Baskets kämpfen gegen Titelverteidiger-Fluch

SID
Samstag, 08.05.2010 | 12:45 Uhr
Die EWE Baskets Oldenburg sind der gejagte Titelverteidiger in den Playoffs
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Der amtierende Meister EWE Baskets Oldenburg kämpft in den Playoffs der BBL gegen den Titelverteidiger-Fluch (JETZT im LIVESCORE). Seit 2003 konnte der Meistertitel nie erfolgreich verteidigt werden.

Meister EWE Baskets Oldenburg will den Titelverteidiger-Fluch durchbrechen, Europapokalsieger BG Göttingen sich von der Euphoriewelle tragen lassen, und der achtmalige Champion Alba Berlin trotz Querelen seine gute Saison krönen: In der Basketball-Bundesliga beginnt heute mit den Playoffs um die deutsche Meisterschaft die heiße Phase. Oldenburg hat als Hauptrunden-Erster den Vorteil, in allen entscheidenden Spielen Heimrecht zu besitzen, doch seit 2003 konnte kein Meister mehr seinen Titel erfolgreich verteidigen.

"Mit dem Start der Playoffs beginnt die Saison wieder bei Null. Was war, zählt nicht mehr", sagte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic vor dem Endrunden-Start gegen die Phantoms Braunschweig.

"Der Druck hat schon während der ganzen Hauptrunde auf uns gelastet. Jeder will den Meister schlagen, das ist doch klar. Aber wir haben gelernt, damit umzugehen", meinte Krunic und freute sich über die Pole Position im Meisterschaftsrennen.

Alba Berlin startet dagegen erstmals seit sieben Jahren nicht vom ersten Platz aus in sein Duell des Playoff-Viertelfinales, das wie alle weiteren Runden nach dem Modus Best-of-five ausgetragen wird.

Alba Berlin zuversichtlich

Dennoch sind sie beim Hauptstadtklub, der am Sonntag auf die Frankfurt Skyliners trifft, gewohnt offensiv. "Das war bislang eine exzellente Saison. Jetzt geht es darum, sie zu krönen", sagte Alba-Geschäftsführer Marco Baldi. Und Trainer Luka Pavicevic meinte: "Wir haben meiner Meinung nach das am besten besetzte Team der Liga."

Doch Alba kämpft nicht nur an der sportlichen Front: Ausgerechnet zur heißen Saisonphase herrscht nach Albas öffentlicher Schiedsrichter-Kritik und dem Vorwurf der Benachteiligung Eiszeit zwischen den Berlinern und der Liga-Führung. Baldi kassierte für seine kritischen Äußerungen bereits eine Geldstrafe, Coach Pavicevic droht derzeit das gleiche Schicksal. Aus Protest zog sich Alba aus allen BBL-Gremien zurück.

"Wir erzeugen die Spannung in der Liga nicht künstlich. Zudem arbeiten wir sehr hart an der Leistung der Schiedsrichter, die wir aber schon jetzt passabel finden", sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer und wehrte sich damit gegen die Vorwürfe.

Die Berliner versuchen sich derweil auf das Sportliche zu konzentrieren: "Alle negativen Gedanken werden jetzt weggewischt", meinte Pavicevic, der mit seinem Team im Eurocup erst im Finale scheiterte.

Göttingen will die Euphorie mitnehmen

Göttingen gewann dagegen am vergangenen Wochenende die Eurochallenge. Gegen die Eisbären Bremerhaven soll die Euphorie mitgenommen werden.

"Jetzt konzentrieren wir uns voll auf die Playoffs, in denen wir möglichst erfolgreich spielen wollen", sagte BG-Coach John Patrick.

Im ersten Spiel müssen die Veilchen allerdings praktisch auf ihr Heimrecht verzichten.

Göttingen muss nach Kassel ausweichen

Wegen einer Messe ist die Lok-Halle gesperrt und die Göttinger müssen ins 45 Kilometer entfernte Kassel ausweichen.

Im vierten Viertelfinal-Duell treffen die Telekom Baskets Bonn auf Pokalsieger Brose Baskets Bamberg. Vizemeister Bonn feierte zuletzt mit dem 84:80 nach Verlängerung gegen Oldenburg eine erfolgreiche Generalprobe für die Playoffs. "Das war ein toller Test für die Serie gegen Bamberg", sagte Bonns Coach Michael Koch.

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