Dienstag, 15.05.2012

BBL-Playoffs

FC Bayern erzwingt Spiel 5 gegen Artland

Die Basketballer des FC Bayern München haben das vorzeitige Aus im Playoff-Viertelfinale der BBL gegen die Artland Dragons abgewendet und zum 2:2 in der Best-of-Five-Serie ausgeglichen. Die Mannschaft von Dirk Bauermann gewann mit 82:71 (44:39). Meister Bamberg zog ins ein und Würzburg schaffte die Sensation gegen Alba Berlin.

Jared Homan (r.) und seine Bayern gewannen Spiel 4 gegen die Artland Dragons
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Jared Homan (r.) und seine Bayern gewannen Spiel 4 gegen die Artland Dragons

Der FC Bayern lebt noch. Vor den Augen von 100-Meter-Weltrekordler Usain Bolt spielten die Münchner in der Anfangsphase schnörkellos nach vorne. Auch die Trefferquote stimmte, sodass die Heimmannschaft nach dem ersten Viertel 30:16 führte.

Doch der Vorsprung war schnell wieder weg, als Quakenbrück begann, aggressiver zu verteidigen. Zur Pause betrug Münchens Führung nur noch fünf Punkte. Erst im Schlussviertel konnten sich die Bayern entscheidend absetzen und die fünfte Partie dieser Serie erzwingen, das am Donnerstag in Quakenbrück ausgetragen wird.

Erfolgreichster Werfer bei den Münchnern war Jared Homan mit 20 Punkten. Für Artland traf Nathan Peavy mit 17 Zählern am besten.

Bamberg im Halbfinale

Der Sieger des Duells trifft im Halbfinale auf den die Brose Baskets Bamberg. Der amtierende deutsche Meister gewann das vierte Spiel der Serie bei den Telekom Baskets Bonn 84:82 (44:38) und holte damit den entscheidenden dritten Sieg.

Überragender Akteur bei Bamberg war Anthony Leon Tucker: Der Flügelspieler trug 25 Punkte zum Sieg der Gäste bei. Bei Bonn stachen Chris Ensminger und Benas Veikalas mit je 21 Zählern hervor.

Erst gegen Ende der Partie kam noch einmal richtig Spannung auf, als die Gastgeber sogar bis auf einen Zähler an den haushohen Favoriten herankamen. Am Ende retteten die Bamberger den knappen Vorsprung aber ins Ziel.

Würzburg gelingt die Sensation

Derweil hat s.Oliver Baskets Würzburg die große Sensation geschafft. Durch ein ein 66:60 (22:33) gegen Alba Berlin steht der Aufsteiger erstmals in der Klubgeschichte im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft ein.

Im vierten Viertelfinalspiel der Serie drehten die Bayern in der mit 3.140 Zuschauern ausverkauften Halle gegen den achtmaligen Champion Berlin die Partie trotz eines Rückstandes von zeitweise 14 Punkten und stehen nach 3:1-Siegen in der Runde der letzten vier Teams.

Erfolgreichster Werfer in der Mannschaft von Cheftrainer John Patrick war John Little mit 20 Punkten. Auf Berliner Seite traf Heiko Schaffartzik (16) am besten.

Alba erwischte einen optimalen Start in die Partie und zog im ersten Viertel mit 11:23 Punkten davon. Die Gastgeber kamen jedoch stark verbessert aus der Halbzeit und gingen im dritten Viertel in Führung (43:41).

Im Schlussabschnitt kämpfte sich Berlin noch zweimal in Führung, unterlag am Ende aber dennoch. Im ersten Halbfinalspiel haben die Würzburger am 24. Mai gegen ratiopharm Ulm Heimrecht.

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