Zika-Virus in Brasilien

Schwangere sollen auf Reise verzichten

SID
Montag, 01.02.2016 | 23:29 Uhr
Die WHO hat den globalen ausgerufen
© getty
Advertisement
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA TOKIO: TAG 3
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA TOKIO: TAG 4
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Viertelfinale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Viertelfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Halbfinale
Supercopa
Valencia -
Malaga
Premiership
Gloucester -
Worcester
Supercopa
Gran Canaria -
Real Madrid
World Championship Boxing
Gilberto Ramirez vs Jesse Hart
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Halbfinale
GRC Bank Guangzhou International Women's Open Women Single
WTA Guangzhou: Finale
Toray Pan Pacific Open Women Single
WTA Tokio: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan -
Tag 1
Premiership
Exeter -
Wasps
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 2
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinals
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinals
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
Premiership
Wasps -
Bath Rugby

Die brasilianische Regierung hat Schwangeren von einer Reise zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro abgeraten. Die Regierung reagierte damit auf den globalen Notstand, der am Montag durch die Weltgesundheitsorganisation WHO wegen der rasanten Ausbreitung des Zika-Virus ausgerufen worden war.

Das teilte der Stabschef von Staatspräsidentin Dilma Rousseff am Montag mit.

"Das Risiko für schwangere Frauen ist sehr ernst zu nehmen. Es ist für sie eindeutig nicht ratsam, dieses Risiko einzugehen", sagte Kabinettschef Jaques Wagner. Rousseff selbst hatte in der Vorwoche angekündigt, "einen ernsthaften Kampf gegen das Zika-Virus zu führen".

Ab dem 13. Februar werden in dem größten südamerikanischen Land 220.000 Soldaten eingesetzt, um die Nester der Gelbfiebermücke Aedes aegypti auszurotten, die das Virus auf den Menschen überträgt. Gefährdet sind vor allem schwangere Frauen.

In den vergangenen drei Monaten sind in Brasilien rund 4000 Kinder mit Mikrozephalie, einer abnormen Kleinköpfigkeit, geboren. Erwachsene können an dem Guillain-Barré-Syndrom erkranken, einer seltenen Nervenkrankheit. Diese kann zu dauerhaften Lähmungen führen.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte sich am Samstag bei der Rodel-WM am Königssee noch zuversichtlich gezeigt, das Virus in den Griff zu bekommen: "Wir haben an alle Nationalen Olympischen Komitees eine Art Leitfaden geschickt." Allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch nichts von der WHO-Warnung bekannt.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung