Freitag, 02.07.2010

BBL verliert Attraktion

Heiko Schaffartzik geht nach Ankara

Er brachte Streetball-Flair in die BBL und gehört zu den neuen Stars des deutschen Basketballs. Jetzt sucht Heiko Schaffartzik eine neue Herausforderung. Es geht in den Süden zu Türk Telekom Ankara.

Heiko Schaffartzik erreichte mit Braunschweig überraschend das Playoff-Halbfinale
© Getty
Heiko Schaffartzik erreichte mit Braunschweig überraschend das Playoff-Halbfinale
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com

Nach seinem Durchbruch bei der EM 2009 und den überzeugenden Vorstellungen in der abgelaufenen BBL-Saison war davon auszugehen, dass Spielmacher Heiko Schaffartzik die New Yorker Phantoms Braunschweig verlassen wird.

Jetzt wurde aus einer Vermutung Gewissheit: Der 26-Jährige teilte mit, dass er Braunschweig verlassen uns ins Ausland wechseln wird.

Gegenüber SPOX bestätigte Schaffartzik, dass seine Zukunft in der Türkei liegt. Genauer: bei Türk Telekom Ankara.

Ankara zog letzte Saison als Hauptrunden-Fünfter in die türkischen Playoffs ein, in der ersten Runde kam jedoch gegen Besiktas das sofortige Aus (1-3). Aus dem Grund wird die Mannschaft unter anderem mit Schaffartzik verstärkt.

WM in der neuen Wahlheimat

"Die Begründung für meine Entscheidung ist einfach und nicht besonders neu: Ich möchte endlich Erfahrung im Ausland sammeln, eine neue Kultur kennenlernen und mich sportlich weiterentwickeln", sagte Schaffartzik, der bei der Ende August startenden Basketball-WM in seiner neuen Wahlheimat Türkei eine wichtige Rolle in den Plänen von Bundestrainer Dirk Bauermann spielt.

Zusammen mit Berlins Steffen Hamann wird Schaffartzik das Point-Guard-Duo bilden.

Playoff-Halbfinale mit Braunschweig

"Wir hätten ihn sehr gerne als einen der Eckpfeiler unserer Mannschaft behalten und haben bis zuletzt alles versucht, ihn in Braunschweig zu halten", sagte Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun.

In der abgelaufenen BBL-Saison erreichte Braunschweig auch dank 10,4 Punkten und 3,4 Assists von Schaffartzik die Playoffs. In der ersten Runde wurde sensationell Oldenburg ausgeschaltet, im Halbfinale behielt aber der spätere Meister Bamberg mit 3-0 die Oberhand.

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