Freitag, 15.04.2016

Trotz Bestleistung im Gewichtheben

Schroth verpasst Olympia-Norm

Nina Schroth hat bei den Europameisterschaften im norwegischen Forde mit persönlichen Bestleistungen überzeugt, im Kampf um einen Olympia-Start in Rio aber dennoch einen Rückschlag kassiert. Die 24-Jährige kam in der Klasse bis 75 kg mit einer Zweikampfleistung von 222 kg (101 kg Reißen+221 Stoßen) auf den siebten Rang und steigerte sich um insgesamt vier Kilo.

Beste Deutsche Starterin war Tabea Tabel auf Rang zwölf
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Beste Deutsche Starterin war Tabea Tabel auf Rang zwölf

Die Norm für Rio (226 kg) verfehlte Schroth jedoch knapp, bei einem Überprüfungswettkampf Anfang Juli in Heidelberg soll sie dies nachholen. Tabea Tabel belegte als zweite deutsche Starterin mit 205 kg (91+114) den zwölften Platz, Gold ging an Iryna Decha aus der Ukraine (250/115+135).

Für die Frauen geht es in Norwegen um den noch fehlenden Quotenplatz für den Saisonhöhepunkt im August in Rio de Janeiro. Um zumindest eine Athletin nach Brasilien schicken zu dürfen, müssen die deutschen Heberinnen mindestens den sechsten Platz im Ranking der Teams erreichen, die bislang keinen Quotenplatz haben.

"Wir gehen davon aus, dass wir es schaffen können. Es hat sich ausgezahlt, mit einem großen Team anzureisen", sagte Bundestrainer Oliver Caruso. Am letzten Wettkampftag am Samstag treten keine deutschen Athletinnen mehr an.


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