Dirk Nowitzki im Interview

"Die gefährlichsten Schützen der NBA"

Von Aufgezeichnet von Haruka Gruber
Donnerstag, 01.09.2011 | 14:31 Uhr
Dirk Nowitzki erzielte zum Auftakt gegen Israel 25 Punkte
© Getty
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Beim deutlichen 91:64-Erfolg über Israel zeigte die deutsche Mannschaft ihren Basketball der Zukunft. Nowitzki ist zufrieden - und bremst dennoch. Er warnt vor einem Dreier-Feuerwerk der Italiener (19.45 Uhr im LIVE-TICKER). Der NBA-Superstar stellte sich nach dem EM-Auftakt den Fragen der deutschen Journalisten.

Frage: Wie lautet Ihr Fazit nach dem Sieg über Israel?

Dirk Nowitzki: Wir wollten mit Selbstvertrauen ins Turnier starten, gut zusammenspielen und ein Ausrufezeichen setzen. Das hat geklappt. Es war ein sehr, sehr guter Test. Wir haben zwar einige Fehler in der Verteidigung gemacht, die bestraft worden sind. Aber insgesamt haben wir gut verteidigt.

Frage: Und die Offensive?

Nowitzki: Wir haben einen guten Mix gefunden. In der ersten Halbzeit haben die Israelis uns weniger gedoppelt, so dass Chris im Lowpost agieren konnte. In der zweiten Halbzeit kam der zweite Gegenspieler schneller, dann haben wir den Ball von innen nach außen gespielt und dort gut laufen lassen. Es waren ein paar schöne Ballstafetten dabei.

Frage: Wie lässt sich der Basketball-Stil des DBB-Teams beschreiben?

Nowitzki: Wir haben innen mit Chris und mir Vorteile. Wenn dann die gegnerischen Flügel- und die Aufbauspieler von außen reinsinken, müssen unsere Flügelspieler den Freiraum nutzen. Das haben sie gut gemacht. Wir haben wichtige Dreier getroffen, wenn Israel Chris oder mich gedoppelt hat. Das ist das Spiel, das wir in der Zukunft zeigen wollen. Gegen Italien müssen wir aber noch besser zusammenspielen, noch besser innen stehen.

Frage: Italien hat gegen Serbien mit 68:80 verloren. Wie stark erwarten Sie den nächsten Gegner?

Nowitzki: Das ist ein ganz anderer Brocken als Israel. Es wird schwer. Italien hat sich unser erstes Spiel sicherlich angeschaut und wird uns ganz anders angehen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.

Frage: Was sind die Stärken der Italiener?

Nowitzki: Sie haben sehr gefährliche Werfer. Andrea Bargnani, Danilo Gallinari und Marco Belinelli sind derzeit mit die gefährlichsten Schützen der NBA.

Frage: Wie belastend wird es sein, in sechs Tagen fünf Partien bestreiten zu müssen?

Nowitzki: Das Gute ist: Wir spielen immer abends. Uns steht der ganze Tag zur Verfügung, um sich behandeln zu lassen und ein bisschen zu relaxen. Hoffentlich sind wir dann wieder topfit.

Frage: Chris Kaman wirkt körperlich frischer als im Olympia-Jahr 2008. Sehen Sie das ähnlich?

Nowitzki: Vor drei Jahren war Chris ein bisschen verletzt und nicht in Topform. Jetzt steht er seit zwei Monaten im Training und hat in der Vorbereitung in jeder Partie super gespielt. Er ist gut auf den Beinen, verfügt über einen super Mitteldistanzwurf. Und in der Zone ist er eine Macht. Wir werden versuchen, auch gegen Italien seine Stärke am Korb auszunutzen.

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