Tiger Woods, Michael Jordan und Co.: Die größten Sportler-Comebacks aller Zeiten

 
Elf Jahre musste Tiger Woods auf einen Major-Triumph warten, dann siegte er beim US Masters. Sein "Sieg für die Ewigkeit" gilt als eines der größten Sportler-Comebacks aller Zeiten. SPOX zeigt weitere Stehaufmännchen - und weibchen der Sportgeschichte.
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Elf Jahre musste Tiger Woods auf einen Major-Triumph warten, dann siegte er beim US Masters. Sein "Sieg für die Ewigkeit" gilt als eines der größten Sportler-Comebacks aller Zeiten. SPOX zeigt weitere Stehaufmännchen - und weibchen der Sportgeschichte.
KATARINA WITT (Eiskunstlauf): Zweimal wurde das "schönste Gesicht des Sozialismus" Olympiasiegerin, viermal Weltmeisterin. 1988 trat Witt zurück, sechs Jahre später feierte sie ihr Comeback.
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KATARINA WITT (Eiskunstlauf): Zweimal wurde das "schönste Gesicht des Sozialismus" Olympiasiegerin, viermal Weltmeisterin. 1988 trat Witt zurück, sechs Jahre später feierte sie ihr Comeback.
Die Eis-Diva lief bei den Spielen in Lillehammer zu den Klängen des Hildegard-Knef-Evergreens "Sag' mir wo die Blumen sind." Doch der Sport hatte sich ohne die Witt weiterentwickelt: Es reichte nur noch zu Platz sieben.
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Die Eis-Diva lief bei den Spielen in Lillehammer zu den Klängen des Hildegard-Knef-Evergreens "Sag' mir wo die Blumen sind." Doch der Sport hatte sich ohne die Witt weiterentwickelt: Es reichte nur noch zu Platz sieben.
MONICA SELES (Tennis): Eroberte 1991 als bis dahin jüngste Spielerin Platz eins der Weltrangliste, die Dominanz von Steffi Graf bröckelte. Dann kam der 30. April 1993. Auf dem Center Court in Hamburg wird sie von einem Graf-Fan niedergestochen.
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MONICA SELES (Tennis): Eroberte 1991 als bis dahin jüngste Spielerin Platz eins der Weltrangliste, die Dominanz von Steffi Graf bröckelte. Dann kam der 30. April 1993. Auf dem Center Court in Hamburg wird sie von einem Graf-Fan niedergestochen.
Es ist der Tag, der ihre "Seele beschädigte", wie Seles sagte. Die äußerliche Wunde heilte, doch es dauerte Jahre, ehe sie auf den Platz zurückkehrte. 1996 gewann sie einen weiteren Grand Slam, doch litt sie unter Essstörungen. 2008 kam das Karriereende.
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Es ist der Tag, der ihre "Seele beschädigte", wie Seles sagte. Die äußerliche Wunde heilte, doch es dauerte Jahre, ehe sie auf den Platz zurückkehrte. 1996 gewann sie einen weiteren Grand Slam, doch litt sie unter Essstörungen. 2008 kam das Karriereende.
MARIO LEMIEUX (Eishockey): Seine Karriere wird von mehreren schweren Krankheiten überschattet. 1993 erkrankte er an Lymphdrüsenkrebs und beendete 1997 nach erfolgreicher Behandlung seine Karriere.
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MARIO LEMIEUX (Eishockey): Seine Karriere wird von mehreren schweren Krankheiten überschattet. 1993 erkrankte er an Lymphdrüsenkrebs und beendete 1997 nach erfolgreicher Behandlung seine Karriere.
Aufgrund seiner bis dahin schon großen Karriere (dreifacher NHL-MVP und zweifacher Champion mit den Pittsburgh Penguins) verzichtete die NHL auf die Dreijahresfrist und nahm ihn unverzüglich in die Hall of Fame auf.
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Aufgrund seiner bis dahin schon großen Karriere (dreifacher NHL-MVP und zweifacher Champion mit den Pittsburgh Penguins) verzichtete die NHL auf die Dreijahresfrist und nahm ihn unverzüglich in die Hall of Fame auf.
2000 kehrte er zurück und absolvierte bis zu seinem Karriereende 2006 noch 170 Partien für Pittsburgh, in denen ihm 229 Scorerpunkte gelangen. Er gilt als einer der besten NHL-Spieler aller Zeiten.
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2000 kehrte er zurück und absolvierte bis zu seinem Karriereende 2006 noch 170 Partien für Pittsburgh, in denen ihm 229 Scorerpunkte gelangen. Er gilt als einer der besten NHL-Spieler aller Zeiten.
KURT WARNER (American Football): Führte die St. Louis Rams als Nobody-Quarterback zum Super-Bowl Sieg 2000. Ein Jahr später wurder er MVP und verlor erst im Super Bowl gegen die New England Patriots. Dann ging es jedoch stetig bergab.
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KURT WARNER (American Football): Führte die St. Louis Rams als Nobody-Quarterback zum Super-Bowl Sieg 2000. Ein Jahr später wurder er MVP und verlor erst im Super Bowl gegen die New England Patriots. Dann ging es jedoch stetig bergab.
Er verlor seinen Starting-Job bei den Rams, ging zu den New York Giants und war auch dort nur Backup. 2005 ging er zu den Arizona Cardinals, wo er ebenfalls nur als Ersatzmann hinter der Quarterback-Hoffnung Matt Leinart war.
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Er verlor seinen Starting-Job bei den Rams, ging zu den New York Giants und war auch dort nur Backup. 2005 ging er zu den Arizona Cardinals, wo er ebenfalls nur als Ersatzmann hinter der Quarterback-Hoffnung Matt Leinart war.
Warner zog an Leinart vorbei und führte die bis dahin erfolglosen Cardinals 2008 ins Endspiel. Auf die dramatisch Pleite gegen Pittsburgh, folgte 2009 erneut ein Playoff-Run, nach dem Warner seine Karriere beendete und 2017 Hall-of-Famer wurde.
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Warner zog an Leinart vorbei und führte die bis dahin erfolglosen Cardinals 2008 ins Endspiel. Auf die dramatisch Pleite gegen Pittsburgh, folgte 2009 erneut ein Playoff-Run, nach dem Warner seine Karriere beendete und 2017 Hall-of-Famer wurde.
TED WILLIAMS (Baseball): Debütierte 1939 für die Boston Red Sox und machte sich binnen drei Jahren einen Ruf als herausragender Hitter. Musste dann seine Karriere für drei Jahre unterbrechen, weil er im 2. Weltkrieg als Marine dienen musste.
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TED WILLIAMS (Baseball): Debütierte 1939 für die Boston Red Sox und machte sich binnen drei Jahren einen Ruf als herausragender Hitter. Musste dann seine Karriere für drei Jahre unterbrechen, weil er im 2. Weltkrieg als Marine dienen musste.
Als er zurückkam knüpfte er gleich an seine herausragenden Leistungen an, wurde 1946 MVP, 1949 noch einmal und 1966 Hall-of-Famer. Gilt heute als größter Hitter aller Zeiten und wurde von Sporting News zum achtbesten Spieler des Jahrhunderts gewählt.
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Als er zurückkam knüpfte er gleich an seine herausragenden Leistungen an, wurde 1946 MVP, 1949 noch einmal und 1966 Hall-of-Famer. Gilt heute als größter Hitter aller Zeiten und wurde von Sporting News zum achtbesten Spieler des Jahrhunderts gewählt.
GREG LEMOND (Radsport): Im April 1987 war LeMond so gut wie tot. Bei einem Jagdunfall wurde er, der ein Jahr zuvor die Tour de France gewonnen hatte, von seinem Schwager lebensgefährlich verletzt, mehr als 60 Schrotkugeln landeten in seinem Körper.
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GREG LEMOND (Radsport): Im April 1987 war LeMond so gut wie tot. Bei einem Jagdunfall wurde er, der ein Jahr zuvor die Tour de France gewonnen hatte, von seinem Schwager lebensgefährlich verletzt, mehr als 60 Schrotkugeln landeten in seinem Körper.
1989 kehrte er zur Tour zurück, noch immer mit zahlreiche Kugeln im Rücken - und gewann nach einem dramatischen Duell mit acht Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Laurent Fignon. 1990 folgte LeMonds dritter und letzter Triumph auf der Großen Schleife.
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1989 kehrte er zur Tour zurück, noch immer mit zahlreiche Kugeln im Rücken - und gewann nach einem dramatischen Duell mit acht Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Laurent Fignon. 1990 folgte LeMonds dritter und letzter Triumph auf der Großen Schleife.
LANCE ARMSTRONG (Radsport): Mit seiner Rückkehr in der Radsportzirkus 1998 nach anderthalbjähriger Pause wegen einer Krebserkrankung und den folgenden sieben Tour-Siegen erschuf der Texaner einen Mythos, auf den er sich zeit seiner Karriere berief.
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LANCE ARMSTRONG (Radsport): Mit seiner Rückkehr in der Radsportzirkus 1998 nach anderthalbjähriger Pause wegen einer Krebserkrankung und den folgenden sieben Tour-Siegen erschuf der Texaner einen Mythos, auf den er sich zeit seiner Karriere berief.
Aber spätestens mit der Enttarnung als einer der skrupellosesten Doping-Betrüger zerfiel dieser Mythos zu Staub. 2005 hatte Armstrong seinen Rücktritt erklärt, vier Jahre später meldete er sich zurück und fuhr noch zweimal die Tour de France.
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Aber spätestens mit der Enttarnung als einer der skrupellosesten Doping-Betrüger zerfiel dieser Mythos zu Staub. 2005 hatte Armstrong seinen Rücktritt erklärt, vier Jahre später meldete er sich zurück und fuhr noch zweimal die Tour de France.
Zum achten und neunten Mal wollte er gewinnen - heute besitzt er keinen einzigen Tour-Titel mehr. Einst galt seine Geschichte als größtes Comeback der Sportgeschichte, heute ist sie eine Geschichte vom größten Betrug aller Zeiten.
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Zum achten und neunten Mal wollte er gewinnen - heute besitzt er keinen einzigen Tour-Titel mehr. Einst galt seine Geschichte als größtes Comeback der Sportgeschichte, heute ist sie eine Geschichte vom größten Betrug aller Zeiten.
MICHAEL SCHUMACHER (Formel 1): Knapp drei Jahre hielt es der Rekordweltmeister als Königsklassen-Rentner aus. Als auch gelegentliche Renneinsätze auf dem Motorrad keine Befriedigung mehr brachten, zog es den Kerpener ins Kerngeschäft zurück.
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MICHAEL SCHUMACHER (Formel 1): Knapp drei Jahre hielt es der Rekordweltmeister als Königsklassen-Rentner aus. Als auch gelegentliche Renneinsätze auf dem Motorrad keine Befriedigung mehr brachten, zog es den Kerpener ins Kerngeschäft zurück.
Im Juli 2009 verhinderte noch das Veto der Ärzte einen Einsatz als Ersatzfahrer für den verunfallten Massa. 5 Monate später unterschrieb er dann für drei Jahre bei Mercedes, doch das Denkmal bröckelte: WM-Plätze 8, 9 und 13, ein Mal auf dem Podium.
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Im Juli 2009 verhinderte noch das Veto der Ärzte einen Einsatz als Ersatzfahrer für den verunfallten Massa. 5 Monate später unterschrieb er dann für drei Jahre bei Mercedes, doch das Denkmal bröckelte: WM-Plätze 8, 9 und 13, ein Mal auf dem Podium.
ALESSANDRO ZANARDI (Formel 1): Feierte besonders in den amerikanischen "Champ Cars" einige Erfolge, in der Formel 1 eher weniger. Bei einem schweren Unfall verlor er 2001 beide Beine und musste siebenmal wiederbelebt werden.
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ALESSANDRO ZANARDI (Formel 1): Feierte besonders in den amerikanischen "Champ Cars" einige Erfolge, in der Formel 1 eher weniger. Bei einem schweren Unfall verlor er 2001 beide Beine und musste siebenmal wiederbelebt werden.
Zwei Jahre später stieg er jedoch wieder in einen Rennwagen und fuhr das Rennen nach dem Unfall symbolisch zu Ende. 2006 feierte Zanardi sein Comeback als Testfahrer in der Formel 1. Er ist der erste beinamputierte Rennfahrer überhaupt.
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Zwei Jahre später stieg er jedoch wieder in einen Rennwagen und fuhr das Rennen nach dem Unfall symbolisch zu Ende. 2006 feierte Zanardi sein Comeback als Testfahrer in der Formel 1. Er ist der erste beinamputierte Rennfahrer überhaupt.
NIKI LAUDA (Formel 1): Kam 1976 ein Jahr nach seinem ersten WM-Titel im Feuer-Inferno auf dem Nürburgring nur knapp mit dem Leben davon, blieb von schweren Verbrennungen gezeichnet. Nur 42 Tage später feierte der Ferrari-Pilot sein Comeback ...
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NIKI LAUDA (Formel 1): Kam 1976 ein Jahr nach seinem ersten WM-Titel im Feuer-Inferno auf dem Nürburgring nur knapp mit dem Leben davon, blieb von schweren Verbrennungen gezeichnet. Nur 42 Tage später feierte der Ferrari-Pilot sein Comeback ...
... und wurde 1977 erneut Weltmeister! Zwei Jahre später trat Lauda zurück, um sich seiner Fluglinie zu widmen. 1982 holte ihn McLaren aus dem sportlichen Ruhestand, 1984 gewann Lauda ein drittes Mal die WM-Krone.
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... und wurde 1977 erneut Weltmeister! Zwei Jahre später trat Lauda zurück, um sich seiner Fluglinie zu widmen. 1982 holte ihn McLaren aus dem sportlichen Ruhestand, 1984 gewann Lauda ein drittes Mal die WM-Krone.
BJÖRN BORG (Tennis): Mit 25 Jahren hatte der Schwede 5 Mal Wimbledon und 4 Mal die French Open gewonnen - und die Motivation verloren. 1982 und 1983 spielte Borg jeweils nur in Monte Carlo, beendete dann die Karriere, nur um 1984 in Stuttgart anzutreten.
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BJÖRN BORG (Tennis): Mit 25 Jahren hatte der Schwede 5 Mal Wimbledon und 4 Mal die French Open gewonnen - und die Motivation verloren. 1982 und 1983 spielte Borg jeweils nur in Monte Carlo, beendete dann die Karriere, nur um 1984 in Stuttgart anzutreten.
Das Comeback endete mit einem 3:6, 1:6 gegen Henri Leconte. 1991 nahm Borg einen neuen Anlauf. Der fast 35-Jährige war aber ein chancenloses Fossil aus einer anderen Tennis-Epoche. Nach zweieinhalb Jahren und zwölf Erstrunden-Pleiten war der Spuk vorbei.
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Das Comeback endete mit einem 3:6, 1:6 gegen Henri Leconte. 1991 nahm Borg einen neuen Anlauf. Der fast 35-Jährige war aber ein chancenloses Fossil aus einer anderen Tennis-Epoche. Nach zweieinhalb Jahren und zwölf Erstrunden-Pleiten war der Spuk vorbei.
GEORGE FOREMAN (Boxen): Der "Rumble in the Jungle" im Oktober 1974 gegen Muhammad Ali läutet das allmähliche Ende von George Foremans erster Karriere ein. Im März 1977 zieht er sich aus dem Sport zurück, um fortan als Pfarrer Gottes Wort zu verkünden.
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GEORGE FOREMAN (Boxen): Der "Rumble in the Jungle" im Oktober 1974 gegen Muhammad Ali läutet das allmähliche Ende von George Foremans erster Karriere ein. Im März 1977 zieht er sich aus dem Sport zurück, um fortan als Pfarrer Gottes Wort zu verkünden.
1987 kehrte er zurück und krönt seine zweite Karriere im November 1994 mit dem Sieg gegen Weltmeister Michael Moorer. Mit 45 Jahren ist George Foreman der älteste Schwergewichts-Champion aller Zeiten.
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1987 kehrte er zurück und krönt seine zweite Karriere im November 1994 mit dem Sieg gegen Weltmeister Michael Moorer. Mit 45 Jahren ist George Foreman der älteste Schwergewichts-Champion aller Zeiten.
MUHAMMAD ALI (Boxen): Ali war der Größte - und beendete seine Box-Karriere als gebrochener Mann. 1967 musste der gebürtige Cassius Clay zwangsweise erstmals seine Karriere ruhen lassen und als Wehrdienstverweigerer seinen WM-Titel abgeben.
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MUHAMMAD ALI (Boxen): Ali war der Größte - und beendete seine Box-Karriere als gebrochener Mann. 1967 musste der gebürtige Cassius Clay zwangsweise erstmals seine Karriere ruhen lassen und als Wehrdienstverweigerer seinen WM-Titel abgeben.
1970 durfte Ali sein Comeback feiern, wurde Weltmeister, der "Rumble in the Jungle" gegen George Foreman und die Kämpfe gegen Joe Frazier gingen in die Geschichte ein. Mit der Niederlage gegen Leon Spinks 1978 sank sein Stern und es folgte der Rücktritt.
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1970 durfte Ali sein Comeback feiern, wurde Weltmeister, der "Rumble in the Jungle" gegen George Foreman und die Kämpfe gegen Joe Frazier gingen in die Geschichte ein. Mit der Niederlage gegen Leon Spinks 1978 sank sein Stern und es folgte der Rücktritt.
1980 kam der 2016 verstorbene Ali ein drittes Mal zurück, in verheerendem Zustand: Aus dem schnellsten Schwergewichtler war ein tapsiger Bär geworden. Die Niederlagen gegen Holmes und Berbick kratzten am Mythos Ali - zerstören konnten sie ihn nicht.
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1980 kam der 2016 verstorbene Ali ein drittes Mal zurück, in verheerendem Zustand: Aus dem schnellsten Schwergewichtler war ein tapsiger Bär geworden. Die Niederlagen gegen Holmes und Berbick kratzten am Mythos Ali - zerstören konnten sie ihn nicht.
THOMAS MUSTER (Tennis): Just als Muster erstmals den Einzug in die Top Ten der Weltrangliste schaffte, fährt ihn ein betrunkener Mann in Key Biscayne am Rande der Miami Open in dessen Pontiac um. Musters linkes Knie ist völlig zerstört.
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THOMAS MUSTER (Tennis): Just als Muster erstmals den Einzug in die Top Ten der Weltrangliste schaffte, fährt ihn ein betrunkener Mann in Key Biscayne am Rande der Miami Open in dessen Pontiac um. Musters linkes Knie ist völlig zerstört.
1995 feierte Muster seinen größten Triumph. Sechs Jahre nach seinem Unfall wurde er zur Nummer eins der Welt, bei den French Open sorgte er für den ersten und bislang einzigen Grand-Slam-Titel im Einzel eines Österreichers.
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1995 feierte Muster seinen größten Triumph. Sechs Jahre nach seinem Unfall wurde er zur Nummer eins der Welt, bei den French Open sorgte er für den ersten und bislang einzigen Grand-Slam-Titel im Einzel eines Österreichers.
MICHAEL JORDAN (Basketball): Was Ali für den Boxsport ist, ist MJ für den Basketball. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens verabschiedete sich "His Airness" 1993 nach drei NBA-Titeln in Serie von den Chicago Bulls.
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MICHAEL JORDAN (Basketball): Was Ali für den Boxsport ist, ist MJ für den Basketball. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens verabschiedete sich "His Airness" 1993 nach drei NBA-Titeln in Serie von den Chicago Bulls.
Jordan, damals 30, wechselte die Sportart - in Gedenken an seinen kurz zuvor ermordeten Vater James - und unterschrieb in der MLB bei den Chicago White Sox.
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Jordan, damals 30, wechselte die Sportart - in Gedenken an seinen kurz zuvor ermordeten Vater James - und unterschrieb in der MLB bei den Chicago White Sox.
Das sportlich klägliche Intermezzo endete nach zwei Jahren. MJ kehrte 1995 zu den Bulls zurück und wurde noch drei Mal Champion. Als der Start der Saison 1998/99 wegen des Lockouts ausfiel, trat Jordan erneut zurück.
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Das sportlich klägliche Intermezzo endete nach zwei Jahren. MJ kehrte 1995 zu den Bulls zurück und wurde noch drei Mal Champion. Als der Start der Saison 1998/99 wegen des Lockouts ausfiel, trat Jordan erneut zurück.
"Zu 99,9 Prozent bin ich mir sicher, dass ich nie mehr ein NBA-Spiel bestreiten werde", sagte Jordan. Es wurden noch 142 - für die Washington Wizards von 2001 bis 2003.
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"Zu 99,9 Prozent bin ich mir sicher, dass ich nie mehr ein NBA-Spiel bestreiten werde", sagte Jordan. Es wurden noch 142 - für die Washington Wizards von 2001 bis 2003.
TIGER WOODS (Golf): Im Dezember 2017 war Woods ganz unten angekommen. Monatelang hatte der Superstar nicht mehr gespielt, in der Weltrangliste wurde auf Rang 1199 geführt. "Ich konnte kaum laufen, nicht schlafen. Ich konnte nichts tun", sagte er.
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TIGER WOODS (Golf): Im Dezember 2017 war Woods ganz unten angekommen. Monatelang hatte der Superstar nicht mehr gespielt, in der Weltrangliste wurde auf Rang 1199 geführt. "Ich konnte kaum laufen, nicht schlafen. Ich konnte nichts tun", sagte er.
Doch Woods gab nie auf, kämpfte sich zurück, auch wenn viele Beobachter ihm den ganz großen Wurf nicht mehr zutrauten. Am Sonntag gewann er beim US Masters das 15. Major-Turnier seiner Karriere - elf Jahre nach der Nummer 14.
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Doch Woods gab nie auf, kämpfte sich zurück, auch wenn viele Beobachter ihm den ganz großen Wurf nicht mehr zutrauten. Am Sonntag gewann er beim US Masters das 15. Major-Turnier seiner Karriere - elf Jahre nach der Nummer 14.
HERMANN MAIER (Ski-Alpin): Bei einer abendlichen Motorrad-Fahrt stürzte Ski-Star Hermann Maier im August 2001 in Radstadt schwer. Maier erlitt einen offenen Unterschenkelbruch am rechten Bein und zahlreiche weitere schwere Verletzungen.
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HERMANN MAIER (Ski-Alpin): Bei einer abendlichen Motorrad-Fahrt stürzte Ski-Star Hermann Maier im August 2001 in Radstadt schwer. Maier erlitt einen offenen Unterschenkelbruch am rechten Bein und zahlreiche weitere schwere Verletzungen.
Erst in der Saison 02/03 konnte Maier wieder am Weltcup teilnehmen. Im Jänner 2003 feierte er im Super-G auf der Streif seinen ersten Sieg seit seinem schweren Unfall.
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Erst in der Saison 02/03 konnte Maier wieder am Weltcup teilnehmen. Im Jänner 2003 feierte er im Super-G auf der Streif seinen ersten Sieg seit seinem schweren Unfall.
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