Freitag, 11.11.2016

Der deutsche Sport muss sich 2017 auf Etatkürzungen einstellen

Bund gibt Sport elf Millionen Euro weniger

Der deutsche Sport muss sich auf eine Kürzung des Sportetats um rund elf Millionen Euro einstellen. Statt 178,2 Millionen Euro wie noch 2016 zahlt der Bund fürs kommende Jahr 167,1 Millionen Euro. Das wurde nach den abschließenden Haushaltsverhandlungen im Deutschen Bundestag beschlossen.

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Das wurde nach den abschließenden Haushaltsverhandlungen im Deutschen Bundestag beschlossen.

Zunächst wollte der Bund den Etat sogar um 15,6 Millionen kürzen, doch in der Bereinigungssitzung wurden nochmal drei Millionen Euro für die neuen olympischen Sportarten (Baseball/Softball, Karate, Sportklettern, Skateboard und Surfen) sowie 1,5 Millionen Euro für den Behindertensport locker gemacht.

Außerdem erhält das neue System zur Spitzensportförderung PotAS 700.000 Euro, die formal in einem anderen Haushaltstitel untergebracht werden. "Da die vorgeschlagene Reform allerdings noch alles andere als 'in Stein gemeißelt' ist, werden die Mittel erst nach einem positiven und verbindlichen Beschluss durch die DOSB-Mitgliederversammlung und einer Kabinettbefassung freigegeben", sagte Martin Gerster, der für den Sport zuständige Haushälter der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Zuvor hatte der Bund den Jahresetat schon gesenkt, da das laufende Jahr wegen der Olympischen Sommerspiele in Rio und der mittlerweile geplatzten Bewerbung Hamburgs für die Austragung der Olympischen Spiele 2024 Extrakosten mit sich brachte.

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