Nach neuen Enthüllungen

WADA: Schnelle Untersuchungen

SID
Dienstag, 10.05.2016 | 18:47 Uhr
Die WADA kündigte nun schnelle Untersuchungen an
© getty
Advertisement
Toray Pan Pacific Open Women Single
Live
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
Live
WTA Wuhan: Tag 1
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona Lassa -
Saski-Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro

Nach den jüngsten Enthüllungen über umfassende Doping-Machenschaften im russischen Team bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) umgehende Untersuchungen angekündigt.

"Die WADA wird diese neuen Anschuldigungen sofort untersuchen", erklärte WADA-Chef Sir Craig Reedie: "Die Anschuldigungen geben Grund zu großer Besorgnis."

Die Whistleblower Witali Stepanow und seine Frau Julia hatten in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS über systematischen Betrug im russischen Team berichtet. So seien mindestens vier russische Olympiasieger gedopt gewesen, das Kontrolllabor habe positive Proben vertuscht und Geheimdienstagenten hätten als Dopingkontrolleure fungiert. Zudem soll eine Liste mit russischen Sportlern existieren, die in Sotschi gedopt an den Start gingen.

Grundlage der Ausführungen der Stepanows waren insgesamt 15 Stunden lange, aufgezeichnete Gespräche mit Gregori Rodtschenkow, dem damaligen Leiter des russischen Anti-Doping-Labors. Dabei habe ihnen Rodtschenkow von den Praktiken berichtet.

Sperre für Olympia droht

Sollten sich die Darstellungen als richtig erweisen, wäre dies ein herber Schlag für den russischen Sport bei seinem Kampf um neue Reputation. Der russischen Leichtathletik droht derzeit eine Sperre für die Olympischen Spiele in Rio.

Reedie erklärte, Rodtschenkow sei im vergangenen Jahr auch von der WADA über flächendeckendes Doping in der russischen Leichtathletik befragt worden. "Bedauernswerterweise hat er uns keinerlei derartige Informationen bezüglich der Spiele in Sotschi gegeben. Daher ist es überraschend, so viele Monate später davon zu hören, nachdem die Kommission ihre Arbeit beendet hat", sagte der 75 Jahre alte Schotte.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung