Der Super-Basketball-Sonntag im Überblick

Die Bayern und das deutsche Hassduell

Von SPOX
Samstag, 19.11.2011 | 23:31 Uhr
Julius Jenkins wechselte vor der Saison von Alba Berlin zu den Brose Baskets Bamberg
© Getty
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Ein Double-Header als Highlight: Werden die Frankfurter das nächste Opfer des FC Bayern? Und wie feindselig werden die Meister aus Bamberg von Alba Berlin empfangen? Aggressiv ging es bereits vorher zu.

FC Bayern - Skyliners Frankfurt (15 Uhr im LIVE-TICKER)

Das Duell des Spiels: Steffen Hamann vs. Justin Gray. Die BBL wird von den Point Guards dominiert, alleine 4 der besten 6 Scorer spielen auf der Eins. Einer davon: Frankfurts Gray (16,0 Punkte), einer der wenigen Lichtblicke bei den sonst so enttäuschenden Skyliners.

Wenn die Bayern Gray ausschalten können, wäre das mehr als die halbe Miete, denn außer ihm erwies sich bisher nur NBA-Draft-Pick Jon Leuer (13,6 Punkte) als konstanter Punktelieferant der Frankfurter. Für das Ausschalten von Gray zuständig: Bayerns Steffen Hamann.

Dessen ohnehin miserabler Wurf hat sich in dieser Saison sogar noch verschlechtert (23,1 Prozente Dreier, 52,6 Prozent Freiwürfe), aber als Verteidiger gehört er immer noch zu den Besten Deutschlands.

Die Zahl des Spiels: 16. Mit großen Ambitionen und einem neuen Geldgeber (Fraport) in die Saison gestartet, findet sich Frankfurt nur auf dem 16. Rang wieder, einen Platz über der Abstiegszone.

Dabei wurde das Team mit Leuer, Gray und den beiden deutschen Nationalspielern Herber und Ohlbrecht hochkarätig verstärkt. Eine weitere Niederlage würde Trainer Muli Katzurin zusätzlich unter Druck setzen.

Das Zitat des Spiels: "Chevon kratzt erst an der Oberfläche." (Bayern-Coach Bauermann über Center Chevon Troutman, der aus der Not verpflichtet wurde, sich aber mit 4 Double-Doubles aus 5 Spielen als Top-Lösung erweist)

Alba Berlin - Brose Baskets Bamberg (17 Uhr im LIVE-TICKER)

Das Duell des Spiels: Torrin Francis vs. Tibor Pleiß. Im "Hass-Gipfel" (Berliner Kurier) werden Emotionen eine wichtige Rolle spielen. Aber als mitentscheidend wird sich auch erweisen, wer die Bretter regiert. Dabei im Fokus: Francis und Pleiß. Berlins Francis spielte in der Vorbereitung desolat, stabilisierte sich zuletzt aber, ohne sein ganzes Potenzial auszuschöpfen.

Der extrem inkonstante Pleiß wiederum verlor in Bamberg die Starter-Rolle und etwas an Selbstvertrauen, aber zuletzt steigerte er sich wieder (9 Punkte und 9 Rebounds beim Panathinaikos-Sieg). Pleiß (2,15 Meter) ist gefordert, gegen Francis (2,10) und dessen Backup Idbihi (2,08) dagegenzuhalten, denn sein Center-Kollege Slaughter misst bei aller Athletik nur 2,04 Meter.

Die Zahl des Spiels: 13. Seit seinem Aufsehen erregenden Wechsel von Berlin nach Bamberg wusste Ex-BBL-MVP Julius Jenkins nur teilweise zu überzeugen, zu unbeständig waren seine Leistungen beim Meister. Entsprechend enttäuschend begann er in der Euroleague gegen Panathinaikos: 0 Punkte zur Pause.

In der zweiten Hälfte aber drehte er auf und hatte mit 13 Punkten großen Anteil am Sensationssieg, 11 Zähler davon innerhalb von 8 Minuten. Sollte Jenkins in Berlin auch so auftrumpfen, wird Alba es bereuen, ihn nicht vom Verbleib überzeugt zu haben.

Das Zitat des Spiels: "Ich will Bamberg unbedingt schlagen, weil ich die einfach nicht mag!" (In einem von Alba eigens vor dem Bamberg-Spiel produzierten Videoclip gießt Berlin-Spielmacher Heiko Schaffartzik weiter Öl ins Feuer im angespannten Verhältnis der Erzrivalen)

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