzten Benas Veikalas und Jamel McLean in Russland ohne Chance. Erst nach der Pause gestaltete der Bundesligist die Partie ausgeglichener, ohne aber auch nur in die Nähe einer Überraschung zu kommen. Mit 14 Zählern war Robert Vaden der erfolgreichste Werfer der Bonner.

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