Sonntag, 30.05.2010

Basketball

Bamberg schafft Play-off-Final-Einzug

Nach dem 94:82 gegen die New York Phantoms Braunschweig haben die Brose Baskets Bamberg den Einzug ins Playoff-Finale geschafft. Bamberg kann in dieser Saison das Double holen.

Bambergs Predrag Suput (r.) setzt sich gegen den Braunschweiger Tomasz Cielebak (l.) durch
© sid
Bambergs Predrag Suput (r.) setzt sich gegen den Braunschweiger Tomasz Cielebak (l.) durch

Pokalsieger Brose Baskets Bamberg befindet sich auf dem besten Weg zum Double. Der Meister von 2005 und 2007 setzte sich in den Playoffs auch im dritten Halbfinal-Duell mit den Phantoms Braunschweig mit 94:82 (44:37) durch und steht zum fünften Mal im Finale um die deutsche Meisterschaft.

Die Franken warten nun auf ihren Gegner, der vielleicht schon am kommenden Dienstag nach dem vierten Spiel zwischen den Skyliners Frankfurt und Eisbären Bremerhaven feststeht. Nach dem deutlichen 79:53 (45:29) am Samstag führen die Hessen in der Best-of-Five-Serie mit 2:1.

Sollten sich die Frankfurter in eigener Halle durchsetzen, käme es zum dritten Mal nach 2004 und 2005 zum Final-Duell gegen Bamberg. Vor sechs Jahren hatten sich die Skyliners mit 3:2 durchgesetzt.

Doch diesmal dürften die Franken, die in den laufenden Playoffs noch ungeschlagen sind, nachdem sie im Viertelfinale auch die Telekom Baskets Bonn mit 3:0 aus dem Wettbewerb gefegt hatten, als Favorit in die Serie gehen.

Mit starker Defensive zum Erfolg

Bamberg legte in eigener Halle erneut mit seiner starken Defensive den Grundstein zum Erfolg, leistete sich jedoch ungewohnte Schwächen in der Offensive und besonders von der Drei-Punkte-Linie. Braunschweig, Tabellenachter nach der Bundesliga-Hauptrunde, wehrte sich mit viel Kampfgeist und geriet erstmals unmittelbar vor der Halbzeitpause mit 35:44 deutlicher in Rückstand.

Nach dem Wechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start und zogen auf 54:40 davon. Die Treffsicherheit von Anton Gavel (23 Punkte) und Predrag Suput (19 Punkte) besiegelte den am Ende doch noch hart erarbeiteten Sieg.

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"Wir hatten am Anfang mit der Zonenverteidigung der Braunschweiger Probleme, haben aber am Ende des dritten Viertels den Grundstein gelegt. Jetzt wollen wir auch deutscher Meister werden", sagte Bambergs Top-Scorer Gavel, und Braunschweigs Heiko Schaffartzik gab zu: "Bamberg war klar besser über die gesamte Serie. Wir haben mit Oldenburg im Viertelfinale den amtierenden Meister rausgeworfen und sind am vermutlich kommenden Meister gescheitert."

Der Nationalspieler versuchte in der Schlussphase alles, aber seine insgesamt 12 Punkte, 4 Rebounds und 4 Assists reichten nicht für einen Sieg. Neben Schaffartzik war Jason Cain (22) bester Braunschweiger.

Frankfurt vor Finaleinzug

Nur noch ein Sieg trennt die Frankfurter zum großen Coup. Zwei Tage nach dem knappen 84:83 in eigener Halle über die Eisbären verschafften sich die Hessen mit einer konzentrierten Vorstellung in Bremerhaven gehörig Respekt. Dabei nutzte das Team von Trainer Gordon Herbert vor 3650 Zuschauern eine Schwächephase der Gastgeber im zweiten Viertel zur Vorentscheidung.

Mit 25:9 bei einer 15:0-Serie im zweiten Spielabschnitt legten die Frankfurter den Grundstein zur komfortablen Halbzeitführung und zeigten dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung, zumal mit Ex-Nationalspieler Pascal Roller, Derrick Allen und Dragan Labovic (je 11 Zähler) gleich drei Akteure zweistellig punkteten.

"Wir haben als Mannschaft gespielt, meine Spieler waren voll fokussiert", lobte Coach Herbert und Routinier Roller ergänzte: "Die Serie ist noch nicht entschieden. Doch wenn wir die Intensität hoch halten können, sehe ich dem nächsten Spiel optimistisch entgegen."

Frankfurt auf dem Weg ins Finale

 


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