Euroleague

Fleming nach Bamberger Pleite bedient

SID
Freitag, 25.11.2011 | 12:13 Uhr
Chris Fleming ging nach der Partie mit seiner Mannschaft hart ins Gericht
© Getty
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Chance vertan, Trainer verärgert: Nach der unnötigen Niederlage bei KK Zagreb ist Chris Fleming mit den Spielern der Brose Baskets Bamberg hart ins Gericht gegangen.

"Ich kann gar nicht sagen, wie enttäuscht ich von unserem Einsatz in diesem wichtigen Spiel bin", sagte der Amerikaner. Eine Woche nach dem sensationellen Heimsieg gegen Titelverteidiger Panathinaikos Athen kassierten die Franken in der Euroleague beim kroatischen Meister ein 74:86 (34:36) und verpassten es, das Tor zur Top-16-Runde weiter aufzustoßen.

"Wenn wir aggressiv auftreten, treffen wir auch. Aber wir hatten eine schlechte Ausbeute, weil wir passiv waren", beschwerte sich Fleming.

Nach vier Niederlagen aus sechs Spielen liegt der Double-Gewinner in seiner Gruppe auf dem vierten Platz, der gerade noch zur Qualifikation für die nächste Runde reichen würde.

"Sehr enttäuscht"

Ein Erfolg in Zagreb hätte die Aufgabe allerdings deutlich leichter gemacht. Das glaubt auch Marcus Slaughter. "Mit einem Sieg wären wir der Top-16-Runde sehr nahe gewesen. Wir haben die Erwartungen an uns nicht erfüllt. Es ist sehr enttäuschend", sagte der Neuzugang.

In seiner Sechsergruppe muss Bamberg zwei Teams hinter sich lassen, in der kommenden Woche geht es gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter ZSKA Moskau.

Die Russen haben das Ticket für die Runde der letzten 16 bereits sicher. Danach warten noch die Schlüsselspiele beim Tabellendritten Unicaja Malaga und gegen Schlusslicht Zalgiris Kaunas. Zum Abschluss der Gruppenphase geht es nach Athen.

Dass die Bamberger vor fünf Wochen zum Euroleague-Auftakt beim ersten Aufeinandertreffen mit Zagreb keinerlei Mühe hatten, ist für Fleming nicht der Grund für die Pleite in Kroatien.

Zweite Niederlage in Folge

"Wir haben Zagreb nicht unterschätzt. Wir waren einfach nicht bereit. Leider hatten wir die gleiche Situation wie am Sonntag", sagte der 41-Jährige.

Bamberg hatte am Wochenende 81:87 (48:41) bei Alba Berlin verloren und damit die erste Saisonniederlage in der Bundesliga erlitten. Dass der Double-Gewinner nach einer derartigen Enttäuschung keine Antwort findet, ist selten.

Zuletzt hatte Bamberg vor fast zwei Jahren zwei Pflichtspiele nacheinander verloren, Anfang Januar 2010 setzte es in der Bundesliga zwei Niederlagen in Serie. Auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur tritt der Spitzenreiter am Sonntag (17.00 Uhr) bei den LTi Giessen 46ers an.

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