Baldi: "Dann müssen wir es selber stemmen"

SID
Freitag, 21.10.2011 | 15:40 Uhr
Marco Baldi übt harsche Kritik an der momentanen TV-Vermarktung des deutschen Basketball
© Getty
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Marco Baldi erhöht den Druck auf die TV-Sender. Der streitbare Geschäftsführer des Basktball-Bundesligisten Alba Berlin bringt die Selbstvermarktung der Bundesliga ins Spiel, sollten die Einnahmen aus den TV-Verträgen zukünftig nicht steigen.

"Wir müssen Alternativen haben. Wenn die Sender nicht einsteigen wollen, dann müssen wir es selber stemmen. In diese Richtung werden wir kommen müssen", sagte Baldi im Interview mit der Nachrichtenagentur "dapd". "Denn eines ist klar: So, wie wir es bisher gemacht haben, reicht es eben nicht", sagte Baldi.

Der Spartensender "Sport1" besitzt die Übertragungsrechte an der Bundesliga, der Vertrag läuft zum Ende der aktuellen Saison aus. Einnahmen erzielen die Vereine kaum, Ligasponsor Beko finanziert einen Großteil der Übertragungen.

Bayern bringt Vorteile

"Wenn ich sehe, wie der Handball bei 'Sport1' promotet wird, um diese Investition zu amortisieren, dann kommen wir mit Sonderangeboten nicht weiter", sagte Baldi, der die Liga auch aufgrund des Engagements vom FC Bayern München inzwischen in einer verbesserten Position sieht.

Die Bayern würden Zuschauer bringen, den Wettbewerb ankurbeln und die Menschen wie die Medien auf die Beine bringen, äußerte sich der 49-Jährige.

Das Märchen vom gallischen Dorf

Zudem erneuerte Baldi die Kritik an Meister Brose Baskets Bamberg und deren Manager Wolfgang Heyder. "Der Kollege Heyer, den ich sehr schätze, erzählt seit einiger Zeit Märchen. Dieses Märchen lautet: Wir sind das gallische Dorf, das es einzig durch Gewitztheit, Intelligenz und Zusammenhalt schafft, den Großen immer mal wieder ein Schnippchen zu schlagen", sagte Baldi.

Bereits vor Beginn der Saison hatten sich die Macher der beiden Top-Temas über die Medien einen verbalen Schlagabtausch geliefert, in dem Heyder seinem Kollegen aus der Hauptstadt unter anderem vorwarf, er würde "entweder nicht rechnen können oder seine Verträge nicht kennen."

Nowitzki die Ausnahme

Dem aufkommenden Wunsch, aufgrund des Lockouts in der NBA doch einige Superstars nach Deutschland zu holen, erteilte Baldi indes weiterhin eine klare Absage: "Das ist unseriös. Wir haben immer klar gesagt, dass wir nur bei Dirk Nowitzki eine Ausnahme machen würden und daran hat sich nichts geändert."

Sollten sich Spielergewerkschaft und die Liga in den USA nicht einigen und die gesamte Saison ausfallen, würden die Karten allerdings neu gemischt, sagte Baldi.

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