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CAS erwartet "hunderte" Einsprüche

SID
Der CAS erwartet nach dem McLaren-Report einige Einsprüche

Der Internationale Sportgerichtshof CAS rechnet nach der Veröffentlichung des zweiten McLaren-Reports mit einer Flut an Einsprüchen. "Wir erwarten hunderte Fälle, da es 1000 Verstöße gab", sagte Generalsekretär Matthieu Reeb am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Genf.

Der von der WADA beauftragte kanadische Sonderermittler Richard McLaren hatte am vergangenen Freitag bekannt gegeben, dass über 1000 russische Athleten von der systematischen Doping-Vertuschung ihres Landes profitiert haben sollen. Betroffen von den Manipulationen waren unter anderem die Olympischen Sommerspiele in London 2012 und die Winterspiele in Sotschi 2014.

Reeb ist davon überzeugt, dass viele Athleten beim CAS Einspruch einlegen werden, wenn sie wegen ihrer Verstrickung in den Skandal Strafen von den internationalen Sportverbänden erhalten. Es sollen bereits Information über 695 Olympia-Teilnehmer an die Verbände gegangen sein.

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