Bayern München vor dem Eurocup-Rückspiel gegen St. Petersburg

Bauermann warnt vor Titelfavorit

Von SPOX
Montag, 05.12.2011 | 12:58 Uhr
Kapitän Steffen Hamann wird im Eurocup-Spiel gegen St. Petersburg eine zentrale Rolle spielen
© Getty
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Am Dienstag empfangen Bayern Münchens Basketballer den BC Spartak St. Petersburg (20 Uhr im LIVESCORE). In der Gruppenphase des Eurocup führen die Russen die Gruppe G souverän mit drei Siegen aus drei Spielen an, zuletzt gelang ihnen im heimischen Yubileyny Sports Palace ein 75:62-Sieg gegen die Mannschaft von Dirk Bauermann.

Im Rückspiel wollen nun die Bayern, die wie die beiden anderen Gruppengegner Cedevita Zagreb und Benetton Treviso einen Sieg bei zwei Niederlagen aufweisen, den Spieß umdrehen.

"Das Spiel gegen St. Petersburg ist extrem wichtig für die Platzierung in unserer Gruppe. Ein Sieg würde unsere Chancen ungemein verbessern, aber es wird ein sehr schweres Spiel", warnt Bauermann im Vorfeld der Partie. "Der Kader der St. Petersburger verfügt über Talent auf höchstem europäischem Niveau."

Münchens Big Man Chevon Troutman erinnert sich sehr genau an das Hinspiel: "Wir waren gar nicht so schlecht, aber St. Petersburg hat schon verdammt gut gespielt", so der 30-Jährige im Gespräch mit SPOX.

Hoffen auf Jon Wallace

Je'Kel Foster wird den Bayern einmal mehr fehlen, aber Bauermann hofft immerhin auf einen Einsatz von Jonathan Wallace.

Der Guard laborierte zuletzt an einer Muskelverletzung und verpasste sowohl die Eurocup-Partie gegen Spartak als auch den Sieg in der BBL gegen die LTi Gießen 46ers.

Ob er spielen kann, entscheidet sich kurzfristig. Statt Wallace bekam Youngster Ben Hansbrough viele Minuten - und wusste vor allem gegen Gießen mit 10 Punkten und 6 Assists zu überzeugen.

"Ich glaube, jeder junge Amerikaner braucht eine gewisse Zeit, bis er sich in Europa zurecht findet", äußerte Wallace gegenüber SPOX Verständnis für die Eingewöhnungsschwierigkeiten seines Landsmanns. "Aber er wird immer besser."

Bayern vor allem defensiv gefordert

Eine Herausforderung erwartet die Bayern aber vor allem defensiv: Das Trio Patrick Beverley, Yotam Halperin und Loukas Mavrokefalides erzielte im Eurocup bislang 44,7 Punkte im Schnitt und wird wohl auch im Audi Dome im Zentrum der St. Petersburger Offense stehen.

Dass der Gast aber mehr zu bieten hat, bewiesen die jeweils 11 Punkte von Vladimir Dragicevic und Victor Keyru. Bis jetzt ist St. Petersburg noch immer die einzige Mannschaft, die die Millionen-Truppe von ZSKA Moskau in dieser Spielzeit schlagen konnte.

Sollten die Bayern gegen die favorisierten Gäste erneut verlieren, blieben ihnen noch zwei Spiele, um doch noch den angepeilten zweiten Platz zu erreichen - und damit den Sprung in die K.o.-Runde der letzten 16 Teams zu schaffen. Am Dienstag kommender Woche reist die Bauermann-Truppe nach Treviso, eine weitere Woche später kommt Zagreb nach München.

Chevon Troutman im SPOX-Interview: "Wir müssen unsere Chancen besser nutzen"

Das Duell des Spiels: Steffen Hamann vs. Patrick Beverley. Auf Bayerns Kapitän kommt die schwere Aufgabe zu, St. Petersburgs Topscorer in Schach zu halten. Offensiv kam der Deutsche im Hinspiel ganz ordentlich zum Zug (10 Punkte, 6 Assists), aber auch er konnte nicht verhindern, dass Beverley den Bayern 17 Punkte einschenkte. Beverley und Halperin sind als Starting-Backcourt Dreh- und Angelpunkt der Russen. Bremst man ihn aus, steigen die Chancen.

Zahl des Spiels: 18. Gerade auf europäischem Spitzenniveau werden Ballverluste gnadenlos bestraft, und wenn man wie die Bayern gegen St. Petersburg gleich 18 verursacht, dann hat man es naturgemäß schwer. Interessanterweise waren es in Russland ausgerechnet die beiden Big Man Troutman und Jared Homan, die nicht sorgsam genug mit dem Ball umgingen (je 4 Ballverluste).

Zitat des Spiels: "St. Petersburg ist für mich einer der Favoriten auf den Gewinn des Eurocup in dieser Saison." (Bayern-Coach Dirk Bauermann hat großen Respekt vor dem noch ungeschlagenen Eurocup-Gegner)

Die BBL-Tabelle in der Übersicht

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