Start in der zweiten Liga

FCB: Startschuss für Mission Aufstieg

SID
Freitag, 24.09.2010 | 12:39 Uhr
Dirk Bauermann ist seit 2003 Bundestrainer
© Getty
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Am Samstag fällt der Startschuss für eine neue Ära im deutschen Basketball. Bayern München betritt mit Bundestrainer Dirk Bauermann auf dem Komandostand die Bühne 2. Bundesliga. Gegner ist der neunmalige deutsche Meister USC Heidelberg.

Es gibt gute Ansätze, noch keine Konstanz, aber vor allem viel Hoffnung. "Wir könnten eine gute Rolle in der Bundesliga spielen", sagte Dirk Bauermann, der Frontmann der neuen Basketball-Bewegung in München. Doch soweit ist es noch nicht. Am Samstag (19.30 Uhr) startet der Bundestrainer mit den Korbjägern von Bayern München gegen den neunmaligen deutschen Meister USC Heidelberg zunächst mal in der 2. Basketball-Bundesliga (ProA).

Das Ziel ist klar: Die Gegner in der nächsten Saison sollen Alba Berlin oder Brose Baskets Bamberg heißen. Gegen den Meister aus dem Frankenland kassierten die "Bauermänner" aus München am Donnerstag im dritten Aufeinandertreffen mit einem 60:73 die dritte Niederlage. "Aber wir waren über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner", resümierte Bauermann.

Bauermann: FCB Liga-Favorit

Positiv stimmt den Coach, dass die Testspiele gegen Bamberg vor dem Startschuss für die "Mission Aufstieg" trotz dreier Niederlagen "keine Selbstmordunternehmen waren".

Er glaube, dass "keine andere ProA-Mannschaft so mitgespielt hätte", sagte der 52-Jährige und bezeichnete sein Team somit indirekt als Liga-Favoriten. Nur das ist aber auch der Anspruch des neunmaligen Meisterschafts-Trainers: Der sofortige Aufstieg in die Erste Liga.

Dass dieser Schritt nach 30 Ligaspielen im April 2011 geglückt sein muss, ist sowieso Voraussetzung für das Gelingen des Großprojektes.

Hoeneß: "Ich mache das nicht für mich"

Geschätzte zwei Millionen Euro hat Bayern München in die Basketballabteilung investiert, laut Präsident Uli Hoeneß vor allem für die Fans des Traditionsvereins: "Ich mache das nicht für mich, sondern nur für unsere Anhänger. Von denen muss jetzt was zurückkommen, dann verspreche ich: Wenn ich Gas gebe, wird es ernst." Zumindest die Zahlen der Saisoneröffnung in Münchens Olympia-Eishalle sprechen für großes Interesse: 2800 Zuschauer verfolgten das erste Heimspiel der Bayern, für die Partie gegen Heidelberg sind schon 1300 Dauerkarten verkauft.

Hoeneß kündigte aber sogar an, dass er noch mehr erwarte: "Ein Schnitt von 2000 Zuschauern reicht nicht", sagte der 58-Jährige. Immerhin rund 18.000 Mitglieder sprachen sich in einer Umfrage für die Förderung der Basketball-Abteilung aus, die sollten laut Hoeneß "jetzt auch kommen".

Von der Magie der schnellen Sportart habe sogar er sich schnell anstecken lassen: "Die Atmosphäre ist toll und sie wird noch besser, wenn es um Punkte geht." Dann werde auch Hoeneß Basketball zu seiner "zweiten Leidenschaft" machen.

"Sechs bis acht Wochen, bis wir eingespielt sind"

Dass Bauermanns Team durchaus großes Potenzial hat, zeigte vor allem das erste Viertel gegen Bamberg. Die Stammformation um die neu verpflichteten Nationalspieler Steffen Hamann und Demond Greene war dem Favoriten zumindest in der Anfangsphase ebenbürtig.

"Dann fehlte uns aber die Konstanz", sagte Bauermann. Er rechne mit "sechs bis acht Wochen, bis wir eingespielt sind". Die kurze Vorbereitung und vor allem das Kennenlernen des Teams, für das in Jonathan Wallace, Artur Kolodziejski, Alexander Nadjfeji, Beckham Wyrick, Darius Hall und Bastian Doreth noch sechs weitere Neuzugänge auflaufen werden, sei noch nicht abgeschlossen.

Bauermann sieht den Tabellenachten der Vorsaison im Moment bei "65 Prozent, mit viel Luft nach oben." Die Basketball-Szene rätselt dennoch schon, ob das hochkarätig besetzte Team überhaupt ein Spiel der ProA-Saison verlieren werde. "Die Atmosphäre ist toll, das Potenzial ist da", bestätigte Bambergs Geschäftsführer Wolfgang Heyder. Nicht mit Angst, sondern mit Freude würden die Bundesligisten aber nach München schauen, und vor allem mit der Hoffnung auf "einen Schub für den deutschen Basketball".

Demond Greene im Interview: Der FCB ist eine weltweite Marke

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