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RUSADA dementiert Doping-Geständnis

SID
Die RUSADA dementiert das offizielle Doping-Geständnis

Die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA hat die Aussagen der Generaldirektorin Anna Anzeljowitsch über ein Doping-System bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi dementiert und als "aus dem Zusammenhang gerissen" bezeichnet. Das teilte die RUSADA am Mittwoch in einer Stellungnahme mit.

Daher sei der Eindruck entstanden, dass die RUSADA die Existenz einer institutionellen Verschwörung bestätige, hieß es in der Mitteilung weiter. In der New York Times war Anzeljowitsch mit den Worten: "Es war eine institutionelle Verschwörung", zitiert worden.

Zuvor hatte bereits die russische Regierung die Aussagen in der New York Times angezweifelt. "Unsere Position hat sich nicht geändert", sagte Sportminister Pawel Kolobkow der Nachrichtenagentur TASS und fügte an, Anzeljowitschs Aussagen in der New York Times seien womöglich falsch interpretiert worden.

Kreml-Sprecher Dimitri Peskow erklärte darüber hinaus vor Journalisten, die Aussagen auf ihre Richtigkeit prüfen zu wollen.

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